Sind Sie ein Träumer?

31 Jan 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

wolken-traeumerTräume sind wichtig! Wir lernen durch unsere Träume. Diese Verarbeitung im Gehirn erstellt neue Assoziationsbahnen (also einfach neue Verknüpfungen im Hirn). Und diese neuen Verknüpfungen führen zu neuen Ideen.

Der Schlaf wird ja in verschiende Phasen unterteilt. Unter anderen:
– traumloser Tiefschlaf
– REM (Rapid Eye Movement) = Traumphase, bei der sich die Augen leicht bewegen.

Das ganze hat mit dem Gehirn und seiner Aktivität zu tun. (Forscher haben auch rausgefunden, dass Enten in der Lage sind, abwechselnd nur mit einer Gehirnhälfte zu schlafen und mit der anderen Wach zu bleiben). (ich könnte mich gar nicht entscheiden mit welcher Hirnhälfte ich schlafen möchte….)

Können Sie sich immer an ihre Träume erinnern? Nein?
Das ist ganz normal. Das ist teilweise auch eine Schutzvorrichtung. Unser Gehirn hat nicht nur Positives zu verarbeiten. Auch die sehr negativen Ereignisse erzeugen Gefühle, die so stark sein können, dass man davon erwacht.

Das Herbeiführen von Alpträumen ist oft einfach: Ein schweres Essen spät abends dazu ein Horrorfilm im Fernsehen. Aus dieser Mischung entstehen leicht sehr bewegende Träume.

Wie wird man Alpträume wieder los?
Versuchen Sie mal den Traum zu analysieren. Natürlich kann ihnen auch hier das Mentaltraining gute Dienste erweisen. Visualisieren Sie, wie sie im nächsten Alptraum (wenn sie immer den gleichen haben), reagieren werden. Auch hier wieder möglichst farbig, lebhaft und realistisch vorstellen!
Sie träumen immer, sie fallen irgendwo runter? Visualisieren Sie (nur visualisieren – nicht ausprobieren!!!:-), dass sie fliegen können. Wie sie über eine schöne Wiese fliegen, es geniessen.

Soll das gehen? JA!
Wenn Sie das ganze ein paarmal üben schon. Ihr Gehirn (und ihr Unterbewusstsein) wird sich im nächsten Alptraum daran erinnern.

Auch hier gilt wie immer: nicht glauben – ausprobieren!

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