Metapher Tag

Der gekaufte Drache

31 Aug 2009, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, fürs Herz

Ich erlebe in meinen Seminaren sehr oft, das Menschen etwas machen, nur weil es von anderen so gewünscht ist. Väter bauen ein Unternehmen auf, um es dem Sohn weitergeben zu können. Doch der Sohn fühlt sich dazu nicht „berufen“ und dies ist desshalb nicht sein „Beruf“ – nicht seine Vision. Das erklärt auch, warum viele Unternehmen in der zweiten oder dritten Generation schliessen…

Ein wunderbares Lied genau zu diesem Thema gibt es von Udo Jürgens. Da erzählt ein Junge, dass er lieber mit seinem Vater einen Drachen gebastelt hätte…

Fähigkeiten um erfolgreich zu sein

30 Mrz 2009, Geschrieben von Stefan Dudas in Erfolgstechniken, Metapher

Vor langer Zeit gab es einen Uni-Professor mit mehreren Doktor-Titeln. Eines Tages möchte er was „verrücktes“ tun. Er will den Fluss zu seiner Uni überqueren. Er sah auch schon einen Bootsmann und fragte ihn direkt: „Hallo guter Mann, können Sie mich über den Fluss zu meiner Uni bringen?“ „Klar, kein Problem“, antwortete der Bootsmann. Während die beiden so unterwegs waren, fragte der Professor den Bootsmann: „Wissen Sie eigentlich, wie der Berg da heisst? Haben Sie schon mal Geografie studiert?“ Beides verneinte der Bootsmann. Und der Professor schüttelte den Kopf: „Dann ist 25% Ihres Lebens nicht viel wert!“ – Der Bootsmann ist etwas traurig – rudert aber weiter…

Nach einer Weile fragt ihn der Professor wieder: „Aber Botanik – sicher haben Sie Botanik studiert“. Auch das verneinte der Bootsmann. „Keine Botanik?“, meinte der Professor. „Dann ist ja schon 50% Ihres Lebens nicht viel wert!“. Der Bootsmann ist deprimiert – rudert aber weiter…

Etwas Zeit vergeht und schon wieder fragt der Professor: „Aber Physik haben Sie doch studiert“. „Nein, leider nicht“ antwortet der Bootsmann. Der Professor: „Dann muss ich Ihnen leider sagen, dass Sie wirklich 75 % Ihres Lebens verschwendet haben – und somit nichts wert ist!“

Der Bootsmann ist jetzt wirklich traurig. Als er so gedankenversunken rudert, bemerkt er nicht, dass er auf einen Felsen auffährt. Das Boot beginnt zu sinken.
Beide brechen in Panik aus. Der Bootsmann schreit zum Professor: „Professor, können Sie schwimmen?“
Der Professor antwortet: „Nein, kann ich nicht!“
Und der Bootsmann antwortet ihm: „Tja, Professor, dann ist 100 Prozent Ihres Lebens jetzt nichts mehr wert!“, und schwimmt zum sicheren Ufer.

Die Moral der Geschichte?

Sie müssen für sich entscheiden, in welchen Wissensbereichen Sie zu Hause sein wollen. Sie können unmöglich alles wissen. Aber prüfen Sie, wo es sich lohnt, wirklich Zeit und Geld zu investieren. Was sind die wichtigen Fähigkeiten, die Sie in Zukunft benötigen werden?

Entscheiden Sie sich, für einen Teilbereich! Und werden Sie in diesem Teilbereich zum Experten. Schauen Sie, ich biete „nur“ Mental- und Erfolgstrainings an. Mir wäre es sicher möglich auch Zeitmanagement oder Rhetorik-Schulungen anzubieten. Aber das tue ich nicht. Weil ich der Experte für Mental- und Erfolgstraining bin.

Ja, das braucht vielleicht etwas Mut. Auch Mut einen Auftrag, der nicht genau auf das eigene Angebot passt, abzulehnen. Auf Dauer – so denke ich – ist das aber der richtige Weg… Was denken Sie?

Metapher zum Wochenstart

28 Aug 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Mentaltraining, Metapher

Vor den Toren der Stadt

Vor den Toren der Stadt sass einmal ein alter Mann. Jeder, der in die Stadt wollte, musste an ihm vorbei. Ein Fremder hielt an und fragte den Alten:
„Sag mir Alter, wie sind die Menschen hier in der Stadt?“
„Wie waren sie denn dort, wo Ihr zuletzt gewesen seid?“, fragte der Alte zurück.
„Wunderbar. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Sie waren freundlich, grosszügig und stets hilfsbereit.“
„So etwa werden sie auch hier sein.“

Dann kam ein anderer Fremder zu dem alten Mann.
Auch er fragte: „Sag mir doch Alter, wie sind die Menschen hier in der Stadt?
„Wie waren sie denn dort, wo Ihr zuletzt gewesen seid?“, lautete die Gegenfrage.
„Schrecklich. Sie waren gemein, unfreundlich, keiner half dem anderen.“
„So, fürchte ich, werden sie auch hier sein.“


smily01Vieles ist so, wie wir es vorher gedacht haben. Was denken Sie über die nächste Woche?
Ich wünsche Ihnen auf alle Fälle eine schöne Woche!


Die Bären-Metapher

16 Jun 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Metapher

baerenZum Wochenende eine kleine Metapher:

Der Zirkusbär
Es war einmal ein Zirkusbär. Sein Zuhause bestand aus einem kleinen Käfig. Er war bereits in einem solchen Käfig geboren worden und verbrachte seine Freizeit damit, in diesem Käfig zehn Schritt vorwärts zu machen und wieder zehn Schritte rückwärts. Irgendwann beschloss der Zirkusdirektor, den Zirkus aufzugeben, da er nur noch Verluste machte. Er fuhr mit den Bären in den Wald, stellt den Käfig ab und öffnete die Tür, bevor er abfuhr. Der Bär steckte die Nase aus der offenen Käfigtür. Nun stand ihm die Welt offen für ein Leben als ein freier Bär. Der Bär sprang aus dem Käfig. Er stapfte einen Schritt vorwärts, vier, sechs, acht, neun… Aber nach dem zehnten Schritt ging der Bär wieder zehn Schritte rückwärts..

Vielleicht sind wir ihm manchmal ähnlich? Das wir immer das gleiche machen – auch wenns völlig überholt ist und wir schon lange etwas anderes machen könnten…

Geniessen Sie das Wochenende, die Sonne und gehen Sie doch mal wieder in den Zoo… 🙂

Liebe Grüsse
Stefan Dudas 🙂

Was oft vergessen wird…

18 Mai 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Metapher

Für heute eine sehr schöne Metapher…

euro-scheineEin Sprecher startete sein Seminar, indem er einen 100 EURO-Schein hoch hielt.

In dem Raum waren insgesamt 200 Leute. Er fragte: „Wer möchte diesen Schein haben?“ Natürlich gingen sofort alle Hände hoch.

Er sagte: „Ich werde diesen 100 EURO-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eins tun.“ Daraufhin zerknitterte den Schein und fragte er erneut: „Möchte ihn immer noch jemand haben?“ Und natürlich waren die Hände immer noch alle oben.

Also, erwiderte er: „Was ist wenn ich das tue?“ – Und er warf den zerknitterten 100 EURO-Schein auf den Boden und rieb ihn mit seinen Schuhen am dreckigen Untergrund. Nach dieser Aktion hob er den Schein, der nun zerknittert und völlig dreckig war auf und fragte in die Runde: „Nun, wer möchte ihn jetzt noch haben?“ Es waren immer noch alle Arme in der Luft.

Dann sagte er: „Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt. Was auch immer mit dem Geld geschah, ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 100 EURO wert.“ nach einer kleinen Denkpause fügte er liebevoll hinzu: „Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestossen, zu Boden geworfen,
zerknittert, und in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal was auch passiert ist oder was jemals passieren wird, DU wirst niemals an Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch das Wertvollste für all jene, die dich über
alles lieben. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch WER DU BIST.“

Nach einem nachdenklichen Schweigen fügte er hinzu:
„Du bist etwas ganz besonderes – vergiss das NIEMALS!“

(Verfasser unbekannt)