Die Anti-Medizin

08 Feb 2009, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

anti-medizinFür mein Seminar «balance your life!» analysiere ich verschiedene Gesundheitssysteme und komme zum Schluss, dass wir eine Anti-Medizin haben:

Oder warum heisst es Antibiotika, Antiallergika, Antiandrogene, Antidepressiva, Antidiabetika, Antithrombotika, Antiepileptika und so weiter?

Wir tun immer erst etwas dagegen, wenn wir nachlässig waren. Anstatt etwas dafür (für unsere Gesundheit) zu tun.

Und heute können wir uns mit der Ausrede «das habe ich gar nicht gewusst» auch nicht mehr entschuldigen. Wir wissen alle, dass Sport wichtig ist. Wir wissen alle, dass gesundes, ausgewogenes Essen wichtig ist. Wir wissen alle, dass Stress und Ärger uns schaden.

Aber: Wieviele Menschen kommen jetzt ins Handeln? Machen sich einen Plan, was sie gesundheitlich erreichen möchten? Sehr wenige. Mir ging es in diesem Fall (bis jetzt) eben so.

Bis jetzt! 🙂

  • ;peter meier

    orthodoxe medizin funktioniert nicht …

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  • Stefan Dudas

    Hallo Peter,
    Schön, wie ausführlich du deine Meinung mitteilst 🙂

    Ich denke, die wissenschaftliche Medizin (orthodoxe Medizin, wie sie von ihren Kritikern genannt wird) „funktioniert“ schon. Hast du einen Herzinfarkt, kannst du dir kaum noch ein paar Schüssler-Salz-Globuli reinziehen…

    Meine Meinung dazu ist, dass es (wie immer) alle Seiten braucht. Wir müssen verantwortungsvoller mit unserer Gesundheit umgehen. Sollten offen sein für neue Möglichkeiten und haben – wenn dies alles mal versagt, noch die Ärzte, das Symtom beheben können. Die Ursache müssen aber weiterhin wir selber auflösen.

    Also nicht ein „entweder oder“ – eher ein „sowohl als auch“…

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