60 Tage ohne TV

23 Jan 2011, Geschrieben von Stefan Dudas in Persoenliches

Für viele mag es unmöglich klingen. Für viele wäre der Lebenssinn dahin. Doch ich hab es getan. Den totalen Fernsehentzug. 🙂

Ich bin zwar schon früher nicht übermässig vor dem Fernseher gesessen – aber seit 2 Monaten verzichte ich ganz und gar auf die Flimmerkiste. Du fragst dich, ob das Nebenwirkungen hat? Ob ich trotzdem „informiert“ bin? Ich höre einmal am Tag die Nachrichten im Radio. Das wars. Und schliesslich gibt es auch noch Zeitungen (aber auch da bin ich wählerisch).

Ok, ich weiss jetzt nicht immer, wann und wo genau ein Mann von einem Baum erschlagen wurde oder wie „schlimm, schlimm, schlimm“ die Überschwemmungen irgendwo sind. Ja, lass uns gleich das als Beispiel nehmen. Überschwemmungen in Australien: Mal ehrlich: Wenn wir vor der Glotze sitzen, das Elend  in bunten Bildern sehen – und uns dann denken „schon schlimm…“. Hilft das jemandem? Hilft das den Leuten in Australien? Hilft das dir selber? Und das nennen wir dann „informiert“. Wenn man gefragt wird: „Hast du die schrecklichen Bilder da gesehen? – schlimm oder?“.

Tja, mir wurde in den 60 Tagen nie übel, hatte keinen Schüttelfrost und auch sonst keine Entzugserscheinungen – die Fernseh-Diät hat also absolut keine Nebenwirkungen. Oder doch? Klar. Denn wenn wir uns nicht mit dem Müll abfüllen… kommt vielleicht auch etwas weniger Müll in unserem Leben raus :-)))

PS: Und für Weiterbildungs-DVDs oder wirklich mal einen guten Film gibt es ja DVDs und Beamer…

Beitrag schreiben