Zum Jahresende…

31 Dez 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in sinnbasiertes Leben

Ich muss auch noch meinen Senf zum Jahresende abgeben.
Die besinnlich-hektische Zeit der Weihnacht ist vorüber und die beschwingt-fröhliche Zeit des Jahreswechsels beginnt. Vorsätze werden gefasst. Auf das vergangene Jahr zurückgeblickt – und mit einem Glas Sekt heruntergespült. Ein Jahr, in dem uns der Anschlag auf Charlie Hebdo, die Aufhebung des Euro-Mindestkurses (für uns Schweizer), eine partielle Sonnenfinsternis, die Lancierung von «Pink Viagra» (für Frauen), die schlechten VW-Abgase und natürlich die unfassbaren Anschläge von Paris im November im Gedächtnis bleiben werden.
Alles Wahnsinn? Alles schlecht? Mag man fast denken, wenn man täglich in die Medien schaut. Natürlich gibt es auch dafür eine Lösung: Nicht mehr in die Medien schauen. Wobei ich das als keine Lösung betrachte. Das Motto «schau nicht hin, und es ist nicht da» funktioniert nicht. Wir müssen Stellung beziehen. Darüber sprechen. Bescheid wissen.
Aber vor allem müssen wir bei uns selber beginnen. Nicht mit platten Sprüchen auf Facebook oder «alles Liebe»-Raumsprays. Sonder echt. Uns selber respektieren und lieben. Zu uns stehen und nicht jeden Mist mitmachen, nur weil es Andere tun. Echter werden. Echt sein.

Für mich persönlich geht ein gutes Jahr zu Ende. Alles was «Sinn macht», macht für mich tatsächlich Sinn. Sinnbasiertes Management und sinnbasiertes Leben sind meine Themen. Für den Zuspruch, den ich mit meinen Themen erfahre, bin ich sehr dankbar. Und dafür möchte ich mich bei Ihnen und bei dir bedanken. Denn ohne Menschen, die meine Referate buchen, meine Seminare besuchen, mich als Coach engagieren oder auch meine Bücher kaufen – könnte ich nicht das tun, was ich am liebsten tue. Danke.

Ich wünsche Ihnen ein sinnbasiertes 2016. Und natürlich viel Liebe, Spass und Gesundheit.

Ihr Stefan Dudas

Was mir auf den Keks geht…

16 Dez 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in sinnbasiertes Leben

Ich gehe mit einem Kollegen essen. Ich beisse gerade herzhaft in ein Stück frisches, hausgemachtes Brot, da kommt auch schon: «Ups, du isst noch Getreide? Weisst du nicht, dass Weizen und Co. sehr schädlich sind? Da habe ich gerade ein Buch gelesen («Dumm wie Brot»), in dem geschrieben steht, dass Weizen & Co. schleichend das Gehirn zerstören.

Ok. Ich verzichte auf das Brot. Es überkommt mich ein schlechtes Gefühl bezüglich meines Hauptganges. Bei einem guten Stück Fleisch (vom Bauernhof aus der Region) höre ich meinen Kollegen mit zittriger Stimme: «Fleisch? Du isst noch tote Tiere?». Der vorwurfsvolle Blick und seine feuchten Augen treffen mich und mein Steak. Weg damit. Ich bestelle ein Dessert und meine Dessertgabel ist schon im Anflug auf einen Weizenfreien Kuchen, da höre ich: «Oh weh… Zucker. Weisses Gift. Die Industrie macht dich süchtig damit! Da stirbst du daran – garantiert!». Genug. Ich habe keinen Hunger mehr.

Ich bestelle einen schönen Cappuccino. Der sieht auch wunderbar aus mit extra viel Milchschaum. Ich mache schnell ein Bild und poste dieses Prachtwerk an Kaffee in Facebook. Ping. Und schon lese ich im ersten Kommentar, dass dies auch weisses Gift sei. Denn Laktose schädige den Körper, verursache Blähungen, Krämpfe und könne auch zu Krebs führen. Absender dieses Kommentars ist tatsächlich mein Gegenüber, der anscheinend auch bei Facebook ist.

Schweren Herzen schiebe ich den Cappuccino weg und bestelle – Tee. Ohne Zucker und natürlich ohne Milch (und auch ohne Zitrone, weil man die ja brutalst vierteln würde). Ich bin etwas entspannter und der Tee zieht noch vor sich hin, als ich von meinem Gegenüber höre: «Teeplantagen-Arbeiten werden ja sehr oft ausgebeutet. Die bekommen fast nix für ihre Arbeit – weisst du das?». Jetzt reicht es. Ich bezahle für all das, was ich heute Abend nicht gegessen und getrunken habe – und gehe nach Hause.

Ja, ich weiss. Etwas überzeichnet. Ich kenne einige Ovo-Lacto-Vegetarier, Lacto-Vegetarier, Veganer, Rohköstler (und noch keinen Fructaner). Die meisten davon tun das für sich. Sie drängen ihre Meinung niemandem auf. Und das ist gut so.
Früher sagten wir einander, was wir gerne essen. Heute erzählen wir mit erhobenem Zeigefinger, was man nicht mehr essen darf. Liebe Essende: Esst was ihr wollt. Was euch gut tut. Und was ihr mit eurem Gewissen vereinbaren könnt. Ich denke wie bei allem, macht es die Menge aus. Kaputt macht euch das «sich Sorgen machen», was euch umbringen wird. Wenn ihr mit Gedanken wie: «das Ding wird mich fett machen und der Zucker darin wird mich töten» in eine Praline beisst – lasst es. Geniessen und zwar bewusst ist angesagt. Aber drängt niemandem eure Essens-Ideologie auf. Und nein, es macht euch nicht besser, wichtiger oder sonst was. Ihr esst einfach anders. Punkt.

Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Menschen wären rein zufällig. Aber auch zufällige Ähnlichkeiten sind Ähnlichkeiten.

PS: Ich will hier jetzt keine Pro- und Contra-Diskussion über Ess-Stile. Dafür gibt es tolle Facebook-Gruppen oder Selbsthilfegruppen. Danke.

Sichtbar werden…

26 Nov 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Branding, sinnbasiertes Leben

«Sichtbarer werden». Genau das war und ist mein Ziel. Sichtbar wird man, wenn man über «seine» Sache spricht. Viele Menschen trauen sich aber nicht, über ihre Sache zu sprechen und Stellung zu beziehen. Sie hören zu sehr darauf, was andere Menschen, «Experten» oder wer auch immer dazu meinen.
«Echt sein» beginnt damit, zu sich selber zu stehen. Gerade in meiner Branche der Redner und Trainer, ist vieles nicht echt. Viele Titel, Auszeichnungen, Zeitschriftenartikel usw. sind schlichtweg gekauft. Dieses «Spiel» mache ich nicht mit. «Echt sein» ist mein Thema und ich glaube, dass alles auf einen zurückfällt.
«Sichtbarer werden» bedeutet für mich zu kommunizieren. Auf der Bühne, durch Bücher und in jedem Seminar oder Coaching. Das ist bestimmt der langsamere Weg. Aber für mich ist es der stimmigere Weg. Weil das Leben nach Sinn verlangt.

Lebensstil: Wie möchte ich denn leben?

24 Nov 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

Eben habe ich eine eMail von einem Firmenkunden erhalten, in dem er schrieb, dass er meinen «Lifestyle» toll fände. Abgesehen davon, dass er meinen Lifestyle nur aus Facebook interpretiert (und das ist sicher nicht das ganze Bild), ist die viel interessantere Frage (losgelöst von mir), was «Lifestyle» eigentlich ist.
Der Stil, wie man leben möchte. Ich behaupte, dass sich die wenigsten Menschen für einen Lifestyle entscheiden. Man geht der Arbeit nach, die man ursprünglich mal gelernt hat – und lebt. Wenige machen sich Gedanken, wie sie denn «eigentlich» leben möchten. «Utopisch», «Spielerei» und «so einfach ist das nicht» höre ich dann oft. Nein, es ist meist nicht utopisch und ja, es ist auch oft nicht einfach. Aber bitte «WIE» wäre es denn? Denn wenn Sie nicht wissen, «wie» Sie leben möchten (und was Sie da gerne tun würden), werden Sie diesen Zustand garantiert auch nie erreichen!

Es gibt Projekte – für die «brenne» ich besonders. Mein «suxess mastermind coaching» ist so ein Projekt, für das ich brenne – weil ich weiss, dass damit grossartige Resultate entstehen werden. Ihr könnt vielleicht sehen, wie sehr ich dafür brenne – wenn ihr den Trailer dazu seht. – Ich glaube, man erkennt das Herzblut darin… Was meint ihr?

Hier die Spezial-Website zum Programm:
http://www.suxess-mastermind-coaching.com/

Ich freue mich auf spannende Menschen, die ich ein ganzes Jahr begleiten darf. „smile“-Emoticon

Das Video gibts natürlich auch auf Youtube:
https://www.youtube.com/watch?v=r2qrtf0O0cg

In Kürze:

  • Meine Einzelfirma «create your life!» wurde jetzt nach 10 Jahren (Jubiläum!) in die suxess ag umfirmiert.
  • Die suxess ag wird zukünftig Seminare, Workshops und Coachingprogramme anbieten.
  • Mein Auftritt als Vortragsredner bleibt bestehen und ist erweitert worden: www.stefandudas.com
  • Stefan Dudas LIVE! Am 17. September in Luzern und am 8. Oktober können Sie «Denken Sie doch selber!» als Abendprogramm geniessen. Tiefsinniges gepaart mit Humor. Alle Infos auf www.denken-sie-doch-selber.com/live
  • Mein Buch «Denken Sie doch selber!» geht in die 2. Auflage – wird ende September erscheinen.

Etwas ausführlicher in bewegten Bildern:

60. Eurovision Song Contest

20 Mai 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Denken Sie doch selber – Buch

Eurovision-Song-Contest–was-man-lernen-kannEine 21-jährige Frau (auf 17 getrimmt) im grauen, nachthemdartigen Kleid sitzt auf der Bühne. Gegenwind sorgt dafür, dass ihre Haare, das tun, was sie sollen: Verweht gut aussehen. Männer mit grosse Trommeln stehen neben ihr und im Hintergrund leuchtet ein grosser Funkenregen. Ach ja – und sie singt natürlich.

Ein Mann (auf Frau getrimmt – ausser dem Bart), steht in einem Kleid auf der Bühne. Unzählige Scheinwerfer werfen ihren Schein auf sie (den Mann). Funkenregen im Hintergrund. Auch sie singt. Die Musik brandet auf – und aus dem Funkenregen im Hintergrund werden Flammen, Flügel – alles wird einfach sehr, sehr hell…

Eine junge Frau (auf schön getrimmt) steht im luftigen Kleid wieder im Gegenwind. Im Hintergrund – nein keine Funken, nur Scheinwerfer auf blauem Grund. Sie singt, tanzt und spielt uns mit Gesten 1:1 nach, was sie singt… Es kommt ein Muskelmann daher (ach ist das diskriminierend, wenn Männer nur auf Muskeln reduziert werden…) und er hebt sie hoch (ja, das passt schon choreografisch ins Konzept). Und gegen Schluss fällt Glitter von der Decke.

 

Was kann man jetzt aus dem Eurovision Song Contest fürs Leben, fürs Business lernen?

Inszenierung ist nicht nur wichtig, sondern kann entscheidend sein.
Nein, Sie benötigen jetzt keine Windmaschine bei Ihrem nächsten Kundentermin und brauchen auch nicht im luftigen Nichts da zu erscheinen. Aber überlegen Sie sich, ob Sie sich selber, Ihre Produkte oder Dienstleistungen etwas «mehr» inszenieren könnten. Und ja, das kann man bestimmt.

Netzwerk. Netzwerk. Netzwerk.
Warum wohl, gehören Irland, Grossbritannien, Schweden, Niederlande und Norwegen zu den erfolgreichsten Eurovision-Nationen? Weil Sie sich gegenseitig mit vielen Punkten beschenken. Weil man in diesen Ländern bemerkt hat, dass es wichtig ist, schon vorher die Werbetrommel für den zukünftigen Star zu rühren. Stefan Raab machte dies übrigens auch mit Lena Meyer Landrut sehr intensiv. Mit entsprechender Wirkung.
Wie gut sind Sie vernetzt? Kennen alle in Ihrem Netzwerk Ihre Qualitäten (bitte ohne zu aufdringlich zu wirken…). In welchen Netzwerken finden Sie Ihre Kunden – oder Empfehler?
Und ja: Netzwerk ist Aufwand.

Botschaften.
Haben Sie eine Botschaft, die spannend ist? Dann kommunizieren Sie diese. Conchita Wurst hat wegen ihrer Botschaft gewonnen. Weil Sie polarisierte. Viele Unternehmen meinen immer noch, dass sie kein «spannendes» Produkt oder «botschaftsreife» Dienstleistung haben. Dann überlegen Sie weiter. Zeigen Sie, wie Ihr Produkt von Ihren Kunden eingesetzt wird – evtl. ist das emotionaler. Suchen Sie nach Ihrer Botschaft!

Mittelmass – 0 Points!
Wenn Sie so sind, wie alle anderen, werden Sie auch mittelmässige Ergebnisse erzielen. Im Eurovision Song Contest werden Sie im hinteren Drittel landen. Haben Sie Mut zu sich selber, zu IHRER Art zu stehen. Ob Sie jetzt einen Bart haben oder nicht!

Wenn Sie auch zu den 120 Millionen Fernsehzuschauern gehören, die beim Eurovision Song Contest einschalten, sollten Sie diesmal darauf achten, wie sich die Sängerinnen und Sänger «inszenieren». Sehr spannend… Oder wenn Sie nicht so auf Musik und leuchtenden Funkenregen stehen, lesen Sie doch mal ein gutes Buch. 🙂

Buch_Stefan-Dudas_Autor_LuzernMehr humorvolle aber doch ernstgemeinte Tipps, was man aus dem TV fürs Leben und Business lernen kann? Informationen auf www.denken-sie-doch-selber.com oder direkt bei Amazon kaufen.

 

hellobarbieMattel – die Spielzeughersteller kündigen «Hello Barbie» an. Eine Barbie-Puppe, mit der das Kind sprechen kann. Mehr noch. Die magersüchtige Barbie antwortet auch. Wie? Alles was das Kind sagt, wird per WLAN in die Cloud (einen externen Server) gesendet – dort analysiert und optimale Antworten und Fragen errechnet. Diese Antworten werden dann wieder an unsere Barbie gesendet, die dass dann dank Lautsprecher auch schön brav sagt. Das Kind freut sich. Hat endlich jemanden zum Reden.

Aber es kommt noch besser. Die Eltern sollen die Audiofiles regelmässig erhalten – damit diese hören, was ihr Kind zur Plastik-Barbie sagt. Spätestens jetzt schwillt meine Halsschlagader an. Geht’s noch?? Muss man jetzt schon Kleinkinder abhören, und dies dann den Eltern zuspielen? Als Kleinkind habe ich mit meinem dicklichen Teddybären gesprochen. Und das ging nur mich und meinen Teddybären etwas an. Weder die Spielwarenhersteller noch meine Eltern hörten da mit. Muss man heute über ein Audiofile erfahren, wenn sich das Kind einen Hamster wünscht, oder der Nachbarsjunge einen geschlagen hat?

Die Teletubbies galten vor ein paar Jahren als «pädagogisch wertvoll». Ich fand’s quatsch. Eine Spitzel-Abhör-Barbie finde ich nicht nur quatsch – sondern definitiv gefährlich. Was kommt danach? Eine Ken-Puppe mit Videoaugen, damit man das eigene Kind auch noch per Video übewachen kann? Oder der Spionage-Fruchtzwerg, der – einmal runtergeschluckt, die Verdauung des Kindes in Echtzeit im Web protokolliert? Gibt es zu dieser Geschichte einen idealen Schluss-Spruch? Ja. «Denken Sie doch selber!». Bitte.

 

Ein Award. Ein Award.

01 Mai 2015, Geschrieben von Stefan Dudas in Inspiration, News, Persoenliches

LiebsterAward_symbol-300x225Oftmals bekommt man nur einen Award wenn man alt ist (oder so aussieht) – oder die richtigen Leute kennt, die einem ein Jahr später ebenfalls einen Award verleihen…(Verbands-Insider…)

Aber kennen Sie den «Liebster Award»? Ehrlich gesagt kannte ich ihn auch nicht – bis mich Chantal Perrinjaquet (Website, Blog und Facebook) nomiert hat (herzlichen Dank dafür).

Ziel dieses «Awards» ist es, auf Blogs und seine Schreiberlinge aufmerksam zu machen, indem man sich verlinkt und empfiehlt.

 


Zuerst werde ich also die Fragen von Chantal Perrinjaquet beantworten:

Wie bist du zum Bloggen gekommen und warum?
Am 20. Dezember 2005 habe ich den ersten Blogbeitrag in meinem Blog geschrieben. Damals habe ich noch erkärt, was ein Blog ist – heute ist das natürlich nicht mehr nötig. Der Grund? Ich wollte Texte in die Welt bringen – und natürlich damit «Werbung» für mich machen. Heute würde man sagen, dass ich mich damit positionieren wollte.

Seit wann schreibst du generell Texte/Bücher?
Ich habe schon immer gerne geschrieben.  Seien das Blog-Artikel, 2007/2008 habe ich sogar ein Online-Magazin (create your life!-E-Magazin) geschrieben. Alle 2 Monate ca. 30 Seiten. Das hat mir grossen Spass gemacht, nur musste ich die Abo-Administration aufwändig im Excel erledigen. Darum habe ich wieder aufgehört. Heute würde sowas natürlich vollautomatisch laufen… Tja, Zeiten ändern sich. 2008 ist ein Hörbuch von mir erschienen – und im September 2014 mein erstes «richtiges» Buch «Denken Sie doch selber!». Ob es mein letztes Buch war? Sicher nicht… Das Konzept für das nächste Buch steht schon bereit…

Was ist dein wichtigstes Ziel, wenn du am Schreiben des Blogtextes bist?
Mein Ziel generell ist es, Menschen ins (positive) Nachdenken zu bringen. Den Menschen den Spiegel vorzuhalten und ihnen den Wahnsinn des Alltags zu zeigen. Oft überspitzt, meist humorvoll und immer denk-würdig. Das möchte ich mit jedem Text und auch mit meinen Referaten, Büchern etc.

Welchen heissen Tipp hast du für Blogger-Anfänger?
Überlegt euch, bevor ihr einen neuen Blog eröffnet, was ihr sagen wollt und macht euch eine Liste mit 20 möglichen Artikel-Titeln. Wenn euch das leicht fällt: startet. Erwartet nicht, dass tausende Menschen euch zu jedem Artikel gratulieren. Das wird – wahrscheichlich – nicht passieren. Ihr müsst schreiben, weil es euch Spass macht. Weil es euch weiterbringt. Ich schreibe viele Artikel hauptsächlich für mich. Weil ich etwas gelernt habe, eine Erfahrung gemacht habe, die ich mir aufschreiben will. Ich geniesse es, durch 10 Jahre Blog-Artikel zu scrollen und zu lesen, mit welchen Themen ich mich damals befasst habe…

Kennst du ungeschriebene Gesetze unter den Bloggern? „Nogo’s“?
Ein Blog sollte persönlich sein. Keine PR-Texte sondern Meinungen, Ansichten, Erlebnisse. Klar, darf auch mal eine «Werbung» drin sein für euch selber und eure Produkte. Aber die Leser wollen eigentlich nur eines: «Nutzen». Aber nicht Standard-Bildchen, Filmchen von Youtube, die schon alle anderen auch im Blog haben. Schreibt von euch. Von euren Erfahrungen. Eure Geschichte. Das ist immer spannender als alte Weisheiten aus China.

Gibt es Werte oder eine Art Philosophie, der du beim Texte posten folgst?
Das muss jeder für sich selber ausmachen, wo die Grenzen liegen. Wie man schreiben will. Die einen schreiben immer friedlich und höflich (also friedhöflich) – andere schreiben angriffiger. Das ist natürlich auch Themenabhängig. Ich persönlich möchte nie einen Menschen schlecht machen oder auf ihn verbal «einschlagen». Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht die Dinge auch mal beim Wort nenne und Kritik äussere.

Was ist dein persönliches Rezept, um erfolgreich zu bloggen?
Oh je. Ein grosses Wort: «erfolgreich» bloggen… Ich weiss nicht, ob ich erfolgreich blogge… dazu blogge ich wahrscheinlich zu unregelmässig. Aber mir macht es Spass – und ich denke, das überträgt sich auch auf den Leser. Ich denke, das ist das wichtigste Rezept! Ich bin erfolgreich, wenn ich Spass habe.

Woran erkennst du, dass ein Blog «erfolgreich» ist?
Natürlich kann man messen, wie viele Leute jeden Tag auf den Blog kommen. Oder wie lange die Leute auf dem Blog verweilen. Ich schaue zwar ab und zu auf diese Zahlen. Viel wichtiger ist aber – und das gilt für mein Gesamt-Marketing – das ich von dem gut Leben kann, was mir Spass macht: Impulsreferate und Coaching. Das zählt für mich. Bloggen ist für mich ein Marketing-Teil, das mit vielen anderen Marketing-Aktivitäten optimal zusammen spielen soll.

Welche Inhalte in fremden Blogs sprechen dich an und warum?
Blogs, die einen Nutzen für mich haben. Tipps und Praxiserfahrung die mir in meinem Leben, meinem Business helfen. Oder Geschichten von Menschen, von denen ich etwas lernen kann oder mich inspirieren lassen darf.

Wo möchtest du in 3 und in 5 Jahren in Sachen bloggen stehen?
Ich möchte unermesslich reich sein und Millionen Menschen täglich erreichen. Nein, quatsch. Ich möchte weiterhin über das schreiben, was mich bewegt, inspiriert, aufregt oder weiterbringt. Diesen Dezember wird mein Blog 10 Jahre alt – mit (im Moment) 618 Artikeln.  Ich hoffe, dass wenn ich z.B. 62 Jahre alt werde dann den 30. Geburtstag meines Bloges feiern kann. Dann wird der Blog zu einem Abbild über die Themen eines Lebens. Ist doch «cool» – oder? 😉

 


Um den Award weiterzugeben, nominiere ich folgende zwei Blogs:

Karin Lohner. Sie ist ein Coach (eine Coachin) aus Berkheim (irendwo zwischen München und Stuttgart). Ich habe sie persönlich kennen gelernt und finde ihre Art toll. Provokativ, humorvoll, spannend! Darum muss man einfach auch ihren Blog lesen. www.lohnercoaching.de/blog/

Karem Albash. Er ist Matrix-Coach, Querdenker, Fotograf und vieles mehr. Ein sehr spannender Mensch, der viel zu sagen hat. www.karemalbash.com/blog-das-magazin/

 


Und hier die 11 Fragen an die beiden «Nominierten»:

  1. Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?
  2. Was treibt dich an, immer wieder neue Artikel in deinen Blog zu stellen?
  3. Wie startest du deinen Tag? Hast du eine feste Morgenroutine?
  4. Welche Rolle spielen Bücher in deinem Leben? Was liest du zur Zeit?
  5. Hast du einen Lieblingsort oder Lieblingsplatz, an dem du besonders gerne schreibst?
  6. Hattest du als Kind einen Traumberuf? Wenn ja, welchen?
  7. Wenn Du Dir EINE Person wünschen könntest, die Du für Deinen Blog interviewen dürftest – welche wäre das?
  8. Hast Du ein übergeordnetes inhaltliches Ziel, das Du mit Deinem Blog verfolgst?
  9. Wenn du einen Tag nochmals erleben dürftest, welcher Tag wäre das?
  10. Welches ist deine grösste Leidenschaft?
  11. Gibt es etwas, wovor du Angst hast, es aber trotzdem tust?

 

 


Dies sind die Spielregeln für die nominierten Blogger und Bloggerinnen:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte in einem Blogartikel die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award (ursprünglich waren es wohl mal 11 neue Nominierungen).
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Stelle das Bild „Liebster Award“ in deinen Artikel.

So, das wars. Mein Beitrag zum Award. Wie es so ist bei Awards, bedanke ich mich bei meinen Eltern, ohne die das ganze hier gar nicht möglich gewesen wäre – und natürlich danke ich der besten Frau überhaupt: meiner Partnerin. Und bevor ich jetzt noch zu weinen beginne über die unfassbaren Emotionen über diese unglaubliche Nomierung beende ich diesen Blogpost!

Habt Spass am Schreiben, am Lesen und am Leben! 🙂
Stefan Dudas