Second Life – zweite Chance?

11 Jun 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

second lifeSecond Life – zero Verantwortung?
Im Moment wird viel über Second Life berichtet. Für alle, die noch nicht genau wissen, was das genau ist, hier die Wikipedia-Erklärung:

Second Life ist eine Internet-3DInfrastruktur für von Benutzern gestaltete virtuelle Welten, in der Menschen interagieren, spielen, Handel betreiben und anderweitig kommunizieren können. Das seit 2003 online verfügbare System hat inzwischen mehr als sieben Millionen registrierte Nutzer, von denen rund um die Uhr durchschnittlich zwischen 25.000 und 45.000 das System aktiv nutzen.

Also eine 2. Welt, in der Sie alles finden, was es in „unserer“ Welt auch gibt. Sie meinen, Second Life sei nur ein Spiel? Weit gefehlt. Es wird bereits mit Land und Waren gehandelt, und es tun sich auch da bereits Abgründe auf, die wir aus der „alten“ Welt schon kennen…
Laut einer internationalen Umfrage verbringt 1/3 der Benutzer über 20 Stunden pro Woche in Second Life (Quelle Handelshochschule Leipzig).

Was man dort macht oder sucht? Als Antworten kamen: „Kontakte knüpfen“, „Kreativität“, wenige versuchen Geld zu verdienen. Interessant ist auch, dass man ja einfach eine Person erfinden kann in Second Life. Und darum auch leben viele in Second Life das Leben, dass sie sich eigentlich wünschen…

Vergesst einfach neben dem Second Life nicht das First Life!

Glauben Sie nie was Sie sehen!

08 Jun 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Mentaltraining, Technik

Photoshop-Model
Ich hab ja schon mal darüber berichtet, dass wir (Frauen + Männer) immer mehr Vorbilder aus Zeitschriften bekommen, wie „man“ auszusehen hat. Und damit „man“ nicht immer alles für bare Münze nimmt, was einem da so von Zeitschriften entgegenstrahlt, hier ein Beispiel eines Originalbildes und des fertig retouchierten Meisterwerks. (gefunden im photoshop-weblog).

Was das mit „mentalem Training“ zu tun hat? Sich selber zu akzeptieren, beginnt für viele Leute mit dem Aussehen (ich weiss, ist ein kleiner Teil). Und hier ein wenig Aufklärung zu betreiben, was uns die Medien für „normal“ hinhalten, kann sicher nicht schaden…

Wie ich zum Bloggen gekommen bin?

05 Jun 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

René von ProBloggerWorld hat ein Blog-Projekt ins Leben gerufen, bei dem ich mich gerne beteilige. Es geht darum zu beschreiben, wie man zum bloggen gekommen ist… Also:

Wie ich zum Bloggen gekommen bin…

Also, mein Grossvater war Blogger, mein Vater war Blogger, da ist es völlig natürlich, dass ich auch ein Blogger wurde…

Nein, jetzt im Ernst. Im November 2005 bekam ich von einem Kollegen einen Bericht zugeschickt, bei dem es um Podcasts und Weblogs ging. Damals sagten mir diese Begriffe nicht allzu viel… Ich begann zu suchen, recherchieren und zu forschen und fand bald heraus, dass diese Tools ja ein grosses Potential bergen. Ich habe dann meinen ersten Blog (damals noch mit blogger.com) veröffentlich und am 20. Dezember 2005 war mein erster Post draussen. Resonanz darauf? Nun ja, – gering. Kollegen musste ich immer zuerst erklären, was ein Blog ist… Aber ich liess mich nicht unterkriegen. Und so gibt’s mich noch heute! Und zum Glück mit mehr Lesern als in meinem ersten Jahr! Gleichzeitig befasste ich mich mit Podcasts, was für mich ebenfalls extrem spannend war. Inspiriert wurde ich von Hanspeter Zimmermann, der als einer der ersten Weiterbildner einen Podcast produzierte. Und am 6. Februar 2006 ging dann auch mein erster mentalPodcast an die Hörer. Da wiederum das gleiche Spiel. Am Anfang geringes Interesse und heute doch schon 2500 Hörer pro Folge. Und das schöne daran. Beides – bloggen und podcasten ist keine Arbeit! Ich mache es, weil es Spass macht – und vor allem – weil ich ständig dazulerne (Technisch und Inhaltlich!). Und darum kann ich über Kommentare wie „bloggen bringt doch nichts, das liest doch keiner“ lächeln hinwegsehen. Warum soll ich mit etwas aufhören, was mir Spass macht?

Warum blogge ich nun?

Geld, Prestige, Frauen, Flugzeuge, Ferienhäuser? Nein. Nicht ganz.
Klar schreibt man als Mentaltrainer einen Blog um bekannt zu werden und dass damit auch mal ein Seminar mehr verkauft wird. Aber auch klar ist, dass mir das ganze Spass macht. Und ich denke, das spürt der Leser (oder bei Podcasts der Hörer) auch. Ausserdem kam bei mir mein Ehrgeiz zum tragen. Ich wollte nicht zu denen gehören, die einen Blog starten und 6 Monate schon wieder tot sind…

Ach ja, was für einen Blog hab ich denn?

Da ich Mentaltrainer bin, liegt es nahe einen mentalWeblog zu schreiben. „Mentaltraining, Erfolgstraining und Zielsetzung“ ist das Thema. Darin findet man Tipps, Tricks, Hinweise, Nach- und Be-Denkliches, humorvolles und auch mal technisches.

Bringt’s denn was?

Gestern und heute noch nicht. Darum sind auch diejenigen Blogs und Podcasts schnell wieder weg, die „jetzt sofort“ mehr Umsatz, mehr Kontakte wollen. Das funktioniert einfach nicht. Nur wenn man längere Zeit (und damit meine ich Jahre) „präsent“ ist, wird man das Bloggen als positive Auswirkung spüren.
Durch das Bloggen bekommt man neue Kontakte, die ich sehr spannend finde – auch zu so genannten „Marktbegleitern“, „Mitbewerbern“ (- andere würden „Konkurrenten“ sagen). Da haben sich bei mir durch das Web schon schöne Zusammenarbeiten ergeben. Blog sei dank…

Risiken und Nebenwirkungen?

Ja. Es kann passieren, dass man einem schönen Sonntag-Nachmittag vor dem PC verbringt (zum Glück ist meine Partnerin ebenfalls „infiziert“ und sitzt dann nebenan :-).

7 Punkte, wie Sie garantiert erfolglos werden!

04 Jun 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Humor

Nr. 1 – Denken, sagen und tun Sie nur negative Dinge!
Sehen Sie für jede Möglichkeit, die sich Ihnen bietet, die gewaltigsten Probleme. Alle sind schuld: Das Wetter, die Lehrer, die Eltern, der Partner/die Partnerin, der Nachbar und vor allem der Chef! Alle sind gegen Sie: Ich sehe nur Probleme. Überall! Übertreiben Sie masslos! Jedes kleinste Problem hat das Potenzial für eine riesengrosse Tragödie ja vielleicht sogar zur zerstörenden Katastrophe! Machen Sie nie einen Schritt vorwärts – da Sie ja dafür Ihr bekanntes Umfeld (ihre Komfortzone) verlassen müssten – und wer weiss, was dann passiert…

Nr. 2 – Erst handeln, dann denken!
Handeln Sie nur nach Ihrem Bauchgefühl. Fakten, Daten und Zahlen sind nur lästig! Denken Sie nicht an die Zukunft. Es wird sich ja dann schon zeigen, was die Zukunft Ihnen bringt! Denken Sie nie, und niemals an die Konsequenzen aus Ihrem Handeln (sei das beim ungeschützten Sex, wenn Sie Ihren Nachbar verfluchen etc.). Es kommt ja schon gut…

Nr. 3 – Reden ist Silber, zuhören ist Blech!
Stehen Sie im Mittelpunkt! Reden Sie über sich! Über Ihre Heldentaten (auch wenn diese erfunden sind…). Die Welt will das hören! Bestimmt! Hören Sie nicht auf Leute, die Ihnen helfen wollen – dafür sind Sie doch zu stolz! Wenn Leute Ihnen etwas erzählen wollen, unterbrechen Sie diese sofort und schwenken auf Ihre eigene Geschichte ein – das wird den anderen sicher mehr interessieren!

Nr. 4 – Geben Sie sofort auf, wenn es schwierig wird!
Wenn es Probleme gibt, lassen Sie die Idee einfach fallen und beginnen was anderes – es sollte halt nicht sein… Ihr Leben ist doch zu kurz für Probleme! Und die Energie, die Sie so sparen, können Sie zum Beispiel nach Arbeitsschluss gebrauchen!

Nr. 5 – Versuchen Sie andere Leute ebenfalls erfolglos zu machen!
Ja, dann sind Sie nicht mehr alleine! Versuchen Sie also alle schmutzigen Tricks (Gerüchte, Falschaussagen etc.) um andere zu demotivieren und zu frustrieren!

Nr. 6 – Sie haben ja genug Zeit!
Strukturiertes Vorgehen ist nur was für Versager! Zeitplanung brauchen nur Anfänger. Sie haben Ihre Aufgaben auch so im Griff, ansonsten können die anderen auch mal warten… „Was du heute kannst besorgen, geht gerad’ so gut auch morgen!“

Nr. 7 – Nehmen Sie die Rolltreppe!
Hoffen Sie auf Ihr Glück. Dann meint es das Schicksal vielleicht gut mit Ihnen. Auf alle Fälle nie etwas opfern um etwas zu erreichen – es könnte ja schief gehen! Hoffen Sie auf einen Lottogewinn und lachen Sie dann über all die „Karriere-Fritzen…“. Und Achtung: wenn es irgendwann eine Möglichkeit gibt, dass Sie durch ein wenig mehr Aufwand zu Ihrem Ziel kämen (ach ja: setzen Sie sich keine Ziele!): Tun Sie es nicht! Denn wer garantiert Ihnen schon, dass Sie dieses Ziel auch wirklich erreichen und ob es Ihnen auch gefällt (evtl. sind Sie dann nur enttäuscht…).

Ach ja: und sollte es Leute geben: die erfolgreich sein wollen, gibts hier im Blog noch genügend Tipps und Tricks 🙂

Ursache und Wirkung à la Kennedy…

31 Mai 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Erfolgstechniken, Mentaltraining

händedruck„Frag nicht, was das Leben Dir gibt, frag, was Du gibst.“

Dieses Zitat von Alfred Adler, einem Arzt und Psychotherapeuten (†1937) passt genau zu meinem letzten Eintrag über John F. Kennedy. Der sagte ja: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“

Anscheinend gibts da eine gewisse Problematik. Was soll jetzt zuerst geschehen. Soll ich was geben oder soll ich damit warten, bis ich was bekomme?

Anderes Beispiel: „Chef, gib mir mehr Lohn, dann arbeite ich schneller, besser und mehr!“. Die Antwort des Chefs: „Arbeite endlich schneller, besser, mehr und länger dann können wir ja darüber sprechen…“

Und wie funktioniert es jetzt?  Hier kommt das Erfolgsgesetz „Aktion = Reaktion“ oder „Ursache = Wirkung“ zum tragen.

Sie müssen bereit sein, einen Mehrwert zu geben! Geben Sie IMMER mehr als erwartet! Und Sie bekommen direkt oder indirekt die „Wirkung“ zu spüren! Mit dieser Sicherheit sollten Sie durchs Leben gehen, dass alles was Sie verursachen auf Sie zurückfällt (ob positiv oder negativ…).
Ein schönes Zitat habe ich noch gefunden von Robert Koch (1905 Nobelpreis für Physiologie/Medizin):

„Wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.

Geburtstag Kennedy

29 Mai 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Denk-Würdig

Kennedy

Heute wäre ja der ehmalige US-Präsident John F. Kennedy 90 Jahre alt geworden.
Ein guter Anlass also für eines seiner Zitate:

„Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.“
Der jetzige Busch-Präsident hat dieses Worte nur falsch verstanden: „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst mal nachdenken.“ 🙂
Busch soll ja auch immer noch der Meinung sein, man solle den Irak in drei Teile aufteilen: In Super, Super plus und Diesel. :-)Ok, das war ein Witz. Aber die folgenden Zitate von Präsident Busch sind echt!
„Die grosse Mehrzahl unserer Importe kommt von ausserhalb des Landes.“
„Wenn wir keinen Erfolg haben, laufen wir Gefahr, zu versagen.“
„Reden führt zu unklaren, undeutlichen Dingen.“
„Für die NASA hat der Weltraum immer noch einen hohen Stellenwert.“Und damit Sie glauben, dass diese Aussagen nicht erfunden sind, sogar mit dem englischen Originalton:
„It isn’t pollution that’s harming the environment. It’s the impurities in our air and water that are doing it.“
„Es ist nicht die Verschmutzung, die unserer Umwelt schadet. Es sind die Unreinheiten in unserer Luft und im Wasser, die das tun.“Muss man dazu noch was sagen? 🙂

Web 2.0

27 Mai 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein, Technik

Mal wieder etwas für alle Technik- und Web-Begeisterte:

Web 2.0 ist in aller Munde. „Web 2.0“ ist nicht einfach zu erklären. Man nehme das „alte Web“ und reichere es mit den neuen Technolgien an wie Blogs, Podcasts, Google EARTH, Flickr, Wikipedia etc.). Also hauptsächlich alles Tools, in denen man „mitmachen“ könnte. Also weg vom „nur konsumieren“ oder „nur publizieren“ zum „zusammen austauschen“!
Schauen Sie sich mal den Film an:
[youtube 6gmP4nk0EOE]

Im Internet Geld verdienen?

25 Mai 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in News

Der Titel klingt doch wie die vielen Versprechen im Web: „Werden Sie im Web Millionär, sie brauchen nur dieses Buch, oder dieses Video zu kaufen…“.

Das man im Internet wirklich einfach Geld verdienen kann zeigt folgendes Beispiel: Die Internet-Domain www.porn.com wurde für 9.5 Millionen Dollar verkauft! Fast unglaublich, dass jemand so viel Geld für nur eine Web-Adresse bezahlt…

Was lernen wir daraus? Top-Web-Adressen sind rar und sex sells…

PS: ich war leider nicht der Inhaber dieser Domain… 🙂

Tiere im Alphazustand

22 Mai 2007, Geschrieben von Stefan Dudas in Mentaltraining

StethoskopIch habe mal gelesen, dass sich Tiere eigentlich immer im Alpha-Zustand befinden (und wenn ich unsere drei Katzen beobachte, kann ich dem nur zustimmen :-). Nur in Stress-Situationen sind Tiere im Beta-Zustand (also nur bei Gefahren oder vielleicht beim jagen…).

Wir Menschen befinden uns den grössten Teil unserer Wachzeit im Beta-Zusand. Im Beta-Zustand sind solche Dinge wie Intuition oder innere Wahrnehmung weitestgehend abgeschaltet.

Wenn Sie also kreativ sein müssen, wenn Sie vor wichtigen Entscheidungen stehen – nicht an- sondern ent-spannen Sie sich

Und sehr gesund ist es ausserdem: Im Prinzip müsste Ihnen Ihr Arzt also jedesmal „Entspannung“ verschreiben. Aber das kann man halt nicht patentieren – und somit kein Geld verdienen…