Award Tag

Ein Award. Ein Award.

01 Mai 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Inspiration, News, Persoenliches

LiebsterAward_symbol-300x225Oftmals bekommt man nur einen Award wenn man alt ist (oder so aussieht) – oder die richtigen Leute kennt, die einem ein Jahr später ebenfalls einen Award verleihen…(Verbands-Insider…)

Aber kennen Sie den «Liebster Award»? Ehrlich gesagt kannte ich ihn auch nicht – bis mich Chantal Perrinjaquet (Website, Blog und Facebook) nomiert hat (herzlichen Dank dafür).

Ziel dieses «Awards» ist es, auf Blogs und seine Schreiberlinge aufmerksam zu machen, indem man sich verlinkt und empfiehlt.

 


Zuerst werde ich also die Fragen von Chantal Perrinjaquet beantworten:

Wie bist du zum Bloggen gekommen und warum?
Am 20. Dezember 2005 habe ich den ersten Blogbeitrag in meinem Blog geschrieben. Damals habe ich noch erkärt, was ein Blog ist – heute ist das natürlich nicht mehr nötig. Der Grund? Ich wollte Texte in die Welt bringen – und natürlich damit «Werbung» für mich machen. Heute würde man sagen, dass ich mich damit positionieren wollte.

Seit wann schreibst du generell Texte/Bücher?
Ich habe schon immer gerne geschrieben.  Seien das Blog-Artikel, 2007/2008 habe ich sogar ein Online-Magazin (create your life!-E-Magazin) geschrieben. Alle 2 Monate ca. 30 Seiten. Das hat mir grossen Spass gemacht, nur musste ich die Abo-Administration aufwändig im Excel erledigen. Darum habe ich wieder aufgehört. Heute würde sowas natürlich vollautomatisch laufen… Tja, Zeiten ändern sich. 2008 ist ein Hörbuch von mir erschienen – und im September 2014 mein erstes «richtiges» Buch «Denken Sie doch selber!». Ob es mein letztes Buch war? Sicher nicht… Das Konzept für das nächste Buch steht schon bereit…

Was ist dein wichtigstes Ziel, wenn du am Schreiben des Blogtextes bist?
Mein Ziel generell ist es, Menschen ins (positive) Nachdenken zu bringen. Den Menschen den Spiegel vorzuhalten und ihnen den Wahnsinn des Alltags zu zeigen. Oft überspitzt, meist humorvoll und immer denk-würdig. Das möchte ich mit jedem Text und auch mit meinen Referaten, Büchern etc.

Welchen heissen Tipp hast du für Blogger-Anfänger?
Überlegt euch, bevor ihr einen neuen Blog eröffnet, was ihr sagen wollt und macht euch eine Liste mit 20 möglichen Artikel-Titeln. Wenn euch das leicht fällt: startet. Erwartet nicht, dass tausende Menschen euch zu jedem Artikel gratulieren. Das wird – wahrscheichlich – nicht passieren. Ihr müsst schreiben, weil es euch Spass macht. Weil es euch weiterbringt. Ich schreibe viele Artikel hauptsächlich für mich. Weil ich etwas gelernt habe, eine Erfahrung gemacht habe, die ich mir aufschreiben will. Ich geniesse es, durch 10 Jahre Blog-Artikel zu scrollen und zu lesen, mit welchen Themen ich mich damals befasst habe…

Kennst du ungeschriebene Gesetze unter den Bloggern? „Nogo’s“?
Ein Blog sollte persönlich sein. Keine PR-Texte sondern Meinungen, Ansichten, Erlebnisse. Klar, darf auch mal eine «Werbung» drin sein für euch selber und eure Produkte. Aber die Leser wollen eigentlich nur eines: «Nutzen». Aber nicht Standard-Bildchen, Filmchen von Youtube, die schon alle anderen auch im Blog haben. Schreibt von euch. Von euren Erfahrungen. Eure Geschichte. Das ist immer spannender als alte Weisheiten aus China.

Gibt es Werte oder eine Art Philosophie, der du beim Texte posten folgst?
Das muss jeder für sich selber ausmachen, wo die Grenzen liegen. Wie man schreiben will. Die einen schreiben immer friedlich und höflich (also friedhöflich) – andere schreiben angriffiger. Das ist natürlich auch Themenabhängig. Ich persönlich möchte nie einen Menschen schlecht machen oder auf ihn verbal «einschlagen». Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht die Dinge auch mal beim Wort nenne und Kritik äussere.

Was ist dein persönliches Rezept, um erfolgreich zu bloggen?
Oh je. Ein grosses Wort: «erfolgreich» bloggen… Ich weiss nicht, ob ich erfolgreich blogge… dazu blogge ich wahrscheinlich zu unregelmässig. Aber mir macht es Spass – und ich denke, das überträgt sich auch auf den Leser. Ich denke, das ist das wichtigste Rezept! Ich bin erfolgreich, wenn ich Spass habe.

Woran erkennst du, dass ein Blog «erfolgreich» ist?
Natürlich kann man messen, wie viele Leute jeden Tag auf den Blog kommen. Oder wie lange die Leute auf dem Blog verweilen. Ich schaue zwar ab und zu auf diese Zahlen. Viel wichtiger ist aber – und das gilt für mein Gesamt-Marketing – das ich von dem gut Leben kann, was mir Spass macht: Impulsreferate und Coaching. Das zählt für mich. Bloggen ist für mich ein Marketing-Teil, das mit vielen anderen Marketing-Aktivitäten optimal zusammen spielen soll.

Welche Inhalte in fremden Blogs sprechen dich an und warum?
Blogs, die einen Nutzen für mich haben. Tipps und Praxiserfahrung die mir in meinem Leben, meinem Business helfen. Oder Geschichten von Menschen, von denen ich etwas lernen kann oder mich inspirieren lassen darf.

Wo möchtest du in 3 und in 5 Jahren in Sachen bloggen stehen?
Ich möchte unermesslich reich sein und Millionen Menschen täglich erreichen. Nein, quatsch. Ich möchte weiterhin über das schreiben, was mich bewegt, inspiriert, aufregt oder weiterbringt. Diesen Dezember wird mein Blog 10 Jahre alt – mit (im Moment) 618 Artikeln.  Ich hoffe, dass wenn ich z.B. 62 Jahre alt werde dann den 30. Geburtstag meines Bloges feiern kann. Dann wird der Blog zu einem Abbild über die Themen eines Lebens. Ist doch «cool» – oder? 😉

 


Um den Award weiterzugeben, nominiere ich folgende zwei Blogs:

Karin Lohner. Sie ist ein Coach (eine Coachin) aus Berkheim (irendwo zwischen München und Stuttgart). Ich habe sie persönlich kennen gelernt und finde ihre Art toll. Provokativ, humorvoll, spannend! Darum muss man einfach auch ihren Blog lesen. www.lohnercoaching.de/blog/

Karem Albash. Er ist Matrix-Coach, Querdenker, Fotograf und vieles mehr. Ein sehr spannender Mensch, der viel zu sagen hat. www.karemalbash.com/blog-das-magazin/

 


Und hier die 11 Fragen an die beiden «Nominierten»:

  1. Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?
  2. Was treibt dich an, immer wieder neue Artikel in deinen Blog zu stellen?
  3. Wie startest du deinen Tag? Hast du eine feste Morgenroutine?
  4. Welche Rolle spielen Bücher in deinem Leben? Was liest du zur Zeit?
  5. Hast du einen Lieblingsort oder Lieblingsplatz, an dem du besonders gerne schreibst?
  6. Hattest du als Kind einen Traumberuf? Wenn ja, welchen?
  7. Wenn Du Dir EINE Person wünschen könntest, die Du für Deinen Blog interviewen dürftest – welche wäre das?
  8. Hast Du ein übergeordnetes inhaltliches Ziel, das Du mit Deinem Blog verfolgst?
  9. Wenn du einen Tag nochmals erleben dürftest, welcher Tag wäre das?
  10. Welches ist deine grösste Leidenschaft?
  11. Gibt es etwas, wovor du Angst hast, es aber trotzdem tust?

 

 


Dies sind die Spielregeln für die nominierten Blogger und Bloggerinnen:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte in einem Blogartikel die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award (ursprünglich waren es wohl mal 11 neue Nominierungen).
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Stelle das Bild „Liebster Award“ in deinen Artikel.

So, das wars. Mein Beitrag zum Award. Wie es so ist bei Awards, bedanke ich mich bei meinen Eltern, ohne die das ganze hier gar nicht möglich gewesen wäre – und natürlich danke ich der besten Frau überhaupt: meiner Partnerin. Und bevor ich jetzt noch zu weinen beginne über die unfassbaren Emotionen über diese unglaubliche Nomierung beende ich diesen Blogpost!

Habt Spass am Schreiben, am Lesen und am Leben! 🙂
Stefan Dudas