Vortrag halten leicht gemacht!

21 Nov 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Technik

Kennen Sie das: Trockener Mund, Herzrasen, Schweisstropfen auf der Stirn, diffuse Gedanken?

Wie ich ja schon hier im Blog geschrieben habe (hier und hier zu lesen), haben sehr viele Menschen echte Probleme damit, vor Leuten zu sprechen.

Hier noch ein paar zusätzliche Tipps:

Möglichst viele Sinne ansprechen: Hören, Sehen, schmecken, fühlen. Bauen Sie das in Ihren Vortrag ein: „Sehen Sie….“, oder „das mag einem nicht schmecken“. Warum? Menschen reagieren alle auf unterschiedliche Sinneseindrücke. Viele Menschen sind visuell veranlagt (müssen also alles sehen), andere sind auditiv (müssen alles gehört haben) und nochmals andere sind eher kinästehtisch (müssen alles gefühlt, angefasst haben) veranlagt.

Um möglichst an niemandem vorbeizusprechen: also möglichst viele Sinne anregen.

  • Sie haben sicher schon gehört, dass….
  • Sie haben sicher schon gesehen, dass…
  • Sie haben sicher schon selber erlebt, dass…
  • Haben Sie das schon mal erlebt, dass

Sie sehen, jeder spricht auf was anderes an. Und wenn Sie dazu noch in Bilder sprechen (und möglichst kurze Sätze), dann hängen Ihnen die Leute an Ihren Lippen. Versprochen!

Warum das so ist? Stellen Sie sich doch nur mal vor: ein voller Seminarraum. Hundert Leute sitzen gespannt auf Ihren Stühlen. Der Referent kommt in den Raum. Stellt sich vorne hin. An der Wand projiziert zu lesen: Ihre Augen werden Ohren machen.

Haben Sie es bemerkt? Es funktioniert. Sie machen sich automatisch Bilder zu den Sätzen. Sie „sehen den Seminarraum“. Sie sehen den Rerenten hereinkommen etc….
Das heisst, Sie können fast nicht mehr abschweifen… Sie bleiben also beim Thema und somit beim Referenten.

Natürlich können Sie so keinen ganzen Vortrag halten – aber Sequenzen können Sie sehr wohl einbauen!  Sequenzen, bei denen Sie die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer brauchen.

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