Persoenliches

In Kürze:

  • Meine Einzelfirma «create your life!» wurde jetzt nach 10 Jahren (Jubiläum!) in die suxess ag umfirmiert.
  • Die suxess ag wird zukünftig Seminare, Workshops und Coachingprogramme anbieten.
  • Mein Auftritt als Vortragsredner bleibt bestehen und ist erweitert worden: www.stefandudas.com
  • Stefan Dudas LIVE! Am 17. September in Luzern und am 8. Oktober können Sie «Denken Sie doch selber!» als Abendprogramm geniessen. Tiefsinniges gepaart mit Humor. Alle Infos auf www.denken-sie-doch-selber.com/live
  • Mein Buch «Denken Sie doch selber!» geht in die 2. Auflage – wird ende September erscheinen.

Etwas ausführlicher in bewegten Bildern:

Ein Award. Ein Award.

01 Mai 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Inspiration, News, Persoenliches

LiebsterAward_symbol-300x225Oftmals bekommt man nur einen Award wenn man alt ist (oder so aussieht) – oder die richtigen Leute kennt, die einem ein Jahr später ebenfalls einen Award verleihen…(Verbands-Insider…)

Aber kennen Sie den «Liebster Award»? Ehrlich gesagt kannte ich ihn auch nicht – bis mich Chantal Perrinjaquet (Website, Blog und Facebook) nomiert hat (herzlichen Dank dafür).

Ziel dieses «Awards» ist es, auf Blogs und seine Schreiberlinge aufmerksam zu machen, indem man sich verlinkt und empfiehlt.

 


Zuerst werde ich also die Fragen von Chantal Perrinjaquet beantworten:

Wie bist du zum Bloggen gekommen und warum?
Am 20. Dezember 2005 habe ich den ersten Blogbeitrag in meinem Blog geschrieben. Damals habe ich noch erkärt, was ein Blog ist – heute ist das natürlich nicht mehr nötig. Der Grund? Ich wollte Texte in die Welt bringen – und natürlich damit «Werbung» für mich machen. Heute würde man sagen, dass ich mich damit positionieren wollte.

Seit wann schreibst du generell Texte/Bücher?
Ich habe schon immer gerne geschrieben.  Seien das Blog-Artikel, 2007/2008 habe ich sogar ein Online-Magazin (create your life!-E-Magazin) geschrieben. Alle 2 Monate ca. 30 Seiten. Das hat mir grossen Spass gemacht, nur musste ich die Abo-Administration aufwändig im Excel erledigen. Darum habe ich wieder aufgehört. Heute würde sowas natürlich vollautomatisch laufen… Tja, Zeiten ändern sich. 2008 ist ein Hörbuch von mir erschienen – und im September 2014 mein erstes «richtiges» Buch «Denken Sie doch selber!». Ob es mein letztes Buch war? Sicher nicht… Das Konzept für das nächste Buch steht schon bereit…

Was ist dein wichtigstes Ziel, wenn du am Schreiben des Blogtextes bist?
Mein Ziel generell ist es, Menschen ins (positive) Nachdenken zu bringen. Den Menschen den Spiegel vorzuhalten und ihnen den Wahnsinn des Alltags zu zeigen. Oft überspitzt, meist humorvoll und immer denk-würdig. Das möchte ich mit jedem Text und auch mit meinen Referaten, Büchern etc.

Welchen heissen Tipp hast du für Blogger-Anfänger?
Überlegt euch, bevor ihr einen neuen Blog eröffnet, was ihr sagen wollt und macht euch eine Liste mit 20 möglichen Artikel-Titeln. Wenn euch das leicht fällt: startet. Erwartet nicht, dass tausende Menschen euch zu jedem Artikel gratulieren. Das wird – wahrscheichlich – nicht passieren. Ihr müsst schreiben, weil es euch Spass macht. Weil es euch weiterbringt. Ich schreibe viele Artikel hauptsächlich für mich. Weil ich etwas gelernt habe, eine Erfahrung gemacht habe, die ich mir aufschreiben will. Ich geniesse es, durch 10 Jahre Blog-Artikel zu scrollen und zu lesen, mit welchen Themen ich mich damals befasst habe…

Kennst du ungeschriebene Gesetze unter den Bloggern? „Nogo’s“?
Ein Blog sollte persönlich sein. Keine PR-Texte sondern Meinungen, Ansichten, Erlebnisse. Klar, darf auch mal eine «Werbung» drin sein für euch selber und eure Produkte. Aber die Leser wollen eigentlich nur eines: «Nutzen». Aber nicht Standard-Bildchen, Filmchen von Youtube, die schon alle anderen auch im Blog haben. Schreibt von euch. Von euren Erfahrungen. Eure Geschichte. Das ist immer spannender als alte Weisheiten aus China.

Gibt es Werte oder eine Art Philosophie, der du beim Texte posten folgst?
Das muss jeder für sich selber ausmachen, wo die Grenzen liegen. Wie man schreiben will. Die einen schreiben immer friedlich und höflich (also friedhöflich) – andere schreiben angriffiger. Das ist natürlich auch Themenabhängig. Ich persönlich möchte nie einen Menschen schlecht machen oder auf ihn verbal «einschlagen». Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht die Dinge auch mal beim Wort nenne und Kritik äussere.

Was ist dein persönliches Rezept, um erfolgreich zu bloggen?
Oh je. Ein grosses Wort: «erfolgreich» bloggen… Ich weiss nicht, ob ich erfolgreich blogge… dazu blogge ich wahrscheinlich zu unregelmässig. Aber mir macht es Spass – und ich denke, das überträgt sich auch auf den Leser. Ich denke, das ist das wichtigste Rezept! Ich bin erfolgreich, wenn ich Spass habe.

Woran erkennst du, dass ein Blog «erfolgreich» ist?
Natürlich kann man messen, wie viele Leute jeden Tag auf den Blog kommen. Oder wie lange die Leute auf dem Blog verweilen. Ich schaue zwar ab und zu auf diese Zahlen. Viel wichtiger ist aber – und das gilt für mein Gesamt-Marketing – das ich von dem gut Leben kann, was mir Spass macht: Impulsreferate und Coaching. Das zählt für mich. Bloggen ist für mich ein Marketing-Teil, das mit vielen anderen Marketing-Aktivitäten optimal zusammen spielen soll.

Welche Inhalte in fremden Blogs sprechen dich an und warum?
Blogs, die einen Nutzen für mich haben. Tipps und Praxiserfahrung die mir in meinem Leben, meinem Business helfen. Oder Geschichten von Menschen, von denen ich etwas lernen kann oder mich inspirieren lassen darf.

Wo möchtest du in 3 und in 5 Jahren in Sachen bloggen stehen?
Ich möchte unermesslich reich sein und Millionen Menschen täglich erreichen. Nein, quatsch. Ich möchte weiterhin über das schreiben, was mich bewegt, inspiriert, aufregt oder weiterbringt. Diesen Dezember wird mein Blog 10 Jahre alt – mit (im Moment) 618 Artikeln.  Ich hoffe, dass wenn ich z.B. 62 Jahre alt werde dann den 30. Geburtstag meines Bloges feiern kann. Dann wird der Blog zu einem Abbild über die Themen eines Lebens. Ist doch «cool» – oder? 😉

 


Um den Award weiterzugeben, nominiere ich folgende zwei Blogs:

Karin Lohner. Sie ist ein Coach (eine Coachin) aus Berkheim (irendwo zwischen München und Stuttgart). Ich habe sie persönlich kennen gelernt und finde ihre Art toll. Provokativ, humorvoll, spannend! Darum muss man einfach auch ihren Blog lesen. www.lohnercoaching.de/blog/

Karem Albash. Er ist Matrix-Coach, Querdenker, Fotograf und vieles mehr. Ein sehr spannender Mensch, der viel zu sagen hat. www.karemalbash.com/blog-das-magazin/

 


Und hier die 11 Fragen an die beiden «Nominierten»:

  1. Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?
  2. Was treibt dich an, immer wieder neue Artikel in deinen Blog zu stellen?
  3. Wie startest du deinen Tag? Hast du eine feste Morgenroutine?
  4. Welche Rolle spielen Bücher in deinem Leben? Was liest du zur Zeit?
  5. Hast du einen Lieblingsort oder Lieblingsplatz, an dem du besonders gerne schreibst?
  6. Hattest du als Kind einen Traumberuf? Wenn ja, welchen?
  7. Wenn Du Dir EINE Person wünschen könntest, die Du für Deinen Blog interviewen dürftest – welche wäre das?
  8. Hast Du ein übergeordnetes inhaltliches Ziel, das Du mit Deinem Blog verfolgst?
  9. Wenn du einen Tag nochmals erleben dürftest, welcher Tag wäre das?
  10. Welches ist deine grösste Leidenschaft?
  11. Gibt es etwas, wovor du Angst hast, es aber trotzdem tust?

 

 


Dies sind die Spielregeln für die nominierten Blogger und Bloggerinnen:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte in einem Blogartikel die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award (ursprünglich waren es wohl mal 11 neue Nominierungen).
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Stelle das Bild „Liebster Award“ in deinen Artikel.

So, das wars. Mein Beitrag zum Award. Wie es so ist bei Awards, bedanke ich mich bei meinen Eltern, ohne die das ganze hier gar nicht möglich gewesen wäre – und natürlich danke ich der besten Frau überhaupt: meiner Partnerin. Und bevor ich jetzt noch zu weinen beginne über die unfassbaren Emotionen über diese unglaubliche Nomierung beende ich diesen Blogpost!

Habt Spass am Schreiben, am Lesen und am Leben! 🙂
Stefan Dudas

Blick zurück – Blick nach vorne

31 Dez 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

«Wieviel von Ihrem Leben sind Sie bereit wegzugeben? Und wieviel von Ihrem Leben sind Sie bereit einzufordern? Und wieviel mehr, wenn Sie dann Ihr Leben eingefordert haben, glauben Sie anderen geben zu können? Ich meine hier nicht nur materielle Dinge, sondern auch die Freude und das Glück, das Sie empfinden?»

Diese Zeilen sind von Neale Donald Walsch. Und er sagt perfekt aus, was ich im Moment empfinde. Ich empfinde es als grosses Privileg, das zu tun, was mir Spass macht. Und es macht mich wirklich glücklich, wenn ich zum Beispiel Feedback zu meinem Buch «Denken Sie doch selber!» erhalte und mir Menschen schreiben, dass sie dadurch wirklich ins Nachdenken kamen (und beim Lesen auch noch eine gute Zeit hatten).

Ich bin für das vergangene Jahr sehr dankbar. Für all die Menschen, die ich kennen lernen durfte – und mit denen ich entweder im «richtigen Leben» oder zum Beispiel in Facebook oder per Mail Kontakt behalte. Menschen, die mich persönlich weitergebracht haben, mit ihrem Feedback, ihren Tipps und Inspirationen. Und natürlich bin ich dankbar, dass ich nicht nur beruflich sondern auch privat so sein darf, wie ich bin. Das klingt banal? Ist es gar nicht. Viele Menschen spielen privat auch «Show». So geliebt zu werden, wie man ist – das ist wahres Glück.

Ich bin dankbar, dass ich die Chance hatte, mein erstes Buch zu veröffentlichen – dass ich also einen Verleger gefunden habe, der an mein Projekt – und schliesslich an mich glaubt. Danke Gregory!

Was mich antreibt? Ich möchte, dass noch mehr Menschen ihr echtes Potential erkennen. Aus den Alltags-Krusten herauskommen und erkennen, dass das Leben nicht nur aus einem «Job» sondern aus einer «Berufung» besteht. Ich habe Kinder in Schulen erlebt, die nicht wirklich an sich und ihre Fähigkeiten glauben. Das darf nicht sein. Denn aus diesen Kindern werden Erwachsene, die nicht an sich glauben. Die zwar vieles gut überspielen können, aber eben nicht ihr eigenes Leben leben.

Ich bin mir auch bewusst, dass ich das nicht alles verändern kann. Aber ich kann einzelne Menschen erreichen. Sei das in meinen Referaten, in Seminaren, in Coachings oder über meine Bücher. Das ist zumindest ein Anfang.

Ich persönlich freue mich sehr aufs nächste Jahr. Ich habe (wie so oft) viele Ideen und einige Projekte werden schon bald umgesetzt.

Ich wünsche Ihnen, meinen Kunden, meinen Lesern ein glückliches 2015!

Ihr Stefan Dudas
31. Dezember 2014

 

 

Was wirklich wichtig ist…

22 Dez 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in fürs Herz, Inspiration, Persoenliches

Jose Carreras Gala in Leipzig - Aftershow PartyAlle die, die mich kennen wissen, dass ich eine musikalische Ader habe. Lang habe ich Klarinette und Saxophon gespielt – und heute spiele ich (für mich selber) noch etwas Klavier. Musik war und ist in meinem Leben sehr wichtig. Zudem liebe ich Musik mit tiefsinnigen Texten. Und darum mag ich auch Musik von Udo Jürgens. 2012 durfte ich Ihne noch einmal live in Zürich erleben.

Leider hat sein Herz gestern aufgehört zu schlagen. Mit 80 Jahren.
Sein Lebenswerk ist unglaublich. Welcher heutige Shootingstar schafft es denn noch, mehr als 5 Jahre grosse Hallen zu füllen? Udo Jürgens schaffte das fast 60 Jahre lang! Seine Lieder und seine Texte werden bleiben. Er war für mich nie einfach nur ein «Schlagersänger», sondern immer mehr. Hört man in seine Texte rein, weiss man, dass er etwas zu sagen hatte. Mal sehr kritisch, oft unterhaltsam und immer eingängig. Und was gibt es schöneres, als etwas im Leben zu hinterlassen und dazu noch Millionen von Menschen zu bewegen?

Lieber Udo Jürgens. Herzlichen Dank für Ihr grossartiges Werk. Sie haben mein Leben bereichert und Ihre Musik wird das weiterhin tun.

Ich könnte jetzt viele Lieblingslieder von ihm hier aufzählen. Ein Lied, das mich immer wieder bewegt ist «Was wirklich ist…»

Was wichtig ist, ist nicht, was man so nennt.
Nicht, was man ist und wen man alles kennt.
Ich kenn‘ die Regeln, ich beherrsch‘ das Spiel,
doch all das Wissen nützt nicht viel.
Was wirklich wichtig ist, weiß ich erst heut‘.

Was wichtig ist, das ist nicht, was du hast.
Nicht, ob dein Leben andern‘ Leuten paßt.
Ich bin vor keinem Traum zurückgescheut,
doch habe ich auch nichts bereut.
Was wirklich wichtig ist, weiß ich erst heut‘.

Denken Sie doch selber! – Das Buch ist da

07 Sep 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in News, Persoenliches

Stefan_Buch_Denken-sie-doch-selberJa. Es ist da! Es kam am 23. August 2014 um 11.35 Uhr. Es ist 21,5 cm gross und 305 Gramm schwer. Es fühlt sich gut an. Und ist natürlich das schönste Buch auf Erden!

3 Monate war ich mit diesem Buch «schwanger». Da ist es ein besonderes Gefühl, das erste Exemplar in den Händen zu halten.

Und ab dem 9. September können es alle in den Händen halten!

 

«Denken Sie doch selber» hat sogar eine eigene Website erhalten:

www.denken-sie-doch-selber.com

 

 

 

Es gibt auch den Trailer zum Buch:

 

 

 

 

 Wo Sie das Buch kaufen können?

Denken-sie-doch-selber-buch-buchhandlungIn jeder Buchhandlung oder online. Hier ein paar Adressen zu lokalen Buchhändlern:

Deutschland:
http://bit.ly/bei-thalia-kaufen
http://bit.ly/bei-hugendubel-kaufen

Schweiz:
http://bit.ly/bei-OrellFuessli-kaufen
http://bit.ly/bei-Stocker-kaufen

Österreich:
http://bit.ly/bei-morawa-kaufen
http://bit.ly/bei-das-buch-kaufen

Oder natürlich auch bei Amazon: http://bit.ly/denkenSie

Weichensteller im Leben

22 Sep 2013, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

Gestern hatte ich das Vergnügen im KKL in Luzern eine grandiose Vorstellung von Emil Steinberger zu sehen. «Merci vielmol» war der Titel des Abends – zu seinem 80. Geburtstag machte er seinen Fans ein grosses Geschenk: Emil wieder einmal als «Emil» zu sehen. Er erzählte aber auch von seinen «Weichenstellern». Franz Hohler zum Beispiel, der ihn dazumal ermutigte, eigene Texte zu schreiben.

Weichensteller – ein gutes Thema. Welche Personen sind für Sie Weichensteller? Für mich gibt es natürlich auch viele Menschen, die mein Leben in die Richtung bewegt haben, in der ich heute unterwegs bin. Meine Primarlehrerin zum Beispiel: Katharina Furrer, welche schon früh sagte, dass ich «Schauspieler oder Komiker werden würde». Tja, eigentlich lag sie damit nicht so falsch 😉
Natürlich gibt es viele Weichensteller mehr – ich werde – für mich – gerne darüber nachdenken, wer mich dahin brachte, wo ich heute bin… 🙂

Um den Bogen wieder zu Emil Steinberger zu schliessen: Natürlich war auch «Emil» ein Weichensteller für mich. Seine Mimik, sein Humor und – soweit man das von aussen erkennen kann – seine Lebenslust. Daher war es für mich sehr bewegend, Emil 3 Stunden live erleben zu dürfen. Wenn man es mit 80 Jahren schafft, das KKL (ca.1800 Plätze) in einer halben Stunde Vorverkauf (vor einem Jahr) zu füllen – und danach das KKL gleich nochmals 4 mal zu füllen – 3 Stunden das Publikum perfekt unterhält – und dabei selber Freude hat – dann hat man vieles im Leben richtig gemacht.

Danke Emil.

 

 

Stefan Dudas ist zurück – Ein persönlicher Bericht.

29 Okt 2011, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

Sie haben es vielleicht bemerkt: 2011 war es sehr ruhig von meiner Seite. Dies hatte natürlich Gründe. Ich habe mir 2011 Zeit genommen, um über sehr vieles nachzudenken. Über meinen Beruf als Trainer und Referent und auch sehr stark über mich selber. Davon möchte ich Ihnen in diesem Blogbeitrag erzählen.

Lebensthemen betreffen uns alle. Denn nichts ist spannender als das Leben. Wir erhalten für alles, was wir besitzen und kaufen, eine umfangreiche Gebrauchsanleitung. Doch für «das Leben» bekommen wir im besten Fall ein paar Ratschläge. Und leider befassen sich die wenigsten Menschen mit dem eigenen Leben. Zu sehr werden wir abgelenkt, und es scheint zu wenig Zeit dafür zu bestehen.

Ich habe mich Ende 2011 entschlossen, mich ab sofort als «Lebensthemen-Trainer» zu präsentieren. Dem voraus ging eine einjährige Analyse meiner Werte, meiner Besonderheiten und meiner Stärken und Schwächen (Ja – auch Trainer sollten ab und zu das tun, was sie den Seminarteilnehmern predigen). Ich habe in dieser Zeit erkannt, dass mein damaliges Angebot und auch die Präsentation gar nicht mehr zu mir, zu meinen Werten und meinen Stärken passten.

Die Gefahr als Trainer besteht, dass man vermeintlich «erfolgreiche» Trainer analysiert und dann – irgendwie abgewandelt – etwas ähnliches macht. Doch das funktioniert in den seltensten Fällen überzeugend.

Deshalb habe ich mich im Jahr 2011 «neu erfunden». Mein jetziger Auftritt bin ich. Mit meinen Stärken als humorvoller, gefühlvoller Mensch.

Was dürfen Sie von mir erwarten?

Sie dürfen genau das erwarten, was unterhalb meines neuen Logos steht: Lebensthemen. Humorvoll. Berührend. Echt.
Denkhaltungen, Verhaltensmuster, Motivation, mentale Techniken gehören natürlich weiterhin stark dazu. Aber auch Themen wie Beruf und Berufung, Partnerschaft, Gefühle, Ängste, Lebensgesetze und weitere Aspekte gehören dazu.

Was mich ausmacht, sind mein Wortwitz und meine Fähigkeit, Menschen zu berühren  – wenn Sie meine Podcasts kennen, wissen Sie, von was ich hier spreche. Diese – meine – Stärken werde ich als Lebensthemen-Trainer ab sofort richtig ausleben – Sie werden also die ganzen Themen auf unterhaltsame, aber dennoch sehr tiefgreifende Weise präsentiert bekommen.

Freuen Sie sich also auf Stefan Dudas – den echten Stefan Dudas.
Ich freue mich, Sie als Lebensthemen-Trainer zum Nach-, Um- und Vor-Denken zu bringen.

Herzlichst

Stefan Dudas

PS: Dieser ganze Prozess im Jahr 2011, das Herausarbeiten meiner Besonderheiten, meine heutige Positionierung als Lebensthemen-Trainer, ist ich auch durch meine Lebenspartnerin möglich geworden. Ohne sie wäre der Prozess Stückwerk geblieben. Sereina, ich bin sehr dankbar, dass es Dich in meinem Leben gibt!

PPS: Sie ist nicht nur die beste Partnerin, die ich mir vorstellen kann, sondern auch eine professionelle PR-Frau mit Herz und Intuition.

Matrix – Quantenheilung und Co.

04 Aug 2011, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

Matrix, Matrix-Energetics, Matrix Quantenheilung, Matrix-Transformation, Matrix-2-Punkte-Methode und wie auch all die Namen heissen: Dieses Thema ist im Moment (2011) ein wirklich heisses (und sehr lukratives) Gebiet. Die Buchhandlungen sind voll davon – wie damals bei «The Secret».

Diese Methode beruht auf den Arbeiten von Dr. Frank Kinslow (Quantenheilung) und Dr. Richard Bartlett (Matrix Energetics).

 

Meine Meinung zum Thema Matrix, Quantenheilung und Co. ist Folgende:

Mir gefallen an Matrix und Co. zwei Punkte nicht:

Punkt 1: Bei den meisten Matrix-Richtungen ist die Anwendung im Stehen und «wenn es wirkt» fällt man nach hinten (durch die Welle oder die Energie). Keine Angst, da sollte dann einer stehen, der Sie auffängt.
Das Problem dabei: Leute, die so einen Kurs besuchen, «kennen» Matrix schon und wissen, dass man umfallen sollte. Ich habe das in einem Matrix-Kurs mehrfach getestet. Ich bin als Coach nur wichtig daneben gestanden, habe daran gedacht, was ich morgen noch einkaufen und erledigen muss – und meine Übungspartnerin ist umgefallen und hat von unglaublichen Erlebnissen berichtet.
Liebe Leute: Umfallen ist Quatsch und ist absolut unwichtig!

Und was speziell ist: Menschen, denen die Energie im Übungsraum zu schlecht ist und sie dann mit speziellen Sprays reinigen. Wenn ihr so «spirituell» seid, wie ihr tut, dann solltet ihr euch nicht von etwas schlechter Energie herunterziehen lassen – oder?

Punkt 2:
Wir geben mit Matrix die Verantwortung wieder ab. Ja, ich weiss, das ist sehr bequem. Man löst Blockaden, obwohl man sie gar nicht kennt. Man arbeitet seine Vergangenheit auf – ohne zu wissen, woran man ist. Man löst negative Denkmuster auf – ohne sie zu benennen. Man weiss dann einfach, dass man 58 negative Denkmuster zum Thema Geld hat. Und lässt man dies später von einem anderen Coach machen hat man plötzlich 123 negative Denkmuster zum Thema Geld – obwohl der andere Coach vorhin die 58  aufgelöst hat…
Ich behaupte: Gehe zu Coach A und lasse dir die negativen Denkmuster zum Thema XY auflösen. Bis er keine mehr findet. Gehe dann sofort zu Coach B und lass dir die negativen Denkmuster zum gleichen Thema aufzeigen: Garantiert findet er zwischen 9 und 150 weitere negative Denkmuster.

Und was mich ausserdem gestört hat: Teilnehmer, die schon im Grundkurs sagten, dass sie jetzt endlich ihre Kinder «behandeln» können. Einer dieser Teilnehmerinnen habe ich gesagt, sie solle doch bei sich selber anfangen – dann lösen sich auch die Probleme bei ihren Kindern. Das kam nicht so gut an bei ihr 😉

Bin ich einfach zu wenig spirituell? Bin ich «noch nicht soweit»?
Genau diesem Druck ist man ausgesetzt – wenn man stehenbleibt und nicht umfällt. Man kann sich dann scheinbar nicht «gehen lassen» – und hat somit ein Problem.
Aber nein. Ich arbeite schon lange mit energetischen Techniken (EFT, EmoTrance etc.). Und meine Erfahrung zeigt, dass man damit sehr gute Resultate erzielen kann.

Auch Matrix oder die Quantenheilung können wirkungsvoll sein. Wenn man sie «ganzheitlich» einsetzt. Das heisst für mich, die Technik im Gespräch unterstützend einzusetzen. Also keine Wunderversprechungen, sondern «einfach einmal testen – und schauen, ob sich etwas tut». Hat man ein veraltetes Denkmuster aufgelöst (in einem Coaching-Gespräch), kann man es durchaus noch energetisch auflösen – und so die Wirkung verstärken.

Ich bin also dafür! 🙂 Matrix – richtig, anzheitlich und in Kombination mit anderen Techniken und Methoden eingesetzt – kann wirken.

Bitte nicht 🙂
Ich weiss, dass ich mit diesem Artikel vielen Matrix-Teilnehmern auf den Schlips gestanden bin. Lasst euren Dampf jetzt aber bitte nicht hier ab, sondern matrixt ihn einfach weg (achtet beim Hinfallen darauf, dass jemand hinter euch steht).

PS: Noch was zum Kurs, den ich in der Schweiz besucht habe: Ein super Kursleiter mit einer tollen, humorvollen Art. Mit dem man eben auch solche Themen wie «muss man umfallen?» diskutieren konnte – und der auch sagte, dass es eigentlich unnötig sei.

In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, dass das Marketing einiger Trainer wieder spannende Früchte trägt. Vor allem ist die „Nr. 1-Manie“ vermehrt anzutreffen. „Nr. 1 Mentaltrainer“, „Nr. 1 Verkaufstrainer“, „Nr. 1 in Europa“ oder sogar „Nr. 1 Trainer weltweit“.

Oh ja. Menschen, die mentales Training weitergeben, das eigene Denken, das eigene Ego immer mal wieder überdenken und anpassen, kommen mit solchen Sprüchen – und meinen das vielleicht sogar noch ernst. 🙂 Wie kommt man dazu, sich als „Nr. 1 Trainer weltweit“ zu nennen (Begriff leicht abgewandelt, ich möchte ja keinem Trainer zu Nahe treten 🙂 ).

Und ja, es scheint ein reines Männerproblem zu sein. Ich habe noch keine Nr. 1 Trainerin entdeckt! 🙂 Also doch wieder das männliche Ego?

Ich bin im Moment dabei meine ganze Trainer-Karriere zu analysieren, auf neue Beine zu stellen – und bemerke schon bei mir, dass ich mich – von mir selber entfernt habe. Denn als ich als Trainer angefangen hatte, sah ich „erfolgreiche“ Trainer und Speaker auf der Bühne und ich wusste „so“ muss man sein, um erfolgreich zu werden. Heute – einige Jahre und viele Erfahrungen später – weiss ich natürlich, dass dies absoluter Quatsch ist. Es braucht Originale. Menschlichkeit. Echtheit. Und es braucht auch Mut, das zu erkennen und entsprechende Massnahmen einzuleiten.

Also liebe Podcast-Hörer, Newsletter-Leser, Seminar-Teilnehmer oder Referat-Besucher. Seid gespannt! 🙂 Auf Stefan Dudas 2.0.
Ich bin es auch. 🙂

mentalPodcast Nr. 24 ist online – und 5 Jahre alt!

10 Feb 2011, Geschrieben von Stefan Dudas in News, Persoenliches, Podcast

Am 6. Februar 2006 ging die erste Folge des mentalPodcasts online. Zu der Zeit wurde ich noch schief angesehen, als ich erzählte, dass ich podcaste. Man kannte Podcasts noch fast gar nicht. Trotzdem faszinierte mich dieses Format damals schon. Und heute –  5 Jahre später – geht die 24. Folge online.

Diesmal mit dem Thema: „Wie gehe ich mit Niederlagen und Rückschlägen um?“. Dieses Thema findet man selten in Erfolgsseminaren, da man immer davon ausgeht, dass man ja eh erfolgreich ist/wird. Aber dem ist in der Realität nicht immer so. Und darum ist es wichtig, dass man lernt, „richtig“ mit solchen Niederlagen und Rückschlägen umzugehen.

Und weil der mentalPodcast für dich weiterhin kostenlos ist – und schon 5 Jahre alt ist – wünsche ich mir etwas von dir! Antworte mir doch auf  eine einfache Frage per Mail (an feedback@stefandudas.com):
Welchen Nutzen hat dir der mentalPodcast bis jetzt gebracht? (Was hat er in deinem Leben bewirkt/verändert etc.)

Ich möchte auf meiner Website eine Feedback-Seite erstelle, auf der ich Feedbacks von Podcast-Hörern sammle. Wenn du nicht mit Namen erwähnt sein möchtest, schreibe dies bitte dazu, dann nehme ich dein Feedback anonym auf die Seite. Wenn du ein Bild von dir mitschickst, stelle ich auch gerne dieses neben deinen Kommentar. Und wenn du mir einen Link zu deiner Website mitschickst, dann hast du auch den auf meiner Website. – Ist das ein Angebot? 🙂

Vielen Dank für deine Feedback-Zeilen. Ich verdiene ja kein Geld mit dem Podcast – daher ist dein Feedback mein Lohn. Danke.

Den mentalPodcast findest Du in iTunes (wenn du iTunes installiert hast, kannst du einfach hier klicken); oder höre die Folge gleich hier an: >hier klicken<

Link zur Podcast-Seite meiner Website (dort kannst Du dir den Podcast direkt anhören, downloaden oder abonnieren): >hier klicken<