KI-Vorträge, die hängen bleiben: Warum der Mensch die eigentliche Hauptrolle spielt
Feb 04, 2026Wenn du «KI-Vorträge» googelst, findest du oft zwei Sorten Inhalte: Entweder Technik-Folien, die nach drei Minuten wie ein Regenwurm im Kopf herumliegen. Oder Zukunftsprophezeiungen, die so dramatisch sind, dass man danach entweder kündigt oder eine Alufolie kauft.
Nur: Die entscheidende Frage ist selten «Was kann KI?». Die Frage ist: «Was macht KI mit uns?» Und noch unbequemer: «Was machen wir mit uns, während KI immer besser wird?»
Genau dort setzen meine Vorträge an. Ich bin Stefan Dudas, KI-Keynote-Speaker und Autor von «KI oder K.O.?». Und ich rede über KI nicht als Gadget. Sondern als Spiegel. Als Beschleuniger. Und manchmal als freundlicher Tritt ans Schienbein, wenn wir beginnen, unser Denken auszulagern.
KI ist nicht das Problem. Unser Umgang damit schon eher.
Viele Unternehmen fragen mich: «Ist dein Vortrag technisch?» Meine Antwort: «Er ist menschlich. Und genau darum trifft er technisch ins Schwarze.» Denn KI ist heute selten die grosse Hürde. Die Tools sind da. Die Lizenzen sind da. Die Möglichkeiten sind da. Was fehlt, ist etwas viel Unromantischeres: Klarheit, Haltung und Verantwortung.
Und jetzt kommt der Teil, den niemand gern hört: Du kannst KI nicht «einführen», wenn deine Kultur sie innerlich ablehnt. Du kannst keine Effizienz erwarten, wenn Mitarbeitende Angst haben, ersetzbar zu werden. Du kannst keine Innovation fordern, wenn Menschen nicht mal mehr Zeit haben, einen Gedanken fertig zu denken. Die Technologie ist schnell. Der Mensch ist – sagen wir – ein bisschen wie ein WLAN-Router mit Emotionen: Wenn zu viele Geräte dran hängen, fängt er an zu spinnen.
Was ein guter KI-Vortrag wirklich leisten muss
Ein KI-Vortrag ist dann gut, wenn er nach dem Applaus nicht endet. Wenn die Leute nicht nur «spannend» sagen, sondern später anders arbeiten, anders kommunizieren, anders entscheiden.
In meinen KI-Keynotes kombiniere ich drei Ebenen:
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Orientierung statt Info-Overkill
Du bekommst keine Folien-Schlacht, sondern ein klares Bild: Wo stehen wir wirklich? Was ist Hype, was ist Hebel? -
Menschliche Psychologie im KI-Zeitalter
Wir sprechen über typische Reaktionen: Angst, Widerstand, Überforderung, aber auch Euphorie, Bequemlichkeit und Denk-Abgabe. Also genau über das, was im Alltag passiert – nicht nur im Strategiepapier. -
Konkrete Umsetzung, ohne Tech-Gelaber
Ich übersetze KI in Handlungen: Wie nutzt du sie sinnvoll? Wie bleibst du dabei klar? Wie verhinderst du, dass aus «Produktivität» einfach nur «noch mehr Tempo» wird?
KI und wie der Mensch damit umgeht: drei unbequeme Wahrheiten
Erste Wahrheit: KI verstärkt, was schon da ist.
Wenn du Klarheit hast, macht KI dich schneller klar. Wenn du Chaos hast, macht KI dich schneller chaotisch. KI ist ein Turbo. Aber sie entscheidet nicht, wohin du fährst.
Zweite Wahrheit: Der grösste Verlust ist nicht der Job – sondern das Denken.
Viele Menschen geben nicht nur Aufgaben ab, sondern Verantwortung. Und irgendwann merkst du: Du hast zwar Zeit gespart, aber auch Selbstwirksamkeit verloren. Du wirst effizienter – und gleichzeitig innerlich passiver. Super Deal. Nicht.
Dritte Wahrheit: Der Mensch bleibt der Engpass. Und das ist gut so.
Nicht weil wir so langsam sind, sondern weil wir Sinn, Werte und Richtung liefern. KI kann rechnen. Aber sie kann dir nicht sagen, wofür du das alles machst.
Warum Unternehmen einen KI-Keynote-Speaker buchen
Ein KI-Keynote-Speaker wird oft gebucht, weil «wir auch mal was mit KI machen sollten». Das ist nett. Aber zu wenig.
Die klugen Unternehmen buchen KI-Vorträge aus besseren Gründen:
– um Mitarbeitende abzuholen, statt sie zu überrollen
– um Ängste ernst zu nehmen, ohne in Panik zu verfallen
– um eine Haltung zu entwickeln: Was nutzen wir? Was lassen wir? Warum?
– um KI nicht nur als Tool, sondern als Kulturthema zu verstehen
– um aus «KI-Projekt» eine echte Entwicklung zu machen
Denn am Schluss geht es nicht darum, ob KI kommt. Sie ist längst da. Es geht darum, ob du als Mensch noch mitkommst – innerlich, nicht nur technisch.
«KI oder K.O.?» – die Frage ist nicht dramatisch. Sie ist ehrlich.
Der Titel meines Buches klingt provokativ, ist aber eigentlich simpel: KI ist weder Engel noch Endgegner. Sie ist ein Werkzeug mit enormer Wirkung. Und diese Wirkung hängt davon ab, wie bewusst wir damit umgehen.
- Du kannst KI nutzen, um schneller zu werden. Oder um klarer zu werden.
- Du kannst KI nutzen, um mehr zu machen. Oder um das Richtige zu machen.
- Du kannst KI nutzen, um dich zu ersetzen. Oder um dich wieder mehr mit dir selbst zu verbinden.
Und ja: Das klingt philosophisch. Aber es ist im Alltag brutal praktisch.
Wenn du willst, dass dein Team nach dem KI-Vortrag nicht nur informiert ist, sondern wach, klar und handlungsfähig – dann brauchst du keinen Technik-Showcase. Du brauchst einen Impuls, der Menschen trifft. Und dann die Technologie sinnvoll einordnet.
Fazit: KI-Vorträge sind dann gut, wenn sie den Menschen ernst nehmen
Wenn du nach «KI-Vorträge» oder «KI-Keynote-Speaker» suchst, suchst du vielleicht nach Inputs, Trends oder Inspiration. Fair. Aber die wichtigste Frage bleibt: Wie geht der Mensch damit um? Denn KI verändert Prozesse. Aber sie verändert auch Identität, Kommunikation, Selbstbild und Verantwortung.
Und genau dort beginnt die echte Arbeit. Nicht im Tool. Sondern im Kopf. Und im Herzen. Und manchmal im Mut, nicht alles sofort zu automatisieren, nur weil es geht.
Wenn du einen KI-Vortrag suchst, der Orientierung gibt, Menschen abholt und Wirkung erzeugt, dann ist das mein Ding.
Du planst einen Event und suchst einen KI-Keynote-Speaker für einen inspirierenden, menschlich klaren KI-Vortrag? Dann schreib mir. Ich zeige dir, wie KI nicht nur schneller macht – sondern besser.
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