Denkmuster Tag

Generation XY unglöst…

08 Dez 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, Life

Generation_Y_not_lowDie Generationen werden seit längerem in «X», «Y» und «Z» eingeteilt. Nein, nach «Z» ist nicht einfach fertig und es folgen auch keine Umlaute. Nach «Z» wird die Generation Alpha «Gen A» auftauchen.

Bücher, Referate, Studien schiessen zum Boden heraus – und überall wird beschrieben, wie die jeweilige Generation genau ist. Die Generation Y (das sind die nach 1980 Geborenen) will sich selber verwirklichen. Keine Jobs «nur» um Karriere zu machen – und lieber etwas mit Sinn, damit das Familienleben in vollen Zügen erlebt und ausgekostet werden kann. Sie legen auf ein grosses Gehalt keinen Wert. Die stellen sich den Problemen und machen auch einen Führungsanspruch geltend. Wow, das wäre perfekt – und ich wäre der Erste, der jubelt. Die Generation «Z» hat nichts gegen einen implantierten Chip – und machen sich keine Gedanken über all die Daten, die sie im Netz hinterlässt…

Gleichzeitig liest man von neuesten Erhebungen (von Ernst & Young) wonach junge Menschen vom Staatsdienst träumen. 1/3 der Akademiker möchten dahin. Denn denen sei die Sicherheit am Wichtigsten. Und man liest, dass die „neue“ Generation sehr an Tradition, Familie und Sicherheit hängt… Aha…

Ich frage mich, ob all diese X-, Y- und Z-Experten nur unter ihresgleichen leben – oder ob sie auch mal «normale» Schulen besuchen. Ich unterrichte in verschiedenen Schulen (und war auch schon in Schulklassen mit Durchschnittsalter 13 – 16). Was ich dort erlebe, ist alles andere als in Kategorien fassbar. Da sind Menschen. Die einen geben sich frech, die anderen eher zurückhaltend. Es gibt Menschen, die wollen Karriere machen (und ja – liebe Gen X-, Y- und Z-Experten – auch diese stehen auf «Master»-Abschlüsse). Und ich erlebe immer wieder diese Generation Y in den Masterklassen, die eigentlich «nur» wegen dem Abschluss (dem Titel) die Ausbildung macht…

Klar werden wir durch die jeweils aktuellen Leitmedien geprägt: Früher Zeitungen, dann TV, heute Social-Media, Internet oder eine Kombination daraus. Die Werbung, die Botschaften denen wir täglich ausgesetzt sind und der Umgang, den wir mit diesen Medien pflegen, prägen uns.

Ich habe aber noch keine gravierenden Unterschiede gefunden. Ich habe mit Jugendlichen gesprochen, die aus Facebook ausgestiegen sind, und sehr darauf achten, wenige Daten im Web zu hinterlassen. Ich kenne auch 20jährige, die gehen arbeiten, weil sie einfach Geld verdienen «müssen» – und die Arbeit macht ihnen nicht wirklich Spass…

Hören wir doch auf, Menschen immer in Gruppen, Schubladen (auch Generations-Schubladen) aufteilen zu wollen. Ich habe sehr gute Freunde, die 60 Jahre alt sind – also eine «andere» Generation als ich. Die denken aber teilweise fortschrittlicher als ein 20jähriger.

Aber vielleicht hören wir halt gerne, dass die nächste Generation «anders» sei. Bessere Werte, grösseren Sinn für das Wesentliche hat – und unsere Fehler nicht wiederholt.

Schon früher gab es die Aussagen, dass die «heutige» Jugend «anders», «schwieriger», «ungezogener» oder was auch immer ist. Und ich bin überzeugt davon, dass auch die nächste Generation diese Tradition weiterführt… 😉

Erschreckende Google-Suche

21 Jul 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Die Suchmaschine Google hilft uns ja sehr im Alltag. Zum Beispiel wenn man ein Suchwort in das Google-Suchfeld eingibt, schlägt uns Google die häufigsten Suchanfragen vor. Ich habe das mal mit zwei Begriffen getestet – die Resultate sind erschreckend:

1. Google-Suche: „Mein Leben ist“

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Google-Suche: „Meine Arbeit“

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon etwa bedenklich – oder? Ziemlich wenige positive Begriffe sind hier zu finden.

D21tipps_03u hast es wahrscheinlich schon gedacht: „löschen“ kann man seine negativen Denkmuster nicht. Aber du kannst sie ersetzen durch neue, bessere Denkmuster. Denn das, was du über dich, dein Leben, deine Fähigkeiten denkst, ist meist auch das, was du zustande bringst.

Das hat nichts mit platem „positivem Denken“ zu tun, sondern um deine mentale Einstellung. Deine Einstellung, die du meist übernommen hast, durch deine Erfahrungen, dein Umfeld, deine Eltern etc. Zeit also, diese Denkmuster zu analysieren!

umsetzung

Akzeptiere, dass du auch negative Denkmuster hast. Analysiere diese und ersetze diese durch bessere Denkmuster.

Aberglauben….

13 Jan 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

aberglaubeHeute ist Freitag der 13! Na und?
Ich hatte schon öfters an einem Freitag, dem 13. Geburtstag und lebe immer noch ziemlich gut… woher kommt eigentlich dieser Aberglaube?

Hier Berichte, die ich im Web darüber gefunden habe (ohne Gewähr für Richtigkeit)

Der Börsenkrach von 1927 begann zwar an einem Donnerstag, verknüpfte sich aber im allgemeinen Bewusstsein mit dem Freitag, der ein Dreizehnter war. Für Hochkonjunktur dieses Aberglauben sorgte die Apollo 13 im Jahr 1970. Das Raumschiff trug nicht nur die Unglückszahl, es startet auch an einem Freitag. Seitdem ist Freitag, der Dreizehnte ein unerschöpfliches Medienthema.

„Die Zahl 13“
Nach alter Zahlensymbolik sei die Primzahl 13 eine „übersteigerte Zwölf“ und zerstöre die Harmonie des Universums. 13 bedeutete in vielen Kulturen, dass die Zahl 13 die symbolische Zahl 12, die göttliche, kosmische und jahreszeitliche Ordnungen repräsentiert, überschreitet. Bei der 13 hat Satan die Hand mit im Spiel, im Volksmund wird die 13 auch als das „Dutzend des Teufels“ bezeichnet. Dagegen hat der Tag 12 Stunden, das Jahr 12 Monate, und es gab 12 Apostel.

„Freitag“
An einem Freitag wurde Christus an das Kreuz genagelt, daher hatte dieser Tag eine grössere Bedeutung im Volksglauben, weil der Freitag als Todestag Christi eine wichtige Rolle spielte.
In der Reformationszeit in den nord- und mitteldeutschen Gebieten war der Freitag aber auch ein beliebter Hochzeitstermin, ein Glückstag. Was primär daran lag, dass man 3 Tage durchfeiern konnte.

Auch ein passendes Brauchtum bildet sich in unserer Zeit bereits: Freitag, der 13., ist ein beliebter Termin für die Aktivierung von Computerviren….

So.. soviel zum geschichtlichen Hintergrund. Was aber viel wichtiger ist:
Aus Sicht der Wissenschaft ist der Freitag, der 13., ein Tag wie jeder andere!