Denken Sie doch selber! Tag

Dschungelcamp_StefanDudasAustralien – Tatsächlich. Elf Menschen, die man vor vielen Jahren im Fernsehen gesehen hat – und Menschen, die hoffen, dass man sie in Zukunft im Fernsehen noch sehen wird, rücken in den Dschungel ein. Überwinden ihre Ängste, indem sie aus dem Flugzeug in den Dschungel abspringen (böse Zungen behaupten, leider mit dem Fallschirm).

«Seien Sie wieder dabei, wenn es heisst, der Preis ist heiss!» Das rief früher (viel früher) Walter in der legendären (damit meine ich eigentlich nur „alten“) TV-Show «Der Preis ist heiss». Der Preis ist auch heute noch heiss im Dschungelcamp, denn gratis geht niemand in den Dschungel – ausser man ist so unfassbar «positiv», «lächelnd» unterwegs und auf der Suche nach «neuen Erfahrungen» (wie es Soap-Star Jörn Schlönvoigt beschrieb). Neue Erfahrungen? Nach «Gute Zeiten Schlechte Zeiten» ist es wahrscheinlich schon eine «neue Erfahrung» wenn man mit Ziegen-Hoden im Mund unter einer Limbo-Latte durchtanzen muss… Sowas prägt fürs Leben! Ach ja, Frau Glücksrad ist auch im Dschungel. Als Kind habe ich sie noch am Rad drehen sehen (nein, stimmt nicht, sie musste nur die Buchstaben umdrehen). Alle anderen? Kenn ich nicht. Die Tochter von jemandem, oder die Ex eines Bachelors (ohne akademische Ausbildung) etc.

Stars. Ach, Sie wissen nicht, was ein Star ist? Wikipedia meint «Unter einem Star versteht man die Rezeption (Anmerkung des Blogschreibers: Wahrnehmung) der Öffentlichkeit über prominente Persönlichkeiten, die sich durch überragende Leistungen auf einem bestimmten Gebiet hervorgetan haben.»
Überragend sind nur die Silikonkissen… Naja.

Auch in dieser Staffel freuen sich die Zuschauer auf Zickenkrieg, viel nackte Haut (die man sehr, sehr oft gar nicht sehen möchte) und «schöne» sarkastische Bemerkungen der Moderatoren. Das Zuschauer- und Einschaltqoten-Fest sei eröffnet. 7,50 Millionen Menschen (ab drei Jahren) haben gestern zugeschaut. In der «werberelevanten Zielgruppe (14 bis 49jährige) hat die Sendung «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» einen Marktanteil von 41,9 Prozent.

 

Denken Sie doch selber! Zum Beispiel mit einem guten Buch?

Selberdenken – in der Politik.

15 Okt 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Denken Sie doch selber – Buch

Heute lese ich folgende Schlagzeile:

Finnischer Ministerpräsident: „Steve Jobs ist schuld“

In einem Interview mit dem Wirtschaftsblatt „Dagens Industri“ sagte Alexander Stubb (finnischer Ministerpräsident), der verstorbene Apple-Chef habe mit seinem iPhone zuerst Nokia und dann mit dem iPad auch die Papierindustrie des Landes zerstört und Arbeitsplätze vernichtet.

Dass Redbull 13 Millionen Dollar in einem Vergleich bezahlt, weil ein Kläger festgestellt hat, dass Redbull ja doch keine Flügel verleiht ist ja – gelinde gesagt – hirnrissig. Aber es ist ja genau so in Amerika passiert. Dem Land der unbegrenzten Begrenztheiten. Aber dass jetzt ein finnischer Ministerpräsident die Schuld, dass in seinem Land Arbeitsplätze verloren gegangen sind, Steve Jobs ins Grab schiebt, zeugt wirklich von mentaler Resistenz…

Was bitte schön hatte denn 2008 der damalige Nokia-CEO Kallasvuo in einem Interview gesagt? «Das iPhone sei ein Nischenprodukt». Und dass die Einstiegshürden für Apple in diesen Markt einfach zu gross seien. Genau.

Fehler passieren. Auch bei Nokia und natürlich auch bei Apple. Aber dass sich jetzt ein Politiker hinstellt und sagt, wer «schuld» sei, zeugt nicht wirklich von einem hohen Selberdenk-Wert.

 

Welchen Politikern und Unternehmern würden Sie denn gerne ein Buch mit dem Titel «Denken Sie doch selber!» überreichen?

Stefan-Dudas_Frankfurter-Buchmesse2014Ich war tatsächlich da: An der Frankfurter Buchmesse 2014 (der grössten Buchmesse der Welt). Und ich durfte eine halbe Stunde mein Buch mit einem Referat präsentieren und danach Bücher signieren.

Ich bin eben einmal ums Hotel spaziert, um diesen besonderen Tag nochmals zu reflektieren. Dabei gingen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf. Zum einen Dankbarkeit. Dass ich überhaupt die Gelegenheit hatte, ein Buch zu schreiben. Dass ich einen Verlag gefunden habe. Und schlussendlich bin ich sehr dankbar für jedes Feedback. Denn das ist eigentlich der wahre Lohn. Wenn Menschen das Buch kaufen und es auch wirklich lesen. Dafür schreibt man Bücher.

Und zum anderen fühle ich eine gewisse Demut. Ich bin durch diese riesige Messe gegangen und habe die unendlich vielen Bücher gesehen. Alle möchten das Wichtigste der potentiellen Leser: Aufmerksamkeit. Denn die meisten Sachbuchautoren haben eine Botschaft. Und darum macht mir jeder, der seine wertvolle Zeit investiert, um mein Buch zu lesen, ein grossartiges Geschenk.

Stefan_Frankfurter-Buchmesse2014Und ich bin dankbar, dass ich durch das Buch «mein» Thema gefunden habe. Ein Thema, dass ich heute ohne eine einzige Folie – also unplugged – präsentiert habe – und die Leute lachten, nickten und gaben mir tolles Feedback beim Signieren der Bücher. Und in meinem Referat habe ich jetzt keine „fremden“ oder „übernommenen“ Geschichten drin. 100% Stefan Dudas.

An diesem für mich wichtigen Prozess waren viele Ereignisse und Personen beteiligt. Ereignisse, die teilweise weh taten (da wissen z.B. Karin Burger oder auch Michael Rossié, von was ich spreche. Euch bin ich sehr dankbar für den Augenöffner…). Und dann brauchte es viel Arbeit, Fleiss und auch – ja ich gebe es zu – Zuspruch und Motivation – da bin ich meiner Partnerin Sereina sehr dankbar.

So, genug für heute. Morgen geht’s zurück in die Schweiz. Ich wünsche euch schon jetzt einen wunderbaren Sonntag!

PS: Und ja: Ich bin auch Dankbar, für jede Unterstützung und jedes «Like» auf Facebook .:-)

Denken Sie doch selber! – Das Buch ist da

07 Sep 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in News, Persoenliches

Stefan_Buch_Denken-sie-doch-selberJa. Es ist da! Es kam am 23. August 2014 um 11.35 Uhr. Es ist 21,5 cm gross und 305 Gramm schwer. Es fühlt sich gut an. Und ist natürlich das schönste Buch auf Erden!

3 Monate war ich mit diesem Buch «schwanger». Da ist es ein besonderes Gefühl, das erste Exemplar in den Händen zu halten.

Und ab dem 9. September können es alle in den Händen halten!

 

«Denken Sie doch selber» hat sogar eine eigene Website erhalten:

www.denken-sie-doch-selber.com

 

 

 

Es gibt auch den Trailer zum Buch:

 

 

 

 

 Wo Sie das Buch kaufen können?

Denken-sie-doch-selber-buch-buchhandlungIn jeder Buchhandlung oder online. Hier ein paar Adressen zu lokalen Buchhändlern:

Deutschland:
http://bit.ly/bei-thalia-kaufen
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Schweiz:
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Österreich:
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Oder natürlich auch bei Amazon: http://bit.ly/denkenSie