Denk-Würdig

Vollblutunternehmer mit Power!

28 Apr 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Ja, ich gebe es zu. Als ich zum 40. Jahr Jubiläum einer Druckerei gebucht wurde, dachte ich zuerst, da muss ich ganz «nett» sein und muss die «Wahrheit» über die Branche verschleiern. Da ich selber Typograf gelernt habe und unter anderem 5,5 Jahre in einer Medienschule Geschäftsführer war (SMI AG) – kenne ich die Grafische Branche sehr gut. Und ich habe meine Meinung dazu: Die Branche hat zum grossen Teil (natürlich gibt es sehr gute Ausnahmen) «verschlafen». Nur «Papier beschmutzen» wird immer weniger zum tragenden Geschäftsmodel.

Die «Oetterli Druck AG» in Eschenbach buchte mich also, an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen, also informierte ich mich. Wow. Neben verschiedenen Webshops (Poster, Karten, Drucksachen und Notfallarmbänder) überzeugen sie mit einer dynamischen und sympathischen Aufmachung. «Na ja, mal sehen wie die Leute so drauf sind…», dachte ich (ja, ich bin sehr kritisch…).

Oetterli-Druck–Podium_StefanDudasAls ich am letzten Samstag zum 40Jahr-Event der Oetterli Druck AG kam, war ich mehr als überrascht. Coole Location, über 170 (!) geladene Gäste, Live-Musik. Marco Oetterli (Inhaber) stellte den neuen Geschäftsbereich «wavemarketing.ch» vor. Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und mehr…

Eine Druckerei mit Logo-Jingles, einem (gut gemachten) Imagefilm, verschiedenen Online-Shops – gibt es denn sowas?

Und wenn man mit Marco oder Sofie Oetterli spricht, spürt man die Energie. «Das etwas nicht funktioniert oder misslingt ist gar nicht in meiner Denkwelt drin», sagte mir Marco Oetterli. Diese Begeisterung steckt an – auch die Kunden. Nicht umsonst kamen über 90% der eingeladenen Kunden und Partner an den Geburtstags-Event!


Liebe Druckbranche: Früher in der SMI AG (Medienschule) hatten wir «moderne» Kurse (z.B. im Jahr 2009 App-Kurse, oder natürlich Online-Marketing-Kurse). Wer besuchte diese Kurse? Selten jemand aus der Druckbranche. Die Industrie und andere Dienstleister interessierten sich für diese neuen Geschäftsfelder.

Marco Oetterli hat ursprünglich Drucker gelernt. Er hat erkannt, dass es heute (und für die Zukunft) entscheidend ist, den Status quo immer wieder zu hinterfragen. Ihm macht es scheinbar Spass an neue Entwicklungen, neue Möglicheiten und Chancen zu denken. Und er hat die Leidenschaft (und den Mut), das Druckbusiness (und alles was damit im weitesten Sinn zusammen hängt) weiter zu entwickeln. Das sind alles (mentale) «Einstellungen» die wirklich erfolgsversprechend sind!

Nein, das ist kein Werbepost – auch wenn es teilweise vielleicht so wirkt. Ich bin ganz einfach begeistert von der Firma – und der Art von Marco und Sofie Oetterli. Eine wohltuende Ausnahme in der Druckbranche.

Andreas-Kuemmert

Ich habe in meinem Buch (Denken Sie doch selber!) schon über Andreas Kümmert geschrieben. Ich hatte ihn damals schon als authentischen, echten Typ beschrieben. Und natürlich kann er wirklich singen! (Ja, das ist nicht immer so bei Casting-Kandidaten).

Gestern hat er mit den Worten: «Ich bin nicht in der Verfassung, die Wahl anzunehmen» die Publikumswahl zum Siegersong für den Eurovision Song Contest 2015 in Wien abgelehnt. Pfiffe aus dem Publikum. Buhh-Rufe.

Meine Meinung dazu? Hut ab und grosses Kompliment an Ihn! Was muss das für eine Entscheidung gewesen sein, die Pubikumswahl – und damit die Chance im Eurovision Song Contest vor über 120 Mio. Zuschauern zu singen – einfach abzulehnen. Was für ein Mut braucht das, vor einem Millionenpublikum für sich selber einzustehen.

Ist es jetzt mangeldes Selbstbewusstsein? Nein! Ganz im Gegenteil. Er war sich in diesem Moment sicher sehr bewusst! Er hörte auf seine innere Stimme. Auf sein Gefühl.

Wusste er das denn nicht schon vorher – bevor er sich zur Teilnahme an diesen ESC-Auswahl-Sendungen entschlossen hat? Es ist müssig, darüber zu sinieren. Fakt ist, er hat sich entschlossen.

Und jeder, der ihn dafür jetzt verurteilt, sollte sich mal überlegen, ob er schon einmal in dieser Form für sich selber so eingestanden ist. So auf sich selber gehört hat. So viel Mut bewiesen hat. Denn er wusste, was passieren wird, und was all die Zeitungen über ihn schreiben werden…

Es geht um echt sein. Echt sein im Leben. Echt sein, bei dem was man tut.
Für mich in den letzten zwei Jahren zu DEM Thema geworden. Und es wird immer wichtiger in einer immer unechteren Welt. Andreas Kümmert: Ich wünsche Ihnen weiterhin viel echten Erfolg!

Kleider clever kaufen?

21 Jan 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Ein T-Shirt für EUR 4.90? Ein Pullover für EUR 7.90? Klar. Bei den Discountern ist das «normal». Und wir wissen, dass es irgendwo produziert werden muss… Drei Modeblogger schauen sich das in Kambodscha an.

Auch wenn Sie vielleicht eine Ahnung haben, wie diese Massenware produziert wird, wird Sie dieser Film nicht unberührt lassen. Diese 13 Minuten lohnen sich!

Und nach dem Film? Denken Sie doch selber!

Generation XY unglöst…

08 Dez 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, Life

Generation_Y_not_lowDie Generationen werden seit längerem in «X», «Y» und «Z» eingeteilt. Nein, nach «Z» ist nicht einfach fertig und es folgen auch keine Umlaute. Nach «Z» wird die Generation Alpha «Gen A» auftauchen.

Bücher, Referate, Studien schiessen zum Boden heraus – und überall wird beschrieben, wie die jeweilige Generation genau ist. Die Generation Y (das sind die nach 1980 Geborenen) will sich selber verwirklichen. Keine Jobs «nur» um Karriere zu machen – und lieber etwas mit Sinn, damit das Familienleben in vollen Zügen erlebt und ausgekostet werden kann. Sie legen auf ein grosses Gehalt keinen Wert. Die stellen sich den Problemen und machen auch einen Führungsanspruch geltend. Wow, das wäre perfekt – und ich wäre der Erste, der jubelt. Die Generation «Z» hat nichts gegen einen implantierten Chip – und machen sich keine Gedanken über all die Daten, die sie im Netz hinterlässt…

Gleichzeitig liest man von neuesten Erhebungen (von Ernst & Young) wonach junge Menschen vom Staatsdienst träumen. 1/3 der Akademiker möchten dahin. Denn denen sei die Sicherheit am Wichtigsten. Und man liest, dass die „neue“ Generation sehr an Tradition, Familie und Sicherheit hängt… Aha…

Ich frage mich, ob all diese X-, Y- und Z-Experten nur unter ihresgleichen leben – oder ob sie auch mal «normale» Schulen besuchen. Ich unterrichte in verschiedenen Schulen (und war auch schon in Schulklassen mit Durchschnittsalter 13 – 16). Was ich dort erlebe, ist alles andere als in Kategorien fassbar. Da sind Menschen. Die einen geben sich frech, die anderen eher zurückhaltend. Es gibt Menschen, die wollen Karriere machen (und ja – liebe Gen X-, Y- und Z-Experten – auch diese stehen auf «Master»-Abschlüsse). Und ich erlebe immer wieder diese Generation Y in den Masterklassen, die eigentlich «nur» wegen dem Abschluss (dem Titel) die Ausbildung macht…

Klar werden wir durch die jeweils aktuellen Leitmedien geprägt: Früher Zeitungen, dann TV, heute Social-Media, Internet oder eine Kombination daraus. Die Werbung, die Botschaften denen wir täglich ausgesetzt sind und der Umgang, den wir mit diesen Medien pflegen, prägen uns.

Ich habe aber noch keine gravierenden Unterschiede gefunden. Ich habe mit Jugendlichen gesprochen, die aus Facebook ausgestiegen sind, und sehr darauf achten, wenige Daten im Web zu hinterlassen. Ich kenne auch 20jährige, die gehen arbeiten, weil sie einfach Geld verdienen «müssen» – und die Arbeit macht ihnen nicht wirklich Spass…

Hören wir doch auf, Menschen immer in Gruppen, Schubladen (auch Generations-Schubladen) aufteilen zu wollen. Ich habe sehr gute Freunde, die 60 Jahre alt sind – also eine «andere» Generation als ich. Die denken aber teilweise fortschrittlicher als ein 20jähriger.

Aber vielleicht hören wir halt gerne, dass die nächste Generation «anders» sei. Bessere Werte, grösseren Sinn für das Wesentliche hat – und unsere Fehler nicht wiederholt.

Schon früher gab es die Aussagen, dass die «heutige» Jugend «anders», «schwieriger», «ungezogener» oder was auch immer ist. Und ich bin überzeugt davon, dass auch die nächste Generation diese Tradition weiterführt… 😉

Moritz ist jetzt bei Max

02 Nov 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, fürs Herz

moritz1Wir mussten Donnerstag unseren Moritz (ein Zwergkaninchen) einschläfern lassen.  Sie fragen sich jetzt vielleicht was das Sie angeht? Schliesslich steht ja im Titel der Blogseite «Themen, die Sie weiterbringen». Ich bin der Überzeugung, dass uns Tiere immer weiterbringen – wenn wir das zulassen. (Wenn es Tiere sind, die auf uns reagieren können und zu denen wir eine Beziehung aufbauen.)

Der Bruder von Moritz – Max starb bereits vor 2,5 Jahren. Beide waren bis dahin immer Seite an Seite. Was ich von beiden lernen durfte? Mehr den Augenblick zu geniessen. Wenn ich den beiden zusehen durfte, wie sie im Garten ihre Haken geschlagen haben – einfach vor Freude – und wie sie Löwenzahn gefressen haben – sind das Bilder, die in mir heute weiterwirken und die ich niemals vergessen werde. Lebensfreude pur.

Darum bin ich sehr traurig, dass Moritz gestern sehr überraschend auch gehen musste. Auf der anderen Seite erfüllt es mich mit Freude, weil ich weiss, dass Moritz jetzt wieder bei Max ist. Seite an Seite. Und etwas Weiteres an das ich einmal mehr erinnert werde: Dankbarkeit. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich mit Moritz und natürlich auch mit Max verbringen durfte.

Moritz – du warst grossartig – und es war schön mit dir. Danke.

Sotschi macht Olympia futschi.

07 Feb 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

«Die Ausübung von Sport ist ein Menschenrecht. Im Sinne des olympischen Gedankens muss jeder Mensch die Möglichkeit zur Ausübung von Sport ohne Diskriminierung jeglicher Art haben. Dies erfordert gegenseitiges Verstehen im Geist von Freundschaft, Solidarität und Fairplay
Olympische Charta.

Da brennt bei mir gleich das olympische Feuer durch. Ach wie ist das schön, wenn sich Sportler nur wegen dem olympischen Gedanken (dabei sein ist alles) treffen. Klar, will der Eine oder Andere gewinnen (die Sponsoren rechnen fest damit).

Google hat heute sein Logo in schöne Farben getaucht. Regenbogenfarben. Die Farben der Lesben- und Schwulenbewegung. Denn in Russland wurde 2013 ein Gesetz unterzeichnet, nach dem man sich nicht positiv über Homosexualität in Anwesenheit von Minterjährigen äussern darf (Gefängnissstrafe). Und natürlich darf man nicht positiv in den Medien darüber schreiben. Klar, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften ebenfalls nicht anerkannt sind.

Aber was solls: Das olympische Feuer soll brennen!  Die Häuser, der Menschen in Sotschi brannten ja auch – als sie aus ihren Häusern vertrieben wurden – schliesslich musste man dort Sportanlagen bauen (wieso wohnen die auch da…). Man hat alles putin gemacht.

Aber interveniert da die Politik nicht? Doch klar – wo denken Sie hin? Der US-Senat appellierte an Russland, man solle ihr Joghurt (genau die Marke, welche die US-Sportler brauchen…) nach Russland einführen dürfen (Russland hatte dies zuvor verweigert…). Man sieht also: Da werden über die richtigen und wichtigen Themen gesprochen.

Aber all das spielt doch eigentlich keine Rolle. Hauptsache die Olympischen Winterspielen werden spannend – und wir können mitfiebern: Mal sehen ob es einem «Zahnpasta-Terroristen» gelingt, im Flugzeug eine Bombe zu bauen. Kein Witz, die Sicherheitsbehörden meinen, dass in Zahnpastatuben Sprengstoffbestandteile ins Flugzeug geschmuggelt werden könnten…

Die Olympischen Spiele sind für mich auf alle Fälle «putin». Die Olympische Idee verkauft. Und wenn es jetzt Sportler gibt, die sagen, sie hätten jahrelang trainiert und sie lassen sich durch die Umstände nicht stören, dann muss ich sagen:
Reden ist Silber, Schweigen wäre Gold. Nach mir die Sinnflut. Da ist der sportliche Gedanke sofort ersichtlich.

 

Brot und Spiele – «panem et circenses»

23 Jan 2014, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Ich war letzthin im Kino und der Film «Die Tribute von Panem» hat mir zu denken gegeben.

Die Geschichte spielt irgendwann in der Zukunft. Es existiert die diktatorisch geführte Nation «Panem».  Alljährlich finden grausame Spiele statt – aus jedem der 13 Distrikte werden willkürlich 2 Menschen (Männer, Frauen, Kinder) bestimmt, um an den «Hunger Games» teilzunehmen. Es überlebt nur der Gewinner. Es ist ein grausamer Kampf um Leben und Tod. Inszeniert für die TV-Zuschauer von Panem (abgeleitet von Panem et circences – Brot und Spiele).

Zuerst ist man von der Idee befremdet: Eine TV-Show, in der sich Menschen gegenseitig töten müssen? Der Showmaster, welcher die «Opfer» vorstellt, ist betont lustig und unterhaltend – obwohl alle wissen, dass die Chance, dass dieses Opfer überlebt bei 1:26 ist.

Klar. Es ist ein Film. Utopisch. Wir würden ja nie soweit gehen… – würden wir nie?

Kennen Sie das Dschungelcamp? 11 Kandidaten ziehen ins Camp – um „Prüfungen“ zu bestehen. Nein, sie müssen sich nicht gegenseitig töten – nur bitte verbal bekämpfen. Denn wenn es zu harmonisch wäre, würde die Quote sinken. Und schliesslich hat man als Dschungelcamp einen Ruf zu verlieren (die Sendung war tatsächlich für den Grimme-Preis nominiert!). Die beiden Moderatoren geben sich auch betont lustig und witzig. Wo habe ich das nur schon gesehen? Brot und Spiele gibt es auch bei uns – wie in «Panen». Zum Glück noch nicht so blutig – aber ecklig ist es so oder so.

Nur weil über 7 Millionen Menschen sich Dschungelcamp und Co. anschauen, ist es scheinbar legitim diese TV-Events zu produzieren. Was meinen Sie – lassen sich nicht auch 7 Millionen Menschen finden, welche sich eine TV-Show nach dem Vorbild von «Hunger Games» anschauen würden? Hoffentlich nicht.

> Bild: Die Hauptdarstellerin von «Die Tribute von Panem»:  Jennifer Lawrence

 

 

Viele Menschen möchten gerne ihr eigenes Leben verändern. Wollen ihre persönlichen Massstäbe erreichen. Oft muss man – um sein Leben in eine positivere Richtung zu bringen – ein paar Dinge im Leben verändern. Und genau da beginnt das «Problem». Ich höre oft drei Aussagen. Und damit eigentlich drei Lügen. Doch gehen wir jeden Punkt einzeln durch:

1. Ich habe keine Zeit.
Sie haben keine Zeit für sich selber? Wo geht denn Ihre Zeit hin? Hinterfragen Sie das genau. Denn jeder von uns – ob Arm oder Reich – hat 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Einige schauen täglich 3 bis 4 Stunden fern. Andere «müssen» noch Dinge für andere Menschen erledigen, die «wichtig» sind. Seien Sie sich bewusst, dass Sie der wichtigste Mensch sind. Ja genau. Denn wenn es Ihnen nicht gut geht – können Sie auch anderen nichts Gutes tun. Nehmen Sie sich die Zeit für sich. Schreiben Sie es regelmässig in Ihre Agenda.
Vielleicht müssen Sie in Zukunft auch mal «Nein» sagen – und nein, Sie sind deshalb nicht ein Egoist! Sie – und nur Sie – sind verantwortlich, dass Sie sich gut fühlen. Dass Sie genügend Zeit für sich selber haben. Nur Sie!

2. Habe keine Energie…
Oh ja, das höre ich oft. Man will das Leben verändern – doch die eigene Energie fehlt. Antriebslosigkeit. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum einen kann es sein, dass Sie immer nach der «getanen Arbeit» sich Zeit für sich nehmen. Also wenn Sie allen Grund haben erschöpft und müde zu sein. Planen Sie um. Nehmen Sie sich zum Beispiel jeweils am Morgen Zeit für sich – dann sind Sie wahrscheinlich noch energievoller. Zum anderen kann es die Ursache sein, dass Sie «Ihr Ding», Ihre Berufung, Ihre Leidenschaft noch nicht gefunden haben. Ihr inneres Feuer also noch nicht wirklich brennt. Hier lohnt es sich, nochmals darüber nach- und vorzudenken, was man wirklich will. Was einem Spass macht.

3. Habe kein Geld.
Viele Menschen würden gerne ihr Leben verändern, doch ihnen fehlt das Geld. Doch auch hier kann man hinterfragen, warum man kein Geld für sich selber hat (z.B. für Bücher, die einem helfen oder Seminare, die Sie weiterbringen). Denn die meisten von uns können sich schöne Ferien, schöne Häuser oder ein schönes Auto leisten. Ein guter Tipp: Sparen Sie regelmässig einen kleinen Betrag Ihres Einkommen für sich selber – für Ihr Weiterkommen, Ihre Weiterentwicklung und Ihre Weiterbildung. Da reichen schon 50 bis 100 Franken pro Monat. Das sind im Jahr dann schon 600 bis 1200 Franken. Denn das Geld, dass Sie in Ihre Weiterentwicklung stecken, bekommen Sie um ein Vielfaches zurück.

Fangen Sie heute an. Nehmen Sie sich gleich heute 10 Minuten Zeit für sich selber – und denken Sie darüber nach, was Sie wirklich wollen im Leben. Ob der Standard, den Sie heute haben reicht – oder ob Sie unter Ihren Möglichkeiten leben.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

 

 

Das halbe Jahr ist um…

01 Jul 2012, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, News

Wow, wie die Zeit vergeht. Schon ist wieder der 1. Juli – und damit ist die Hälfte des Jahres um. Zeit, kurz nachzudenken, ob man «auf dem Weg» ist.

Was haben Sie sich vorgenommen für 2012? Wenn Sie zur Minderheit gehören (gratuliere!), die sich wirklich echte Ziele gesetzt haben, können Sie heute sehr einfach erkennen, ob Sie in Richtung Ziel unterwegs sind.
Wenn Sie ohne Ziele ins 2012 gestartet sind, können Sie sich auch überlegen, was das letzte halbe Jahr für Sie gebracht hat:

  • Bin ich in diesem Zeitraum «besser» geworden (Was haben Sie gelernt? Welche Erfahrungen gemacht? Welche Weiterbildungen besucht?)
  • Was hätte ich mir anders gewünscht bis heute? Und was tue ich, um das zu ändern, damit ich das erhalte, was ich will?
  • Wie soll das zweite Halbjahr 2012 aussehen? Was möchten Sie erreichen? Was erleben? Welche Weiterbildung besuchen? Welche Fähigkeiten verbessern?

Ich erzähle dir auch gerne, wie das halbe Jahr bei mir ausgesehen hat:

  • Unternehmenskongress 2012 – Am 12. Mai fand in Frankfurt dieser Kongress mit 150 Teilnehmern statt. Ein gelungener Tag – und zudem hatte ich die Möglichkeit mit tollen Trainern und Speakern auf der Bühne zu stehen (z.B. mit Andreas Buhr, Emile Ratelband, Gregor Staub und vielen anderen).
    Für mich ein besonderes Highlight, da ich diesen Tag mit Bruno Erni und Frank O. Reiss zusammen organisierte.
  • Meine ersten Referate als «Lebensthemen-Trainer» – Für mich wichtige Momente, ob der Lebensthemen-Trainer auch beim Publikum ankommt. Und ja: die verrückten Beispiele, der Humor, die Geschichten – kurz: es funktioniert. Die Teilnehmer lachten, verdrückten eine Träne und konnten viele Impulse mitnehmen.
  • webmarekting-erfolg.ch ist richtig gestartet: Hier biete ich auch Referate, Schulungen (www.webmarketing-seminare.ch) an zum Thema Marketing im Web. Keine Schnellbleiche oder Wunderlösungen (die gibt es ja schon) – sondern Lösungen die strategisch ausgelegt sind. Zudem bin ich an der MBSZ (Marketing & Business School Zürich) Dozent für Online Marketing.
  • Trainer Power Marketing – Der Unternehmenskongress 2012 ist Geschichte, doch Trainer Power Marketing (Bruno Erni und ich) haben schon einige Neuausrichtungen für Trainer und Berater gemacht – Positionierung, Website und Kommunikation. Und zudem haben Bruno und ich weitere Ideen, die wir in nächster Zeit umsetzen werden.

Geht das überhaupt? So viele Bereiche? So viele Projekte? Das frage ich mich manchmal selber :-). Doch ja, es geht. Wenn alle Bereiche Spass machen, und man auch viel zurück erhält, dann geht sogar mehr. Denn auch für das 2. Halbjahr ist einiges in der Pipeline. 2 Projekte vorweg:
> Bereich Lebensthemen-Trainer: Bin am Schreiben. Nach meinem Hörbuch (2008) soll schon bald ein Buch erscheinen (mit neuen Inhalten, basiert also nicht auf dem Hörbuch)…
> Bereich Webmarketing: Da soll ein Online-Lehrgang erscheinen – und zwar ein sehr umfassender Lehrgang – mehr sei hier nicht verraten…

So. Sie sehen, wenn man Ziele und Spass am Leben und an der Arbeit hat, macht es wirklich Freude. Ich wünsche mir für Sie, dass Ihr Leben auch Freude macht – und das 2. Halbjahr für Sie so wird, wie Sie es sich wünschen (oder besser).

Wenn ich Sie dabei unterstützen kann (im Bereich Lebensthemen oder im Bereich Webmarketing), freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Leben Sie mit Leidenschaft.

Stefan Dudas

Was bedauern Sterbende am meisten?

07 Feb 2012, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig, fürs Herz

Ich habe vor einigen Tagen einen interessanten Artikel gelesen über Bronnie Ware. Diese Frau arbeitete in England als Palliativpflegerin (pflegt also Schwerkranke und Sterbende). Sie hat ein Buch geschrieben mit dem Titel «Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bedauern».

1. Mehr Mut, das eigene Leben zu leben.

2. Weniger Zeit mit Arbeiten verbringen.

3. Mehr Mut, die eigenen Gefühle auszudrücken.

4. Den Kontakt mit meinen Freunden besser pflegen.

5. Ich hätte mir erlauben sollen, glücklicher zu sein.

 

Eine Geschichte im Buch erzählt von Grace. Sie tut das, was man von ihr erwartete. Heiratet, bekommt Kinder und macht den Haushalt. Ihr Mann tyrannisiert sie – doch sie hält es aus. Als Ihr Mann in ein Pflegeheim muss, dachte sie, dass sie jetzt «ihr» Leben noch führen könne und freut sich auf die neue Zeit. Doch schon sehr bald erfährt sie, dass sie krank ist und bald sterben wird. Auf dem Sterbebett möchte Grace ihrer Pflegerin Bronnie Ware (Buchautorin) ein Versprechen abnehmen: «Lasse dich niemals von jemandem von dem abbringen, was du machen willst!». Ware gibt ihr das Versprechen und die alte Frau stirbt.

Ich denke, jeder der 5 Punkte oben, ist es wert, darüber nachzudenken. Das eigene Leben zu leben. Ohne Show. Ohne Maske. Echt. Das jeden Tag tun, was man gerne tut und was anderen Menschen etwas bringt. Die eigenen Gefühle auszudrücken – ohne Angst, «weich» zu sein, verletzlich zu scheinen. Gute Kontakte zu guten, spannenden Menschen pflegen. Und sich erlauben glücklich zu sein. Und bewusst auch dieses Glück zu leben.