Gesundheit

Wir denken uns krank

11 Feb 2012, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

Wow, diese Woche ist mir einmal mehr bewusst geworden, dass so langsam die richtigen Themen die breite Bevölkerung erreichen. Vor einigen Jahren wäre so ein Artikel in so einer renomierten und seriösen Zeitchrift nie denkbar gewesen. Was ich meine?

Im «Beobachter» einem Schweizer Konsumentenmagazin ist ein grosser Artikel mit dem Titel «Wir denken uns krank» erschienen. Darin wird der bekannte Fall von 2007 beschrieben: Ein Mann schluckt 29 Antidepressiva-Pillen (seine Freundin hatte ihn verlassen und er wollte seinem Leben ein Ende setzen). Im Krankenhaus hatten die Ärzte grosse Mühe ihn zu stabilisieren. Sie fanden heraus, dass die Pillen aus einer Medikamentenstudie stammen. Was der Mann aber nicht wusste, dass er zur Gruppe der «Scheinmedikamente» gehörte – er hatte also in Wirklichkeit Pillen ohne jeglichen Wirkstoff geschluckt. Man klärte den Mann auf… und auf wundersame Weise ging es ihm in sehr kurzer Zeit wieder gut. Dieser Fall wurde 2007  im «General Hospital Psychiatry» beschrieben.

Zudem kommt im Artikel  ein Schweizer Neuropsychologe zu Wort und sagt: «Eine starke Erwartungshaltung verändert die Gehirnchemie und löst im Körper häufig genau die gewünschten Wirkungen aus.». Und ein weiterer Schweizer Neurologe: «Wenn im Fernsehen Hodenkrebs diskutiert wird, haben die Urologen am nächsten Tag volle Wartezimmer.»

Eigentlich ja nichts Neues, dass in Studien Placebos (wirkungslose Tabletten) häufig wirken und «richtige» Tabletten nicht wirken. Wenn aber der blosse Gedanke den Körper lamlegen  kann (wie im oben beschriebenen Fall von 2007) – was wäre denn möglich, wenn wir uns vorstellen könnten, dass unser Denken viel mehr auswirken kann, als wir uns heute uns denken können?

Schön auch, dass es heute schon vereinzelte Forscher gibt, die diese Placebos und Nocebos erforschen. Auch wenn die Pharmaindustrie da mit Sicherheit keine Freude daran hat.

Das «Mentale» und das konstruktive Denken ist also immer mehr ein Thema.

Was ist Craniosacral-Therapie?

21 Mai 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit, Stefans Tipp

Keine Angst. Sacral hat nichts mit der Kirche zu tun, bei Sacral handelt es sich um etwas seriöses! 🙂

Ich muss gestehen, ich habe Craniosacral-Therapie auch erst vor einigen Monaten (bei einem Homepage-Projekt) kennengelernt. Diese Therapieform wird auch von vielen Krankenkassen übernommen. Also, was ist Craniosacral?

Bei dieser Therapieform werden sanfte Handgriffe im Bereich Schädel und Kreuzbein ausgeführt. Diese wirken sanft auf Körperflüssigkeiten und Gewebe und behandeln – und beheben Funktionsstörungen des Organismus. „Cranio“ stammt vom lat. „cranium“ ab und bedeutet „Schädel“. Sacral (lat. os sacrum) steht für Kreuzbein.

Es ist erstaunlich, was mit dieser sanften (und sehr angenehmen) Therapie alles möglich ist. Sehr oft wird Craniosacral auch bei Säuglingen eingesetzt. Ein guter Beweis, dass die Behandlung wirklich funktioniert (der Plazebo-Effekt funktioniert bei Babys noch nicht).

Eine Liste, was alles behandelbar ist finden Sie – natürlich – auf folgender Seite (eben mein Website-Projekt): www.cranio-aargau.ch. Für alle Schweizer in der Umgebung Aargau (und darüber hinaus…) – eine Top-Anlaufstelle für Craniosacral-Therapie. Zudem ist diese Therapeutin (Tanja Fögele) zusätzlich noch Hebamme – also eine perfekte Konstellation besonders für Säuglinge und Kinder.

Ernährungsmärchen

14 Feb 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Ernährung, Gesundheit

Keine Angst, ich erzähle hier jetzt kein Märchen. Aber ich habe in letzter Zeit viele „Märchenbücher“ gelesen. Wieso? Seit Dezember 2009 befasse ich mich intensiv mit Ernährung – und lese viele Bücher über das Thema. Und sehr oft denke ich wirklich, ich sei im falschen Film. Experte A in Buch A behauptet etwas, was Experte B in Buch B als völig falsch verwirft.

Mich interessierte vor allem das Thema „Idealgewicht“. Es gibt ja Mentaltrainer, die Ihren Kunden CDs mit „Abnehmen im Schlaf“ andrehen. Klar kann man abnehmen im Schlaf – das gilt aber nur, wenn sie 24 Stunden im Koma sind 🙂

Was macht das abnehmen also so schwer? Warum leben viele Menschen mit Übergewicht – obwohl sie sich nicht richtig wohl fühlen?

Und hier jetzt etwas persönliches: Ich fühlte mich auch nicht mehr richtig wohl. Ich hatte in den letzten Jahren (eigentlich in den letzten 12 Jahren) immer wieder etwas (an Gewicht) zugelegt. Und so hatte ich im Dezember 2009 so ungefähr 10 Kilogramm zu viel auf den Rippen. Zwar noch nicht so schlimm – aber ich fühlte mich seit langem nicht mehr richtig wohl und fit.

Heute ist der 14. Februar und ich bin bereits 5,5 Kilogramm leichter – und was vor allem zählt: ich fühle mich so gut wie seit Jahren nicht mehr!
Und bis ende März sind diese 10 Kilo definitiv Geschichte.

Wie das passiert? Nun ja … Dranbleiben. Im nächsten Blog-Beitrag verrate ich mehr 🙂

Mehr als gute Küche: Gordon Ramsay

07 Sep 2008, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit, Motivation

Ich gebe es hier zu: ich koche sehr gerne – und schaue dadurch gelegentlich auch Kochsendungen im Fernsehen. Ein Highlight ist „Gordon Ramsay“  – er ist ein englischer Starkoch, der mit seiner eigenen TV-Sendung Restaurants wieder auf die Sprünge.

Der Unterschied zu vielen anderen Koch-Beratungs-Sendungen. Cordon Ramsay sagt, was er meint. Und das mit vollem Herzblut! Man spürt, dass es seine absolute Leidenschaft ist. Und wenn seine Klienten dies nicht begreifen wollen, tja dann fliegen die Fetzen… – Und man sieht auch einmal mehr, dass es eigentlich „nur“ darauf ankommt, die Sache richtig zu anaylsieren, zu spüren, was der Kunde wünscht und – vollen Einsatz.

10 Dinge, die man ausserdem von ihm lernen kann, findet man hier (in english)…

So, Feierabend!

23 Jan 2008, Geschrieben von Stefan Dudas in Erfolgstechniken, Gesundheit

Ein- AusschaltenKönnen Sie abschalten? Ihre Gedanken meine ich… Oder gehören Sie zu den Menschen, die Probleme aus dem Job mit ins Bett nehmen? Wenn Sie das über einen längeren Zeitraum machen (im Bett Ihre Gedanken noch um die Job-Probleme kreisen lassen), gehen Sie kaputt! Sie sind erschöpft, müde und nicht mehr leistungsfähig.

Was kann man also machen, um das „rumhirnen“ abzuschalten?

1. Lösen Sie Ihre Probleme! – Ich weiss, das klingt mal wieder richtig banal. Aber ist es nicht so, dass es meistens 2 bis 3 „kleine“ Dinge sind, die wir vor uns her schieben, die uns belasten – aber eigentlich nur einen Anruf, eine Sitzung oder ein Gespräch benötigen würden, um sie zu lösen? Nehmen Sie sich diese „Brocken“ gleich morgen früh als erstes vor! Sie fühlen sich gleich viel besser!

2. Ent-Spannen Sie sich. Ob Sie dafür durch den Wald joggen oder einfach mentales Training machen – überlasse ich Ihnen.

3. Vor dem zu Bett gehen: gönnen Sie sich Ruhe! Wenn Sie um 22 Uhr gestresst von der Arbeit kommen, kurz vor dem offenen Kühlschrank ein paar Cerealien in den Kopf drücken – und dann gleich zu Bett gehen, können Sie unmöglich ruhig und gut ein- und durchschlafen! Lesen Sie dann lieber noch eine Stunde ein gutes Buch – oder schauen Sie sich was sinnvolles im TV an (nein das Dschungel-Camp ist definitiv nicht sinnvoll – oder wollen Sie von Känguruh-Hoden träumen?).

Wenn Sie diese drei Regeln einhalten, schlafen Sie besser, sind erholter, leistungsfähiger und haben auch mehr Freude an Ihrer Arbeit!

Ach ja, wenn Sie dauernd gestresst sind im Job, sie Mühe haben mit dem Aufstehen am morgen, und es Ihnen an Motivation mangelt – dann gibts nur eins: TUN sie was dagegen. Es ist Ihr Leben! Und die Arbeit ist halt fast 5/7 unseres Lebens. Lohnt sich also vielleicht darüber mal nachzudenken… 🙂

Turbo-Schlaf

20 Mrz 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

katze schlafNach dem Essen, spätestens aber so ab 13 Uhr aber ist sie da: die Müdigkeit. Der Kaffee hat längst die Wirkung verloren – was tun? Eigentlich wäre schon lange bekannt, dass der Rhythmus des Menschen um 14 Uhr auf Entspannung und Ruhe eingestellt ist. Albert Einstein, Margaret Thatcher, Thomas Mann und viele andere mehr hatten eines gemeinsam: den Mittagsschlaf! Heute 2007 gibt’s natürlich den „Power-Schlaf“ und heisst „Power-Napping“ – also das kleine, gesunde Nickerchen zwischendurch…

Wenn Sie einen richtigen Mittagsschlaf machen, sind Sie zwar kurzfristig leistungsfähiger, die Leistungskurve sinkt aber sehr schnell wieder. Mit einem Kurzschlaf bleibt die Leistungskurve fast bis 20 Uhr konstant! Also: Kurzer Mittagsschlaf, 15 bis 20 Minuten ist ok. Wenn Sie länger schlafen, fühlen Sie sich oft erschöpfter als vorher…

Also, gute Nacht!

Sport ist gut – wenn Sie dran glauben besser…

22 Jan 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit, Mentaltraining

Psychological ScienceDie Havard University in Cambridge hat an einer Studie festgestellt, dass die positive Wirkung von Sport auf die Gesundheit auf den Placebo-Effekt zurückzuführen ist.

Sie haben 44 Zimmermädchen (aus 7 verschiedenen Hotels) erzählt, dass ihre körperliche Arbeit positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit habe (das natürlich schön erklärt und ausgeschmückt…). Anderen 40 Zimmermädchen erzählten sie gar nichts…

Was kam dabei heraus: Nach einem Monat stellten die Forscher einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden Gruppen fest! Die Gruppe, die meinte, ihre Arbeit wirkt sich positiv aus, reduzierte ihr Gewicht um fast ein Kilogramm, der Blutdruck senkte sich um 10 Prozent, Körperfettwerte (BMI) war gesünder.
Bei der anderen Gruppe stellte sich keine Veränderung fest.

Die Forscher kamen also zum Schluss, dass die eigene Denkweise doch teilweise etwas bewirkt… (he – für Forscher ist diese Erkenntnis schon gigantisch…) 🙂

Also, wenn Sie Sport treiben, gewöhnen Sie sich an, gleichzeitig mental zu trainieren. Beim Muskeltraining stellen Sie sich die trainierte Muskelgruppe vor… , beim laufen stellen Sie sich vor, wie gut Sie sich fühlen, wie schlank Sie sind…

Was aber nicht funktioniert: auf der Couch liegen und „nur“ sich vorstellen… leider:-)

Quelle: Harvard University, Cambridge: Psychological Science, 02.2007

Ent-Sorgen Sie sich!

18 Jan 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, Erfolgstechniken, Gesundheit

WolkenKeine Angst, Sie müssen sich jetzt nicht in den Müll werfen… 🙂

Mit ent-sorgen meine ich, dass vieles, vor dem wir Angst haben (uns Sorgen machen) nie eintritt… Also sollte man sich weniger Sorgen machen: ent-sorgen Sie sich also mal…

Eine hilfreiche Technik ist auch, wenn man sich mal überlegt, was denn schlimmstenfalls passieren könnte – und ob dann das Leben nicht mehr weitergehen würde… (ist es wirklich soo schlimm?).

Das Gegenteil davon ist, sich immer vorhalten, was man in der Vergangenheit hätte anders machen müssen… auch das bringt nichts! Sie leben HEUTE! (Klar darf man von Fehlern lernen – aber es nutzt Ihnen nichts, wenn Sie sich jahrelang vorwerfen, dass Sie dies und das gemacht haben…

Also: sich nichts vor- und nachwerfen… (ok – dieses Wortspiel hinkt…) 🙂

Lachen macht gesund

16 Jan 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

Stan LaurelWer sagts denn: Die Universität von Maryland (USA) hat bei 20 Testpersonen geprüft, wie deren Körper auf eine 15 minütige lustige Filmsequenz und danach eine dramatisch-traurige Sequenz reagieren.

Die Studie kam zum Ergebnis, dass sich der Blutfluss um 35% verlangsamt bei diesen Traurigen/dramatischen Szenen. Bei lustigen Szenen hingegen verbessert sich die Durchblutung um etwa 22%!

Also: heute schon gelacht? 🙂

Der schlaue Präsident

Queen Mary, der Papst, George W. Bush und ein kleiner Junge sitzen im Flugzeug. Leider fallen beim Flugzeug die Motoren aus und es gibt nur drei Fallschirme! Queen Mary sagt: „Ich bin die berühmteste Königin der Welt!“ Schnappt sich einen Fallschirm und springt. Bush: „Ich bin der schlaueste Mann der Welt!“ Schnappt sich einen Fallschirm und springt.
Der Papst sagt zu dem kleinen Jungen: „Komm mein Junge, ich bin schon alt aber du bist noch jung! Nimm du den letzten Schirm.“ Daraufhin meint der Junge: „Nein nein, du musst nicht sterben! Der schlaueste Mann der Welt ist gerade mit meinem Schulranzen gesprungen!“

I feel good

11 Jan 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Gesundheit

warnleuchte.jpgIn Ihrem Auto leuchtet eine Warnanzeige auf. Was machen Sie?

Klar – Sie fahren weiter und ignorieren diese Warnanzeige. – Oder etwa nicht?

Warum machen dann viele Menschen genau das mit sich selber? Sie fühlen sich oft schlecht – aber tun nichts dagegen oder dafür… Tun Sie etwas – sofort – damit Sie sich wieder besser fühlen!

Negative Gefühle sind eindeutige Signale, und wären eigentlich eine klare Aufforderung etwas zu verändern – etwas zu tun.

Was haben Sie schon zu verlieren? Machen Sie eine Liste, mit den Dingen, die Sie belasten (die Sie auch vor sich her schieben, verdrängen). Setzen Sie klare Prioritäten und kommen Sie ins Handeln.

Ich weiss, das ist nicht einfach – he, das habe ich auch nicht behauptet…