Zukunft bedingt Vergangenheit.

16 Mrz 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Branding, sinnbasiertes Management

«Zukunft bedingt Vergangenheit.» Der Unternehmer sah mich fragend an. «Ihre Kunden möchten nicht nur alles über Ihre Dienstleistung erfahren, sie möchten vor allem Vieles über Sie erfahren. Über Ihr Unternehmen – und warum Sie Ihre Dienstleistung anbieten. Ihre Kunden müssen den Sinn dahinter erkennen. Und dazu müssen Sie erzählen, wie Sie zu diesem Thema, zu diesem Produkt oder zu Ihrer Dienstleistung gekommen sind. Sie erzählen also auch etwas über Ihre Vergangenheit.» Der Unternehmer schaut mich mit immer klarer werdendem Blick an – beginnt zu lächeln und sagt nur: «Macht Sinn. Verstanden».

Sinnbasiertes Management beginnt damit, zu klären, warum man tut, was man tut. Ob als Unternehmer oder als Mitarbeiter. Es hat damit zu tun, sich selber klarer darüber zu werden, was der Sinn hinter der eigenen Arbeit ist – und nein, es ist nicht das Geld. Das ist «nur» die schöne Folge daraus. Es geht darum, die «Marke» mit dieser Geschichte, mit diesem Inhalt zu füllen.

Sie fragen sich, warum ich oft mein Bild unter diese Berichte stelle? Weil ich mich toll finde? Auch (ich hoffe, Sie finden sich auch toll…). Hauptsächlich darum, weil in meinem Fall ICH die Marke bin. Ich bin mein «Produkt». Und darum sehen Sie es öfters bei mir… Macht das Sinn für Sie?

Ich glaube daran, dass unsere heutige Zeit nach mehr Sinn verlangt. Dass wir Dinge tun, nicht weil die Prozesse es uns vorschreiben, sondern weil wir einen echten Sinn daran sehen. Ich glaube auch daran, dass durch das Bewusstmachen des Sinns unsere gesamte Lebensqualität massgeblich verbessert wird. Darum spreche ich gerne vor vielen Menschen über das Thema Sinn. Sinn im Leben und sinnbasierte Arbeit. Und ja, es ist ein absolutes Business-Thema. Es ist wichtig, dass wir trotz der immer schneller werdenden Entwicklung, dem immer grösser werdenden Angebot an Möglichkeiten und dem stetig wachsenden Druck gesund und glücklich bleiben im Leben.

Als Unternehmer 1954 zum ersten Mal von Management by Objectives von Peter Drucker gehört haben, werden diese auch gedacht haben, was für ein «neumodischer Quatsch» das sei. Heute lernt man es in jeder Marketing-, Management- und Führungsschule. Ich glaube daran, dass «Management by Sense» (Sinn) in Zukunft wichtig sein wird. Denn durch Ziele kann ich nur führen, wenn der Mitarbeiter den Sinn darin wirklich erkannt hat. Management by Motivation geht auch nur dann richtig, wenn der Mitarbeiter den Sinn erkannt hat – sonst springt er nur Goodies nach, deren Wirkung sehr schnell verpuffen.

Weil das Leben nach Sinn verlangt.

Denken Sie doch selber! LIVE in Zürich

29 Feb 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Denken Sie doch selber – Buch

Am 6. September haben Sie die Möglichkeit, mich in Zürich mit meinem Referat zu erleben:
«Denken Sie doch selber! –
Was man aus den Medien fürs Leben lernen kann, ohne zu verblöden…»

Der Verband «German Speakers Association» ist der Organisator und bietet diesen Abend inkl. Apèro-Buffet für nur CHF 35.– (für GSA-Mitglieder für CHF 25.–) an.
Meinen Kunden und Newsletter-Leser sende ich gerne einen Promo-Code, damit Sie für nur CHF 25.– dabei sein können. Einfach kurze Mail an info@stefandudas.com.

Ich freue mich, Sie an diesem Abend zu sehen. Ein tiefsinniger und humorvoller Abend erwartet Sie.

Anmelden können Sie sich direkt hier: https://goo.gl/cRNYry

PS: Das Ticket fürs Parkhaus im Wert von CHF 11.00 wird vom Holiday Inn Zürich offeriert. Also so günstig kommen Sie nie mehr zu einem Referat von mir!

Download Event-Flyer

Datum:
Dienstag, 06. September 2016

  • Apéro ab 18:15 Uhr
  • Vortrag 19:00 – 20:00 Uhr

Ort:
Holiday Inn Zürich Messe
Wallisellenstrasse 48
8050 Zürich

Jetzt hier anmelden!

Ohne Arbeit über Nacht finanziell Unabhängig?

22 Feb 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in sinnbasiertes Leben

Es gibt so unfassbar gute Menschen auf dieser Welt. Zum Beispiel gibt es Menschen, die wollen ganz viele andere Menschen super-erfolgreich machen mit Online-Marketing. Diese Leute erzählen im Internet, wie furchtbar einfach es ist, sich ein «Business nebenher», ein «automatisches Einkommen», ein «Lifestyle-Business» oder noch besser «grenzenlosen Wohlstand» zu generieren. Natürlich «ohne etwas zu lernen, zu können oder machen zu müssen»* (Originaltext – nicht erfunden…).
Diese «Gurus» wollen mir dann dieses «Insiderwissen» verkaufen. Ist das nicht bahnbrechend nett von ihnen?
Was mich erstaunt: Diese Gurus arbeiten selber gar nicht mit ihren eigenen exorbitanten Erfolgstechniken und häufen damit nicht über Nacht einen intergalaktischen Reichtum an, sondern leben davon, anderen zu erzählen, wie diese reich werden können. Und dieses unfassbare, geheime und wirklich sehr streng limitierte Insiderwissen verhökern sie zu Schleuderpreisen (98 Euro). Sind die nicht nett? Das ist ja fast einen «Mutter-Teresa-Award» wert.

Bitte, bitte: Denken Sie doch selber!

Wenn erwachsene Menschen ganz kleine Kinder anschauen, denken und sagen sie oft, dass diese kleine Menschen «eigentlich perfekt» seien.

Irgendwann lernt das kleine Kind trotzdem von den erwachsenen Menschen, dass es nicht perfekt oder vollkommen sei – denn es soll zuerst dieses und jenes tun (gute Noten schreiben, Zimmer aufräumen, ruhig sein etc.) – erst dann ist das Kind wieder «liebenswert» und «gut».

Etwas später lernt das Kind (wenn es erwachsen geworden ist), wie man vor Menschen auftreten soll. Wo genau man die Hände zu halten hat – und wie man die Stimme moduliert, um nicht monoton zu wirken.
Es lernt auch, wie man im Business zu sein hat, damit man «erfolgreich» wird. Und wie man als Mann oder als Frau zu sein hat. Wir lernen das alles, weil wir meinen, so wie wir sind, ist nicht gut genug.

Menschen lernen aber nirgends, wie sie sich selber sein können und dass so wie diese Menschen sind, «perfekt» wäre. Wir lernen nirgends wie wir den Mut erhalten, zu uns zu stehen.

Echt-sein im Leben und im Business. Das ist wichtig.
Weil das Leben nach Sinn verlangt.

Streichen Sie das Wort unmöglich. Echt?

02 Feb 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Humor, Inspiration

Das Wort «unmöglich» einfach streichen. Aus dem Lexikon zuhause rausreissen, das Wort. Ja, man hört diesen «Tipp» immer noch. Von Top1, Top10 oder Top100-Trainern oder Rednern. Ich zweifle, ob diese Redner oder Trainer im «wirklichen Leben» noch echtes «normales Business» erleben. Ob diese noch Kontakt zu «normalen» Klein- und Mittelunternehmen haben – oder ob sie vor lauter Multilevel-Gedöns und coolen Startups die bald – gleich, in kürzester Zeit, durch die Decke gehen – auf einem anderen Planeten leben und beraten…

Es gibt Dinge, die einfach unmöglich sind. Und ich meine damit nicht, absoluter Weltfrieden oder dass ein Irrer amerikanischer Präsident werden könnte (verdammt…). Nein. Ich meine alltägliche Themen. Weil es für diese Person wirklich nicht möglich und vor allem nicht sinnvoll ist. Und ja, ich weiss; oft ist sehr viel mehr möglich, als wir uns selber eingestehen.

Aber ich kann diese amerikanischen Pauschal-Floskeln in Reden nicht mehr hören, wenn man ein Lexikon eines erfolgreichen Menschen öffne und das Wort «unmöglich» nicht finde – weil er es herausgerissen habe. Ich habe aus meinem Lexikon mal die Wörter «Steuern», «Kopfschmerz» und «Anstupsen (in Facebook)» herausgerissen. Keinerlei Wirkung. Wirklich! Zudem – wer hat heute noch ein Lexikon zuhause rumstehen? Egal.

Wie man Sprüche und «Rat-Schläge» auf Sinn überprüfen kann? Stellt euch einen erfahrenen Unternehmer (nein, kein Manager, ein Unternehmer, der sein eigenes Geld in seinem Unternehmen hat) vor. Und dann gebt diesem Unternehmer oder dieser Unternehmerin euren tollen Ratschlag. Wenn dieser Unternehmer dann zum Stift greift, um den Spruch oder den Ratschlag zu notieren, dann ist der Spruch gut. Wenn der Unternehmer den Stift nimmt, um ihn euch ins vierte, fünfte oder sechste Chakra zu rammen, wisst ihr: weniger gut.

Vielleicht ist es ja nicht unmöglich, dass solch plattes Motivationsgeschrei irgendwann verstummt? Ja, das wäre ein Erfolg. Und Erfolg hat ja nur drei Buchstaben: TUN. Und für jeden Seestern, der am Strand liegt und zurück ins Meer geworfen wird, macht es einen Unterschied. Bestimmt. Und die Hummel kann eigentlich gar nicht fliegen. Sie weiss es aber nicht – und fliegt trotzdem. Dämliche Hummel.

Unmöglich. Einfach unmöglich!

02 Feb 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

Das Wort «unmöglich» einfach streichen. Aus dem Lexikon zuhause rausreissen, das Wort. Ja, man hört diesen «Tipp» immer noch. Von Top1, Top10 oder Top100-Trainern oder Rednern. Ich zweifle, ob diese Redner oder Trainer im «wirklichen Leben» noch echtes «normales Business» erleben. Ob diese noch Kontakt zu «normalen» Klein- und Mittelunternehmen haben – oder ob sie vor lauter Multilevel-Gedöns und coolen Startups die bald – gleich, in kürzester Zeit, durch die Decke gehen – auf einem anderen Planeten leben und beraten…

Es gibt Dinge, die einfach unmöglich sind. Und ich meine damit nicht, absoluter Weltfrieden oder dass ein Irrer amerikanischer Präsident werden könnte (verdammt…). Nein. Ich meine alltägliche Themen. Weil es für diese Person wirklich nicht möglich und vor allem nicht sinnvoll ist. Und ja, ich weiss; oft ist sehr viel mehr möglich, als wir uns selber eingestehen.

Aber ich kann diese amerikanischen Pauschal-Floskeln in Reden nicht mehr hören, wenn man ein Lexikon eines erfolgreichen Menschen öffne und das Wort «unmöglich» nicht finde – weil er es herausgerissen habe. Ich habe aus meinem Lexikon mal die Wörter «Steuern», «Kopfschmerz» und «Anstupsen (in Facebook)» herausgerissen. Keinerlei Wirkung. Wirklich! Zudem – wer hat heute noch ein Lexikon zuhause rumstehen? Egal.

Wie man Sprüche und «Rat-Schläge» auf Sinn überprüfen kann? Stellt euch einen erfahrenen Unternehmer (nein, kein Manager, ein Unternehmer, der sein eigenes Geld in seinem Unternehmen hat) vor. Und dann gebt diesem Unternehmer oder dieser Unternehmerin euren tollen Ratschlag. Wenn dieser Unternehmer dann zum Stift greift, um den Spruch oder den Ratschlag zu notieren, dann ist der Spruch gut. Wenn der Unternehmer den Stift nimmt, um ihn euch ins vierte, fünfte oder sechste Chakra zu rammen, wisst ihr: weniger gut.

Vielleicht ist es ja nicht unmöglich, dass solch plattes Motivationsgeschrei irgendwann verstummt? Ja, das wäre ein Erfolg. Und Erfolg hat ja nur drei Buchstaben: TUN. Und für jeden Seestern, der am Strand liegt und zurück ins Meer geworfen wird, macht es einen Unterschied. Bestimmt. Und die Hummel kann eigentlich gar nicht fliegen. Sie weiss es aber nicht – und fliegt trotzdem. Dämliche Hummel.

Positive Eigenschaften…

26 Jan 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

In einem Firmenworkshop von letzter Woche zum Thema «Echtheit, Sinn & Werte» starteten wir am zweiten Tag mit einer Übung: Jeder schrieb von jedem Arbeitskollegen fünf positive Eigenschaften auf. Jeder Teilnehmer hat also ein Blatt erhalten, auf dem rund 50 positive Eigenschaften (aus der Sicht der Kollegen) zu lesen waren. Die Reaktionen, während die Teilnehmer ihr Blatt studierten? Ruhe. Kichern. Strahlende Gesichter. – Und Tränen. Ja, einigen Teilnehmern kullerten still Tränen herunter. Und eine Frau begann richtig zu weinen. Ich fragte Sie, warum sie weine. Sie überlegte und antwortete dann: «Ich habe noch nie so viel Positives über mich gelesen». Die Stille im Seminarraum nach dieser Aussage kann man sich gar nicht vorstellen…

Nach dieser Aussage hatten wir einen perfekten Einstieg in einen hochspannenden und verändernden Tag zu den Themen Echtheit, Sinn & Werte.

Fehler. Fehler. Fehler!

20 Jan 2016, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

Kein Mensch will Fehler machen. Ist doch klar – oder? Denn in der Schule haben wir die schmerzliche Erfahrung gemacht, dass Fehler schlecht sind.
Doch – wenn du etwas Neues beginnst, etwas Neues lernst – wirst du anfänglich Fehler machen.

Hast du Mut, vor anderen schlecht auszusehen?
Hast du Mut, unsicher zu sein (und dich auch so zu fühlen)?
Hast du Mut, dich auch mal «lächerlich» zu machen?
Hast du Mut, aus der ach so bekannten Komfortzone herauszutreten?

Wenn nicht, hast du es schwer, etwas Neues anzugehen. Deinen grossen Traum in Angriff zu nehmen. Denn alles, was am Anfang neu ist, ist ungewohnt (und oft schwierig) für dich.
Es gab eine DVD von mir, von einem meiner ersten grossen Auftritte (2008). Diese DVD verkaufe ich heute nicht mehr. Warum? Weil ich – aus heutiger Sicht – schlecht war. Warum war ich «schlecht»? Weil es neu war für mich. Weil ich noch nicht wusste, wie dieses Business funktioniert. Weil ich zu wenig Erfahrung hatte. Aber all die Fehler, die ich in meinem Leben gemacht habe, waren unglaublich wichtig für mich. Denn sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Habe den Mut Fehler zu machen auf dem Weg zur «Echtheit».