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Sicherheit im Leben.

28 Apr 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Inspiration, sinnbasiertes Leben

Der Mensch will Sicherheit. Wir sind uns erst dann bewusst, was uns Sicherheit bedeutet, wenn wir glauben keine mehr zu haben. Das war nach den schrecklichen Anschlägen in Paris auch so. Ich kam von einem schönen Essen nach Hause (es war mein Geburtstag) – und hörte von diesen Anschlägen. Und ich dachte darüber nach, wie wir gerade in diesem schönen Restaurant gegessen hatten und keine Sekunde an Sicherheit dachten. Weil diese Art von Unsicherheit (zum Glück) nicht Teil unseres Erfahrungsschatzes war.

Sicherheit ist uns extrem wichtig – und wir sind uns dessen aber extrem unbewusst. Wir behalten eine Arbeit, die wir nicht mögen, weil wir unsicher sind, was danach kommen könnte. Was die Kollegen sagen würden. Wir bleiben in einer Partnerschaft, in der man sich schon lange nichts mehr zu sagen hat, weil sie trotzdem eine Art von Sicherheit gibt. Es läuft weiter so ab, wie es die letzten Jahre gelaufen ist. Man weiss ja nicht, wie sonst das Leben ablaufen würde.

Und wenn man selbständig ist, bleibt man auf tiefem Ertrags-Level sitzen, weil man Angst davor hat, sich den «Herausforderungen» zu stellen. Sich Feedback auszusetzen. Also bleibt alles wie es ist. Lieber schlecht als unbekannt. Und es gibt Angestellte, die den Sprung in die Selbständigkeit nicht angehen möchten – aus Sicherheitsdenken. Bloß ist diese «Sicherheit» keine. Denn nach der Kündigungsfrist ist auch diese vermeintliche Sicherheit weg.

Wovor habe ich Angst? Und wo habe ich ein (vielleicht übertriebenes?) Sicherheitsdenken? Und was hat mich diese Kombination schon an Chancen gekostet?

Sie meinen das seien rhetorische Fragen? Nein. Jeder kann sie für sich selber beantworten. Wenn Sie wollen, beantworte ich diese Fragen in einem meiner nächsten Facebook-Posts…

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