Gesundheit

Atmen Sie mal auf!

24 Mai 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

atmen-sie-malMeistens atmen wir etwa 8 bis 12 mal pro Minute ein und aus. Besonders in Stress-Situationen sollten Sie darauf achten weniger zu atmen – dies wirkt sich sehr Beruhigend auf uns aus. Ausserdem konzentriert man sich dann auf das Atmen und man lenkt sich von äusseren Einflüssen (und Störungen) ab. Wichtig: laaaange Ausatmen – das entspannt! Das Ausautmen sollte etwa doppelt so lange sein wie das Einatmen (ein: durch die Nase / aus: durch den Mund).

Für Kurzpausen reicht schon ein tiefes Durchatmen!

Heuschnupfen?

24 Apr 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit, Mentaltraining

heuschnupfenIch kenne es selber: sobald es Frühling wird trieft die Nase, brennen die Augen…

Natürlich kann man verschiedenes in medizinischer Sicht tun: Tabletten nehmen, eine Spritzen-Kur machen (Hyposensibilisierung) oder sich im homöopathischen Bereich umsehen.

Zum Glück ist es bei mir nicht so stark. Trotzdem musste ich endlich mal was dagegen tun (ich gebe ja schliesslich allen Seminarteilnehmern Tipps was man machen kann – dann sollte ich selber… naja..).


Also was kann man in mentaler Hinsicht tun?
Es gibt eine kleine Studie in Deutschland: An 73 Patienten wurde die Methode (8 Sitzungen in vier Wochen) getestet: Fazit: Bei rund 80% der behandelten Allergiker verschwand der Heuschnupfen ganz oder machte sich nur noch deutlich schwächer bemerkbar.
Was haben sie gemacht: Mentaltraining. Das Immunsystem reagiert auf die „andere Wahrnehmung“! Also z.B. denken Sie sich eine gläserne Wand (oder einen Energie-Schutzschild) oder sonstwas… – wichtig dabei: der Schutz muss sie vor den Pollen schützen..

Ich weiss, das klingt platt, hilft aber (wenn man sich darauf einlässt…)

Zwischenergebnis bei meinem Selbstversuch: die allergischen Reaktionen sind schon wesentlich kleiner geworden (ich halte euch auf dem laufenden…).

Was denn eigentlich bei Heuschnupfen passiert:
Auslöser sind Blütenpollen, auf die das Immunsystem fehlerhaft reagiert. Es nimmt die harmlosen Stoffe als etwas wahr, das ähnlich einem Virus abgewehrt werden muss. Bei jedem neuen Kontakt mit den Pollen kommt es zu einer intensiveren Reaktion. Das Immunsystem bildet dabei verstärkt Antikörper. Diese wiederum bewirken, dass Histamine ausgeschüttet werden. Das sind Botenstoffe, die letztlich die Entzündungen auslösen.

Stress?

21 Mrz 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Erfolgstechniken, Gesundheit

stressSind Sie häufig nervös? Gestresst? Ungeduldig?
OK – ich habs ja schon mehrfach erwähnt, dass Mentaltraining das perfekte Mittel wäre…
Sollten Sie sich aber hartnäckig gegen Mentaltraining wehren hier ein paar kleine Alltagstipps:

  • Zeit: Teilen Sie sich IHRE Zeit ein! Was ist denn wirklich wichtig (und was nur dringend…)
  • Nichts-Tun: Erlauben Sie sich mal einfach nichts zu tun (auch nicht lesen oder fernsehen dabei!)
  • Umfeld: überprüfen Sie Ihr Umfeld: Müssen Sie in all den Vereinen, Organisationen, Gruppen, Gremien und Clubs sein? Macht Ihnen jeder einzelne noch Spass?
  • Lassen Sie sich Zeit beim Essen!
  • Sprechen Sie mit Menschen darüber – oft hilft ein Gespräch!
  • Belohnen Sie sich regelmässig!
  • Sport + Entspannungsübungen (ja – ich bringe es nochmals!!!) sind eine wirklich gute Methode um Spannungen und Stress abzubauen.

Also, lassen Sie es sich gut gehen!

Burn-out-Syndrom

12 Mrz 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, Gesundheit

amptrialsFrüher war Stress-zu-haben „in“. Heute haben wir dafür die Rechnung bekommen: „Burn-out-Syndrom“.
Darunter versteht man einen chronischen Erschöpfungszustand (ausgebrannt sein). Aber erst wenn man über sechs Monate dieses Gefühl hat, spricht man von Brun-out.

Wie sie bemerken, dass sie so ein Syndrom haben? Verminderte Leistungsfähigkeit, körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme etc.).
Und die Ursachen davon? Unbewältigte Konflikte sowie Stress-Situationen, Hormonstörungen, einseitige Ernährung, Immunfehlfunktionen etc.

Unser Körper zeigt uns eigentlich früh genug „Störungen“ an. Wir sollten einfach wieder vermehrt versuchen darauf zu hören! Und zwar schon wenn wir weniger als 6 Monate im Dauer-Stress sind und nicht mehr schlafen…

Ach ja, natürlich gibts auch dafür wieder eine „Syndrom-Sprudel-Weg-Pille“ namens Ampligen.
Als ich im Internet Nachforschungen anstellte, was den dieses „Ampligen“ macht, habe ich mehrere Artikel gefunden, die mich nachdenklich machten 🙂

…vor wenigen Tagen gemeldet, dass der Wirkstoff Ampligen in neuen Untersuchungen das Potenzial gezeigt habe, die antivirale Wirkung der beiden derzeit einzig verfügbaren und für eine Grippeepedemie vorgesehenen Präparate Tamiflu (Roche) und Relenza (GlaxoSmithKline) massiv zu steigern. Für die weitere Entwicklung sei besonders wichtig, dass sich Ampligen aktuell schon längst in der klinischen Test-Phase-III befinde – dies jedoch zu ganz anderen Indikationen, nämlich zu chronischer Müdigkeit (= Burn-out).

 

Toll, vielleicht sind unsere Vögel einfach „ausgebrannt“?

Selbsthypnose!

04 Feb 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Erfolgstechniken, Gesundheit

kabel1-selbsthypnoseEs macht mir einfach Spass, wenn ich angebliche „News“ lese, die nun wirklich „alter Kaffee“ sind.. Habe „zufällig“ im Videotext obenstehender Bericht gelesen.

Was ist Selbsthypnose?

Bei der Selbsthypnose wird die Hypnose durch einen selbst durchgeführt (darum heisst’s ja so 🙂

Eigentlich ist Selbsthypnose nichts anderes als Mentaltraining. Ausserdem muss man um das zu lernen nicht zu einem Therapeuten… Dafür gibts Seminare (dort lernt man auch, dass 80% der Krankheiten im Kopf beginnen – und wie man da wieder raus kommt).

Ich kenne da ein sehr wirksames Training…(Leute, die nicht wissen, welches Training ich meine, können mir ja mailen…) 🙂

Sind Sie ein Träumer?

31 Jan 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

wolken-traeumerTräume sind wichtig! Wir lernen durch unsere Träume. Diese Verarbeitung im Gehirn erstellt neue Assoziationsbahnen (also einfach neue Verknüpfungen im Hirn). Und diese neuen Verknüpfungen führen zu neuen Ideen.

Der Schlaf wird ja in verschiende Phasen unterteilt. Unter anderen:
– traumloser Tiefschlaf
– REM (Rapid Eye Movement) = Traumphase, bei der sich die Augen leicht bewegen.

Das ganze hat mit dem Gehirn und seiner Aktivität zu tun. (Forscher haben auch rausgefunden, dass Enten in der Lage sind, abwechselnd nur mit einer Gehirnhälfte zu schlafen und mit der anderen Wach zu bleiben). (ich könnte mich gar nicht entscheiden mit welcher Hirnhälfte ich schlafen möchte….)

Können Sie sich immer an ihre Träume erinnern? Nein?
Das ist ganz normal. Das ist teilweise auch eine Schutzvorrichtung. Unser Gehirn hat nicht nur Positives zu verarbeiten. Auch die sehr negativen Ereignisse erzeugen Gefühle, die so stark sein können, dass man davon erwacht.

Das Herbeiführen von Alpträumen ist oft einfach: Ein schweres Essen spät abends dazu ein Horrorfilm im Fernsehen. Aus dieser Mischung entstehen leicht sehr bewegende Träume.

Wie wird man Alpträume wieder los?
Versuchen Sie mal den Traum zu analysieren. Natürlich kann ihnen auch hier das Mentaltraining gute Dienste erweisen. Visualisieren Sie, wie sie im nächsten Alptraum (wenn sie immer den gleichen haben), reagieren werden. Auch hier wieder möglichst farbig, lebhaft und realistisch vorstellen!
Sie träumen immer, sie fallen irgendwo runter? Visualisieren Sie (nur visualisieren – nicht ausprobieren!!!:-), dass sie fliegen können. Wie sie über eine schöne Wiese fliegen, es geniessen.

Soll das gehen? JA!
Wenn Sie das ganze ein paarmal üben schon. Ihr Gehirn (und ihr Unterbewusstsein) wird sich im nächsten Alptraum daran erinnern.

Auch hier gilt wie immer: nicht glauben – ausprobieren!

Karoshi -Gesundheit!

29 Jan 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

karoshiKaroshi! Klingt doch irgendwie spannend nicht?
„Karoshi“ bedeutet aber in Japan: Tod durch Überarbeitung!
Hier ein Bericht der für Japan gilt: „Obwohl karoshi nicht nur auf eine Todesart beschränkt ist (also nicht unbedingt nur der durch Stress bedingte Herzinfarkt), können Arbeitgeber, die ihren Angestellten in den karoshi getrieben haben, haftungspflichtig gemacht werden und müssen somit unter anderem für den Unterhalt der Hinterbliebenen des Verstorbenen aufkommen“

Laut einer Studie der Universität Bremen wird Arbeitssucht ein gefährliches Massenphänomen:
– 25 % der Manager und Freiberufler gelten als krankhaft arbeitssüchtig.
Hart arbeitende Menschen werden ja bewundert (darum dürfte die Dunkelziffer wesentlich höher sein).

Bei den sogenannten „Workaholics“ ist es nicht mehr die Lust an der Arbeit, sondern bereits ein innerer Zwang. Oftmals handelt es sich um Flucht oder eine Abwehrhaltung. Eher wird den Kollegen unterstellt, dass sie nicht ordentlich arbeiten, als das eigene Verhalten hinterfragt.

Die Konsequenzen sind vielfach Erschöpfung, Ängste, körperliche Beschwerden (Kreislauf, Magenschmerzen). Später stellt sich dazu noch die Frage der Familie bzw. Partnerschaft: Wie sehr leiden die, wenn Sie am Wochenende völlig zusammenbrechen, zu müde sind um aufzustehen, verbraucht sind?

Auch hier lohnt sich mal wieder das nachdenken über sich selber…

Anti-Stress-Woche: Tipp Nr. 05

07 Jan 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

Ich hoffe Sie hatten eine angenehme Woche! Wie haben Ihnen die „Anti-Stress-Tipps“ diese Woche gefallen? Bitte schreiben Sie mir, welche Themen für Sie interessant und hilfreich sind – und ob es eine „Anti-Stress-Woche 2“ geben soll. Feedback per Mail (hier klicken).

Aber zuerst noch zum heutigen Tipp: Versuchen Sie mal während der Fahrt zur Arbeit folgende Dinge:

  1. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind: Bleiben Sie ruhig. Schreien Sie andere Fahrer nicht an (die können Sie sowieso nicht hören :-). Hören Sie schöne Musik (und vielleicht nicht 5 mal die gleichen Horror-Nachrichten im Radio). Oder Sie hören ein gutes Hörbuch oder einen Podcast (=mp3-Hördatei zum – meist – kostenlosen runterladen… – natürlich empfehle ich den mentalPodcast… :-).
  2. Wenn Sie mit der Bahn (Bus/U-Bahn etc.) unterwegs sind: lächeln Sie mal. Ja, Sie haben richtig gelesen. Früh morgens in der Bahn. Lächeln Sie! Und achten Sie mal auf die anderen Menschen, die mit einem „ich hasse mein Leben“-Gesicht dort sitzen… Vielleicht lächelt Ihnen nur eine Person zurück – aber immerhin!
  3. Wenn Sie zu Fuss zur Arbeit gehen, achten Sie auf die Menschen, die Ihnen entgegenkommen. Schauen Sie denen mal in die Augen. Be-achten Sie diese mal! Und auch hier wieder schauen was passiert (die meisten sind völlig irritiert). Jeder Mensch will doch Beachtung! Das fängt damit an, dass Sie andere Menschen beachten…

Ich wünsche Ihnen ein fantastisches Weekend!

“Wunderpille?”

28 Dez 2005, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

wunderpille2006 soll wieder eine neue Wunderpille (Rimonabant) auf den Markt kommen. Sie soll Rauchern helfen, von ihrer Sucht loszukommen und dazu soll man noch abnehmen…

Zitat aus einer Pressemeldung:
„Mit der Pille hatten 36 Prozent der Teilnehmer Erfolg, mit eine wirkungslose Placebo-Tablette dagegen nur 21 Prozent. Durch ihren Doppeleffekt blieben auch die Raucher bei der Stange, die wegen der Gewichtszunahme nach Zigarettenentzug sonst wieder rückfällig geworden wären.“

Durch Placebo (also völlig wirkungslose Tabletten) NUR 21 Prozent? Das bedeutet also, dass der blosse Glaube an die Wirkung bei über 20 Prozent gewirkt hatte?

Wie heisst die Technik schon wieder – mit der man solche Resultate gezielt und vor allem wesentlich verstärkt erzielen kann?

Ach ja… Mentaltraining!