Alpha-Zustand

08 Jan 2006, Geschrieben von Stefan Dudas in Allgemein

Während einer Mentalübung ist man im sogenannten Alpha-Zustand. Klingt toll. Nicht?
Ist aber nichts aussergewöhnliches. Wir sind mehrmals täglich automatisch in diesem Zustand: kurz vor dem Einschlafen und während dem Aufwachen (es gibt auch viele, die während dem Autofahren in diesen Zustand verfallen: „wiso bin ich denn jetzt schon hier…?“.

Eine gute, kurze Erklärung habe ich im Web gefunden (will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken…):

Die Aktivität des Gehirns lässt sich an ihren elektrischen Strömen erkennen. Diese kann man messen und im so genannten Elektroenzephalogramm darstellen.
Generell zeigt uns die elektrische Hirnaktivität unsere innere, nervliche Anspannung bzw. Entspannung an. Bei der Messung werden Elektroden an die Schädeldecke angelegt. Man erhält ein Kurvenbild, das den Rhythmus der Hirnströme wiedergibt. Die Hirnströme werden auf einer Skala von null bis 35 in Hertz (Hz) gemessen. Die nach dem griechischen Alphabet bezeichneten unterschiedlichen Stadien (Delta, Theta, Alpha, Beta) reichen von der tiefen Schlafphase bis zur heftigen, stressbedingten Erregung.

Im Alpha-Zustand erzeugt das Gehirn Ströme im Frequenzbereich von etwa acht bis 12 Hertz. Der Mensch ist dabei geistig wach, befindet sich aber in einem Entspannungszustand, der von Ruhe und Harmonie geprägt ist. Dieser Zustand begünstigt Kreativität und Phantasie. Problemlösungen fallen hier leicht. Beide Gehirnhälften (links verstandesbetont, rechts emotional) sind aktiv.

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