Denk-Würdig

In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, dass das Marketing einiger Trainer wieder spannende Früchte trägt. Vor allem ist die „Nr. 1-Manie“ vermehrt anzutreffen. „Nr. 1 Mentaltrainer“, „Nr. 1 Verkaufstrainer“, „Nr. 1 in Europa“ oder sogar „Nr. 1 Trainer weltweit“.

Oh ja. Menschen, die mentales Training weitergeben, das eigene Denken, das eigene Ego immer mal wieder überdenken und anpassen, kommen mit solchen Sprüchen – und meinen das vielleicht sogar noch ernst. 🙂 Wie kommt man dazu, sich als „Nr. 1 Trainer weltweit“ zu nennen (Begriff leicht abgewandelt, ich möchte ja keinem Trainer zu Nahe treten 🙂 ).

Und ja, es scheint ein reines Männerproblem zu sein. Ich habe noch keine Nr. 1 Trainerin entdeckt! 🙂 Also doch wieder das männliche Ego?

Ich bin im Moment dabei meine ganze Trainer-Karriere zu analysieren, auf neue Beine zu stellen – und bemerke schon bei mir, dass ich mich – von mir selber entfernt habe. Denn als ich als Trainer angefangen hatte, sah ich „erfolgreiche“ Trainer und Speaker auf der Bühne und ich wusste „so“ muss man sein, um erfolgreich zu werden. Heute – einige Jahre und viele Erfahrungen später – weiss ich natürlich, dass dies absoluter Quatsch ist. Es braucht Originale. Menschlichkeit. Echtheit. Und es braucht auch Mut, das zu erkennen und entsprechende Massnahmen einzuleiten.

Also liebe Podcast-Hörer, Newsletter-Leser, Seminar-Teilnehmer oder Referat-Besucher. Seid gespannt! 🙂 Auf Stefan Dudas 2.0.
Ich bin es auch. 🙂

Unsere grösste Angst

26 Sep 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, fürs Herz

Wieder mal ein kleiner Filmausschnitt, über den man einige Momente länger nachdenken kann. Diesmal aus dem Film „Coach Carter“. Die zitierte Stelle ist aus dem Buch „Ein Kurs in Wundern“. Unterhalb des Filmes findest du den Text zum nachlesen…

(Hier der Originaltext – deckt sich nicht ganz mit dem Text im Film. Quelle: Ein Kurs in Wundern)

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst besteht darin, unermesslich mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns, wer bin ich überhaupt,
um strahlend, bezaubernd, begnadet und phantastisch sein zu dürfen?
Wer bist du denn, dass du das nicht sein darfst?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich herabzusetzen, nur damit unsere Mitmenschen sich nicht verunsichert fühlen,
hat nichts mit Erleuchtung zu tun.
Uns allen ist es bestimmt, wie Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu verwirklichen.
Es ist nicht nur in einigen Menschen, sondern in jedem von uns.
Und wenn wir unser Licht leuchten lassen,
geben wir damit anderen unwillkürlich die Erlaubnis, dasselbe zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst losgelöst sind,
wird unsere Anwesenheit – ganz ohne unser Zutun – andere befreien .

Erschreckende Google-Suche

21 Jul 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Die Suchmaschine Google hilft uns ja sehr im Alltag. Zum Beispiel wenn man ein Suchwort in das Google-Suchfeld eingibt, schlägt uns Google die häufigsten Suchanfragen vor. Ich habe das mal mit zwei Begriffen getestet – die Resultate sind erschreckend:

1. Google-Suche: „Mein Leben ist“

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Google-Suche: „Meine Arbeit“

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon etwa bedenklich – oder? Ziemlich wenige positive Begriffe sind hier zu finden.

Normal? Oder warum der Mensch doof ist…

17 Jul 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Hast du dir schon mal überlegt, dass der Mensch, das einzige Lebewesen ist, das sich BEWUSST entscheidet unter seinen Möglichkeiten zu leben? Und sich auch BEWUSST schadet? Jedes Tier tut alles, um möglichst lange zu leben. Jede Pflanze wächst so lange wie möglich. Und wir Menschen? Viele begnügen sich mit einem Mini-Salär. Viele begnügen sich mit einem Körper, der ihm oder ihr selber kein Spass macht. Viele begnügen sich mit Alltagsroutine statt spannendem Wachstum. Und viele begnügen sich mit Standard statt mit dem Exklusiven!

Du findest meine Aussagen hart? Ungerecht? Gemein? Da fällt mir noch was dazu ein: Viele lügen sich ein Leben lang an, statt ehrlich zu sich zu sein – und viele nehmen sich vor etwas „mal“ zu ändern anstatt JETZT etwas zu verändern und anzugehen.

Du meinst ich bin schon fertig? Oh nein, viele sagen ja auch, dass die Gesundheit das wichtigste ist. Und gleichzeitig zünden sie sich eine Zigarette an oder beissen in einen Mega-Super-Giga Cheeseburger.

So, das war’s für heute 🙂 Wünsche dir einen spannenden Sonntag!

 

PS: natürlich sind die Leser meines Blogs eine Ausnahme: denn diese Menschen befassen sich mit dem eigenen Leben, dem eigenen Wachstum und den eigenen Zielen. 🙂

Was ist eigentlich wirklich wichtig?

13 Jul 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Eine einfache Frage? Bist du sicher? Denn meist sagt man doch „die Gesundheit“, „die Kinder“ oder „die Partnerin“. In das, was uns wirklich wichtig ist, setzen wir viel eigene Energie, viel Geld und unser wertvollstes Gut: unsere Zeit. Also analysieren wir nochmals: „Gesundheit“, „die Kinder“ und „den Partner“.

Hast du es bemerkt? Viele Menschen SAGEN zwar, das dies wirklich wichtig ist – aber im Alltag ist dann die Gesundheit nur wichtig, wenn man sie verloren hat. Wir haben zu wenig Zeit, zu wenig Motivation für Sport oder eine gesunde Ernährung. Die Kinder bekommen nicht sooo viel Zeit (weil man ja arbeiten muss – und Ihnen was bieten will…) – und die Partnerin bekommt auch oft nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient. Die begrenzte und wertvolle Zeit verschwenden viele aber dann vor dem TV und schauen doofen Promis zu, die noch doofere Dinge tun. Aber ganz doof ist man doch nur, wenn man diesen Blödsinn auch noch anschaut. Oder? 🙂 Würde man also die Prioritäten so ordnen, wie die meisten Menschen dies angeben (Gesundheit, Kinder, Partnerschaft), würde der Alltag doch etwas anders aussehen…

Also nochmals: Was ist DIR wirklich wichtig? Überleg dir mal was das ist – und ob du das im Alltag auch so handhabst! Ob du im Alltag die Prioritäten wirklich richtig legst – oder ob du diese ab und zu mal nachjustieren musst.

Tue das, was du am besten kannst!

01 Apr 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, Erfolgstechniken

Einmal mehr ist es ein einfacher Grundsatz: Tue das, was du am besten kannst! Denn viele Menschen tuen nicht, was sie am besten können – und daraus resultieren mittelmässige Ergebnisse. Wenn jemand in einem Bereich richtig gut ist – was passiert meistens? Genau, diese Person wird befördert! Und findet sich dann in einem Umfeld wieder, dass er oder sie nicht mehr so gerne macht und dadurch lässt die Motivation und die guten Ergebnisse nach.

Menschen, die herausgefunden haben, was sie wirklich gut können und dieses auch mit 100 Prozent Herzblut und Engagement verfolgen, können nicht anders als erfolgreich sein. Doch leider denken viele, dass es sowieso nicht möglich ist, mit dem was sie gerne tun auch Geld zu verdienen. Spreche ich diese Menschen an, was es denn wäre, zucken diese oft mit den Schultern: „weiss auch nicht …“.

Tja, um das zu tun, was man gerne tut – muss man zuerst wissen, WAS man gerne tut.

Was würdest du gerne tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Schreib das mal auf – und überleg dir dann, wie du mit dieser Tätigkeit oder diesem Wissen anderen Menschen helfen kannst. Jeder Mensch hat Fähigkeiten und Wissen, dass anderen Menschen helfen kann. Oft muss man nur kreativ sein und Möglichkeiten und Chancen erkennen.

Vor längerer Zeit kam ein Teilnehmer eines Referates in der Pause zu mir und sagte mir, dass Motivationstraining gar nicht funktioniert. Da man nur immer kurzfristig motiviert wird und dann sofort wieder in die alten Muster falle.

Ich sagte diesem Mann zwei Dinge:
1. Ich nenne mich NIE Motivationstrainer 🙂
2. Ja, kurzfristige Motivation funktioniert wirklich nicht. ABER: Duschen funktioniert auch nicht – denn zwei Tage später stinken wir ja trotzdem. (Der Mann hat mich völlig verdutzt angeschaut) – Die Idee ist vielleicht, dass wir uns täglich duschen!

Du kennst ja meine etwas speziellen Beispiele schon 🙂 – Aber ich finde den Vergleich noch gut. Motiviert sein ist eine tägliche „Aufgabe“ – eine Lebenseinstellung. Du brauchst Ziele und Visionen für dein Leben, Leidenschaft und harte Arbeit, um dieses Ziele zu erreichen. Tja, so einfach – oder so schwer ist „motiviert sein“. 🙂

Wünsche dir viel Motivation für den Wochenstart 🙂

Hirndoping – Pharma spinnt!

24 Jan 2010, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Nein, ich entschuldige mich nicht für den Titel! Schau dir den Bericht an. Gehirndoping wird das nächste Kunststück der Pharma. Wenn man sich schlapp fühlt, nicht konzentriert ist, mehr Durchhaltewillen braucht und mehr Leistung bringen muss, wirft man sich eine Pille ein und gut ist?

Da liegen Szenarien, die man aus Horrorfilmen kennt plötzlich in Reichweite 😉

Leute: Es gibt Dinge, die soll man nicht mit Pillen lösen. Da soll sich der Mensch weiterentwickeln und an sich arbeiten. Aber vielleicht stehe ich da mit meiner Meinung alleine da – in unserer Instant-Gesellschaft…

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