Wesensprüfung für Hundehalter

03 Sep 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

TequilaHabe wieder einmal in der Sonntagspresse über „Kampfhunde und Wesenstests bei Hunden“ gelesen. Meine Meinung dazu?

Meine Partnerin und ich sind selber Hundehalter (übrigens auf dem Bild: unser Hund „Tequila“). Meine bessere Hälfte befasst sich seit Jahren mit Tierkommunikation (aber auf einer bodenständigen und nicht esotherischen Ebene!).

Was wir teilweise beim Spazieren sehen: Hundehalter, die von ihrem Hund in den Wald gezerrt werden (wer geht mit wem spazieren??)… Freilaufende Hunde, die aus dem Wald rennen etc.

Ich finde, man sollte, bevor man einen Wesenstest für Hunde einführt, ebenfalls einen Wesenstest für Hundehalter machen! Denn der Hund ist immer so wie sein Herrchen (oder Frauchen)! Kein Hund will von seiner Natur aus jemanden beissen! Es ist immer der Mensch, der ihn abrichtet, der ihn schlecht und/oder falsch behandelt. Also führen wir doch einen Hundehalter-Führerschein ein! Und wenn man den Hund nur mit Fleisch-Leckerchen als Belohnung bändigen kann, sind Sie eben kein sicherer Hundehalter (und – sorry an alle „normalen“ Hundeschulen (bei denen man auf einem speziellen Platz übt, mit Belohnungshäppchen…) – das klappt in der „normalen“ Welt nicht – denn wenn der Hund 50 Meter entfernt ist, und auf Ruf-Kommando platz machen muss, da können Sie kein Fleischhäppchen hinwerfen…

Dem Hund soll es Spass machen zu gehorchen weil er etwas für sein Herrchen machen möchte! DANN sind Sie ein sicherer Hundehalter!

Also hört auf mit Maulkorbpflicht! Hunde sind kein Spielzeug, dass man sich einfach kauft und dann einfach „hat“. Man muss sich damit befassen, dazulernen und die Verantwortung dafür tragen!

so – jetzt gehts mir besser 😉

PS: für alle, die mehr über dieses Thema wissen wollen hier klicken…
Und neu: die Hausordnung für Hunde – wie Sie Ihren Hund „wohn-tauglich“ machen!

  • Hundefreund

    bin ich ganz ihrer meinung, viele hundehalten sollten erstmal einen wissenstest machten bevor bevor sie evtl. einen hund bekommen.und die aussage mit dem 50m wurf des flscheistückchen find ich genial aber korrekt 🙂

    viel gruße

    der hundefreund

    Antworten
  • urs

    Hallo liebe Hundefreunde. Ein sehr intressantes wie auch brisantes thema. Ich selber bin besitzers eines Amstaff-terriers seit bald schon 15 jahren. mein jetztiger rüde ist gerade mal 13 wo. und ist mein 2. staff. Ich war figurant (verletztungs halber ausgestiegen) bei schutzhunde jeglichen art und wundere mich doch schon sehr über sehr vieles bei den sogenannten „hünderler“ Wie ihr auch schon erwähnt habt ist es grauenhaft was ich auf meinen spaziergänge erlebe. Von gehorsam ist bei 90% schon gar nicht die rede. Und immer der spruch „mein hund macht nichts“. Oder er ist vom Rassentyp her so. „Grins“. Und die meisten leute glauben sogar den blödsinn den sie von sich geben. Mein hund ist ein volwertiges mitglied „meines Rudels“ und hat Rechte aber auch plichten die er erfüllen muss. Sonst funktionert das team nicht. Und für das „sauber“ verhalten gegenüber mensch und tier übt man das hundeleben lang. Mit, für mich etwas vom wichtigsten, die hingabe, die geduld, die konsequents und natürlich die freude am arbeiten mit seinem tier. Und auch mal zuhören wenn ein anderer „hündeler“ einen hinweis gibt und nicht meinen man wisse alles nur weil man seit 20 jahren hunde hat. Es gibt so interssante verschidene methoden einen hund zu erziehen. Kein hund ist gleich, auch wenn sie von der gleichen rasse oder sogar vom gleichen züchter ab stammen. Und etwas was mir ganz fest am herzen liegt ist. Nehmt auf dem spaziergang, wenn ihr einem anderen hundteam begenet, eure hunde an die leine. Es sit ein ungeschriebens gesetz. Denn meine letzte hündin war eine launische dame und das hat dann schon mal gerappelt wenn sie zum bsp. grad läufig war. Und dann hiess es dann typisch „kampfhund“. Oh wie ich das wort hasse. Ein kampfhund ist es erst dann ,wenn man einen hund (und es ist egal was es für ne rasse es ist) zu hundekämpfe missbraucht. Was ich zu tiefst verabscheue. Der amstaff ist ein absoluter famielienhund. In den USA trägt er den kosename „nanny-dog“. Er hat ein hammer wesen eine fairen karrakter und ist absolut menschbezogen. Und für mich ist er estetisch ein wunderschöner hund. Glaubt mir ich habe schon machnen hund und diverse rassen ausgebildet. Diese rasse ist eine wahre freude. Sie sind sehr kräftig, wendig, flink, geschickt und haben eine schnelle auffassungsgabe. Ihre hemmschwelle ist, im gegensatzt zu manch anderen rasse, sehr hoch. Aslo es bracht viel bis mal sie so richtig stinkig werden und es braucht wenig sie wieder runter zu holen.

    Tja das thema maulkorb. Stellt euch vor das ich meinem 13 wo alter staff, wenn ich ins wallis gehe, wo meine eltern eine wohnung haben, einen maulkorb anziehen muss. Weil kein alter im gesetzt festgelegt ist. Jeder hund, egal welche rasse, sieht mit maulkorb erst recht zum fürchig aus. Der schweizer-tierschutz ist meine letzte hoffnung in sachen maulkorb zwang und rasseliste.

    Ich wünsche euch allen viel freude mit euren tieren und eine gute zeit wünschrt euch der urs

    Antworten

Beitrag schreiben