Wie ich zum Bloggen gekommen bin?

05 Jun 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

René von ProBloggerWorld hat ein Blog-Projekt ins Leben gerufen, bei dem ich mich gerne beteilige. Es geht darum zu beschreiben, wie man zum bloggen gekommen ist… Also:

Wie ich zum Bloggen gekommen bin…

Also, mein Grossvater war Blogger, mein Vater war Blogger, da ist es völlig natürlich, dass ich auch ein Blogger wurde…

Nein, jetzt im Ernst. Im November 2005 bekam ich von einem Kollegen einen Bericht zugeschickt, bei dem es um Podcasts und Weblogs ging. Damals sagten mir diese Begriffe nicht allzu viel… Ich begann zu suchen, recherchieren und zu forschen und fand bald heraus, dass diese Tools ja ein grosses Potential bergen. Ich habe dann meinen ersten Blog (damals noch mit blogger.com) veröffentlich und am 20. Dezember 2005 war mein erster Post draussen. Resonanz darauf? Nun ja, – gering. Kollegen musste ich immer zuerst erklären, was ein Blog ist… Aber ich liess mich nicht unterkriegen. Und so gibt’s mich noch heute! Und zum Glück mit mehr Lesern als in meinem ersten Jahr! Gleichzeitig befasste ich mich mit Podcasts, was für mich ebenfalls extrem spannend war. Inspiriert wurde ich von Hanspeter Zimmermann, der als einer der ersten Weiterbildner einen Podcast produzierte. Und am 6. Februar 2006 ging dann auch mein erster mentalPodcast an die Hörer. Da wiederum das gleiche Spiel. Am Anfang geringes Interesse und heute doch schon 2500 Hörer pro Folge. Und das schöne daran. Beides – bloggen und podcasten ist keine Arbeit! Ich mache es, weil es Spass macht – und vor allem – weil ich ständig dazulerne (Technisch und Inhaltlich!). Und darum kann ich über Kommentare wie „bloggen bringt doch nichts, das liest doch keiner“ lächeln hinwegsehen. Warum soll ich mit etwas aufhören, was mir Spass macht?

Warum blogge ich nun?

Geld, Prestige, Frauen, Flugzeuge, Ferienhäuser? Nein. Nicht ganz.
Klar schreibt man als Mentaltrainer einen Blog um bekannt zu werden und dass damit auch mal ein Seminar mehr verkauft wird. Aber auch klar ist, dass mir das ganze Spass macht. Und ich denke, das spürt der Leser (oder bei Podcasts der Hörer) auch. Ausserdem kam bei mir mein Ehrgeiz zum tragen. Ich wollte nicht zu denen gehören, die einen Blog starten und 6 Monate schon wieder tot sind…

Ach ja, was für einen Blog hab ich denn?

Da ich Mentaltrainer bin, liegt es nahe einen mentalWeblog zu schreiben. „Mentaltraining, Erfolgstraining und Zielsetzung“ ist das Thema. Darin findet man Tipps, Tricks, Hinweise, Nach- und Be-Denkliches, humorvolles und auch mal technisches.

Bringt’s denn was?

Gestern und heute noch nicht. Darum sind auch diejenigen Blogs und Podcasts schnell wieder weg, die „jetzt sofort“ mehr Umsatz, mehr Kontakte wollen. Das funktioniert einfach nicht. Nur wenn man längere Zeit (und damit meine ich Jahre) „präsent“ ist, wird man das Bloggen als positive Auswirkung spüren.
Durch das Bloggen bekommt man neue Kontakte, die ich sehr spannend finde – auch zu so genannten „Marktbegleitern“, „Mitbewerbern“ (- andere würden „Konkurrenten“ sagen). Da haben sich bei mir durch das Web schon schöne Zusammenarbeiten ergeben. Blog sei dank…

Risiken und Nebenwirkungen?

Ja. Es kann passieren, dass man einem schönen Sonntag-Nachmittag vor dem PC verbringt (zum Glück ist meine Partnerin ebenfalls „infiziert“ und sitzt dann nebenan :-).

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